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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Diamanten Mitglied
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    @Ezmon: Was soll daran "unfair" oder gar "ethisch nicht vertretbar" sein, wenn Abi, Test, usw. über die Zulassung entscheiden?! Das ist doch absurd. Es gibt nunmal weniger Studienplätze (und weniger Bedarf!) als Bewerber - irgendwer wird also immer nicht zum Zug kommen, ganz egal wie das Auswahlverfahren aussieht. Das ist aber deshalb noch lange nicht "unfair". Die Wartezeitquote war immer ein deutsches Unikum, eine Absurdität die es sonst nirgendwo gibt. Leider waren manche Warter dafür nicht (was eigentlich angemessen gewesen wäre) dankbar, sondern meinten den Bogen überspannen zu müssen. Nun wird dieses Unikum wegfallen, aber durch Test usw. wird es auch weiterhin diverse Möglichkeiten für Bewerber mit einem Abi im Bereich (grob geschätzt) 1,5-2,0 geben.

    @Noro: Dir kann das ja ziemlich egal sein da du noch mindestens zwei Anläufe nach dem bisherigen System haben wirst (also noch mindestens zwei Chancen haben wirst, via Auswahlgespräch oder HAM-Nat einen Studienplatz zu bekommen) und da du mit einem Abi von 1,5 höchstwahrscheinlich auch im neuen System Chancen vorfinden wirst, ganz egal wie dieses aussehen wird. Das echte Problem haben ganz andere, nämlich die mit Abi > 2,0 oder > 2,5, und da wiederum insbesondere die, die ihr Abi erst nach 2012 gemacht haben. (Und eine Ausbildung, das nur am Rande, wäre für jemanden mit 1,5er-Abi schon immer hauptsächlich Zeitverschwendung gewesen, eben da man ja jedes Semester erneut Auswahlgespräch oder HAM-Nat machen kann.)



  2. #7
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    Zitat Zitat von Kandra Beitrag anzeigen
    Und das es am Ende den Wartezeitlern an den Kragen gehen wird, war leider abzusehen.
    ... und den unzähligen ADHler, welche zuvor nur durch Darlegung ihrer psychosozialen Eignung und Kompetenz für den Arztberuf in AUSWAHLGESPRÄCHEN eine Chance auf einen Medizinstudienplatz gehabt hätten *hust*

    Der Arztberuf: Schon bald immer mehr nur noch ein Privileg für 0,9-1,1 Abiturienten oder den Handvoll Bewerbern mit überragenden Testergebnissen. Freie und gerechte Berufswahl für alle? Kann man das essen?

    Der Arzt wird wohl in Zukunft nicht mehr Freund und Helfer sein, sondern vielmehr ein wandelndes Lexikon, dass zu nichts anderes berufen ist, als ellenlange Anatomiebücher aufzufressen und wieder auszuspucken. Eine Aufgabe, die genauso gut jede psychosozial sterile Künstliche Intelligenz übernehmen könnte.

    Ich freue mich auf die Zukunft ... nicht....

    @davo Wartezeitlern gegenüber, die schon Jahre ihres Lebens sehnsüchtig auf einen Studienplatz warten oder sich ihre Chancen dadurch erhofft haben, ist das mehr als ungerecht gegenüber. Das braucht du nicht wegzurationalisieren.

    Gebt einfach zu, dass das ganze Bewerbungsverfahren rund um Medizin einfach ungerecht ist und durch die Reformen wohl noch weiter in den Abgrund verfrachtet wird. Von freier Berufswahl ist da nichts, das Karlsruher Gerichtsverfahren war wohl nichts weiter als öffentliche Farce



  3. #8
    Diamanten Mitglied
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    Es ist schon irgendwie auffällig, dass stets die auf ihre "psychosoziale Eignung" und "Kompetenz für den Arztberuf" pochen, die beim Abi nicht so toll waren

    Mit 1,4 hast du ja ohnehin gute Chancen, wirst auch im neuen System gute Chancen haben, was ist also das große Problem? Warum diese doofen Verschwörungstheorien?



  4. #9
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    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    Es ist schon irgendwie auffällig, dass stets die auf ihre "psychosoziale Eignung" und "Kompetenz für den Arztberuf" pochen, die beim Abi nicht so toll waren

    Mit 1,4 hast du ja ohnehin gute Chancen, wirst auch im neuen System gute Chancen haben, was ist also das große Problem? Warum diese doofen Verschwörungstheorien?
    Ich spreche weniger für mich als viel mehr für die Allgemeinheit. Dass eventuell die persönlichen Auswahlgespräche wegfallen, empfinde ich als mehr als ungerecht. Es sind keine Verschwörungstheorien, sondern schon bald drohende Realität, wenn wir uns nicht endlich eingestehen, auf was es im Arztberuf WIRKLICH ankommt. Und zwar neben Fleiß und Zielstrebigkeit vor allem auf Menschlichkeit, Empathie und die Freude im Umgang mit Menschen. Schließlich geht es um Menschen, die eine große Rolle im Leben vieler Menschen spielen und häufig Zutritt in persönlichste Bereiche ihres Lebens vertraut bekommen. Diese Kompetenzen werden weder im Ham-Nat noch beim TMS erfasst und auch nicht bei einem 1,0er Abi, sondern einzig und allein bei Interviews und Auswahlgesprächen. Dass diese zukünftig wegfallen werden, wird sich in nicht allzu langer Zeit auch auf die Qualität unserer Ärzte auswirken.

    Und das alles wegen einer Software .. dass ich nicht lache



  5. #10
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    Achja und selbst, wenn ich einen Medizinstudienplatz erhalte, werde ich mich immer noch gegen dieses ungerechte Bewerbungsverfahren aussprechen. Ich lebe ungerne nach dem Motto "Nach mir die Sintflut"



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