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  1. #16
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
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    Zitat Zitat von Brutus Beitrag anzeigen
    Was spräche denn dagegen, ihm eine Kyphoplastie anzubieten? Das geht auch in LA, stabilisiert den WK und wenn er Glück hat, ist er direkt nach der Intervention schmerzfrei.
    Und dann hat er 3 Tage später den Wirbel über und unter dem zementierten auch noch mit Deckplattenimpressionen versehen, weil die dem Druck nicht standhalten.... bei einem Patienten, der als "sehr schlank" beschrieben ist, wette ich auf eine beginnende Kachexie und Osteoporose, insbesondere bei großer vorbestehender Hiatushernie.


    Zitat Zitat von ArakiAraki Beitrag anzeigen
    Mit nem gebrochenen Arm würde man ja auch nicht groß über analgetika philosophieren sonder ne schiene dran machen... wobei interisten wahrscheinlich schon
    Du gehörst wahrscheinlich auch zu den Helden, die einen osteolytischen Knochen wie im Baumarkt bearbeiten, stimmt`s? There`s a fracture, I need to fix it
    Weil er da ist!
    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



  2. #17
    Endlich fertig! Avatar von Syringa
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    Zitat Zitat von Brutus Beitrag anzeigen
    Jetzt mal ganz doof gefragt: die Schmerzen hat er erst, seitdem er (warum eigentlich?) die LWK-Fraktur hat?
    Was spräche denn dagegen, ihm eine Kyphoplastie anzubieten? Das geht auch in LA, stabilisiert den WK und wenn er Glück hat, ist er direkt nach der Intervention schmerzfrei.
    Und braucht dann gar keine Opiate mehr. Was ja gerade im Alter bei erhöhter Sturzgefahr durchaus ein Bonuspunkt ist...
    Zur Umrechnung kann man ganz gut Milkas Link (die Opioidrotationstabelle) nehmen. Einfach entsprechend umrechnen und um ca. 30-50% reduzieren. Und dann gucken. Bedarfsmedikation unbedingt aufschrieben (akut, unretard...).
    Und anhand der Häufigkeit der Bedarfsanforderung kann man dann ja auch die Basis anpassen.
    Er hat seine deutlich korpulentere Frau (> 100 kg) vom Fußboden versucht hochzuheben (diese war gestürzt) , dabei wohl. Direkt danach starker Schmerz.

    Verzögert dann alles, weil er sich zum Chirurgen hat fahren lassen und uns hausärztlich primär gar nicht kontaktiert hat. Dort zwar konventionelles Rö, hier aber Fraktur wohl nicht (ich hab das Bild nicht gesehen) erkennbar und dort dann wegen Osteochondrose mit dem Pflaster versorgt. Außer Schmerztherapie sei nichts möglich, war dort wohl gesagt worden. Hat sich dann bei anhaltenden Schmerzen aber weder dort noch hausärztlich bei uns erneut vorgestellt.

    Vorstellung dann erst im Verlauf bei mir in der Sprechstunde, nach Anamnese und weil der Schmerz dem - vom Pat gewohnten- Rückenschmerz so gar nicht entsprach zum CT geschickt. Erst dann Diagnose der WK-Fraktur.

    Ich hatte heute im Hausbesuch aber noch einmal ein langes Gespräch und hab die Kyphoplastie noch einmal erläutert (war initial für den Pat keine Option, weil Krankenhaus...). Ich hoffe, das klappt, dauerhaft Opiate würde ich nach Möglichkeit nämlich auch gern vermeiden.
    Geändert von Syringa (26.06.2018 um 23:29 Uhr) Grund: missverständliche Formulierung, Ergänzung
    Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf eine knappe Formel bringen: Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich.
    Mark Twain, (1835 - 1910), US-amerikanischer Erzähler und Satiriker



  3. #18
    Endlich fertig! Avatar von Syringa
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    Zitat Zitat von Evil Beitrag anzeigen
    Und dann hat er 3 Tage später den Wirbel über und unter dem zementierten auch noch mit Deckplattenimpressionen versehen, weil die dem Druck nicht standhalten.... bei einem Patienten, der als "sehr schlank" beschrieben ist, wette ich auf eine beginnende Kachexie und Osteoporose, insbesondere bei großer vorbestehender Hiatushernie.

    Durchaus möglich, da seit Jahren dauerhaft PPI (ich betreue erst seit 2017). Er will die Hernie aber nicht operieren lassen, auch da muss man nämlich ins Krankenhaus....))

    Er stellt sich zumindest den Neurochirurgen jetzt einmal vor- Optionen erörtern. zur Zeit nämlich fast dauerhaft im Bett liegend, weil dann der Schmerzlevel erträglich ist. Auch keine Option für länger.
    Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf eine knappe Formel bringen: Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich.
    Mark Twain, (1835 - 1910), US-amerikanischer Erzähler und Satiriker



  4. #19
    Endlich fertig! Avatar von Syringa
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    Zitat Zitat von Bille11 Beitrag anzeigen
    Ich wechsele so, dass ich halbdosiert am Ende des 2. Tag einsteige, dann Pflaster am 3. Tag abreisse (nach 2. Gabe), nach 12h dann schaue, ob halbdosiert reicht oder volldosiert sinnvoll ist. Das lässt sich aus dem Bedarf ermitteln. Aber ich bin halt im Luxus Intensivmedizin Sektor tätig.

    Co-Therapeutika sind ja auch noch ein Faktor..
    Danke dir.

    PCM wäre das einzige noch mögliche als Analgetikum, sehe ich etwas kritisch.
    Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf eine knappe Formel bringen: Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich.
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  5. #20
    Endlich fertig! Avatar von Syringa
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    Zitat Zitat von ArakiAraki Beitrag anzeigen
    Hab' mich jetzt extra nur hier angemeldet weil ich den Beitrag hier gelesen habe. Sorry aber, ich würde den Pat. euren Orthopäden/Unfallchirurgen vorstellen bzgl. Kyphoplastie. Eingriff dauer 20 min und bringt sofortige Schmerzlinderung.
    Jepp, klar. Ich bin aber hausärztlich tätig, ambulant. Der Pat. will nicht ins Krankenhaus. Und der Einwurf von Evil will sicher auch bedacht sein.
    Und chirurgisch hatte sich der Pat. initial bereits vorgestellt.
    Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf eine knappe Formel bringen: Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich.
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