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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Erfahrungsgemäß kann es durchaus auch so sein, dass du die Nadelbewegung beim Ablassen gar nicht siehst, weil sie sehr fein ist. Wenn du dir dann vorstellst, du sitzt nicht zuhause im Sessel oder in der Praxis ruhig auf einem Stuhl sondern misst den Druck bei unruhigen Verhältnissen „draußen“ oder gar im fahrenden RTW... Das ist dann halt nur noch mäßig sicher.
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  2. #12
    Registrierter Benutzer
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    Danke für die Antworten!!

    Alles klar, aber wäre es denn zumindest auf Station beispielsweise möglich, auskultatorisch und palpatorisch zu messen? Zum Beispiel höre ich da manchmal das Geräusch nicht. Wieso ist das eigentlich so, dass man das bei manchen Patienten nicht so gut hört?
    Und würdet ihr sagen, dass man durch Übung einfach schneller wird? Und bei manchmal ist der Puls ja auch nicht so gut fühlbar...



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  3. #13
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Wenn du das Geräusch nicht hörst, solltest du die Position des Stethoskop verändern. Eigentlich hört man es fast immer gut bis sehr gut. Wie du aber vernünftig palpatorisch und auskultatorisch gleichzeitig messen willst... hast du drei Hände?
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  4. #14
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Auch wenn wir inzwischen gute Technik haben, die uns das Leben erleichtert (danke an meinen Chef, der der Verwaltung ein elektronisches RR-Gerät aus der Tasche geleiert hat), aber man sollte auch wissen, wie es anders geht.

    Auskultatorisch ist eben immer noch am besten. Dabei geht es ja um die Korotkow-Geräusche- also Geräusche, die durch Verwirbelung auftreten und bei verwirbelungsfreiem Fluss wieder verschwinden. Der Ausschlag der Nadel kann ein weiterer Hinweis sein, ob man halbwegs richtig liegt, beruht aber halt auf einer anderen Methode (übertragung der Pulswelle auf die Luft im Messgerät. Manchmal kann man die Geräusche schlecht hören, manchmal sieht man kaum einen Ausschlag.

    Palpatorisch ist eine eher ungenaue Methode, die aber für einen ersten Überblick z.B. im REttungsdienst reicht. Und wird halt genutzt wenn man zu laute Umgebungsgeräusche für eine auskultatorische Messung hat. Das Verschwinden des Pulses beim Aufpumpen ist ein erster Hinweis wo der Druck wohl liegt, die eigentliche MEssmethode ist aber das Tasten des Pulses beim langsamen Ablassen des Drucks aus der Manschette.

    Dazu gibt es noch weitere Möglichkeiten, den Blutdruck einzuschätzen (hilft auch mal um Messfehler zu erkennen)- ich hab in einem Bereich ausgebildet, wo es keine Möglichkeit gab, ein Blutdruckmessgerät zu nutzen und für den ersten Eindruck beim Patienten hab ich das Gerät auch nicht unbedingt:

    - Neurologischer Status: Ein Patient der munter mit mir spricht und adäquat kommuniziert, hat in der Regel einen Blutdruck, der mit dem Leben vereinbar ist. Ein eingetrübter Patient ohne erkennbare andere Ursache ist verdächtig, ein Blutdruckproblem zu haben (kennt jeder Rettungsdienstler von V.a. Apoplex ausm Altersheim im Sommer- Patient pfurztrocken, stehende Hautfalten und nach nem halben Liter Ringer ist das Problem behoben). Die Erholung des neurol. Status unter Flüssigkeitsgabe ist auch ein Hinweis darauf, dass der Blutdruck wieder in brauchbaren Bereichen ist.
    - Radialispuls: Ein kräftiger, gut tastbarer Radialispuls (vor allem bei adäquatem Puls) ist schonmal ein gutes Zeichen.
    - Rekapilarisierungszeit
    - Wie fühlt sich die Haut an.

    Und dann ist halt die Frage: Für welchen Zweck brauch ich die Messung und wie genau muss sie dafür sein.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  5. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
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    Mit meinem feinen Litt*ann konnte ich bei normalem RR sogar meistens auskultatorisch während der Fahrt im RTW messen.
    I can't fix stupid but I can sedate it.



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