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  1. #1
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    Hallo zur Vorbereitung des 3. STEX werden gerne die Fallbücher als Ergänzung zum Lernen empfohlen. Sehr beliebt scheinen die Bücher von Thieme "150 Fälle Innere Medizin" und Elseviers "50 wichtigste Fälle Innere Medizin". Manche sind der Meinung Thiemes ist "vollständiger", andere meinen fürs Mündliche reicht auch nur die 50 wichtigsten Fälle. Auf das MEX möchte ich eher verzichten, da es angeblich sehr viele Mängel (inhaltlich, didaktisch) hat. Ich möchte eben nur eins von beiden erwerben. Könnt ihr mir eine Empfehlung für eines der Bücher aussprechen, für die, die mit diesen Büchern vielleicht schon das Stex hinter sich haben?



  2. #2
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    Vor allem sind in MEX genau dieselben Fälle aus anderen Elsevier Büchern drin.
    Also ich fand v.a Elsevier Bücher besser. Die Fälle sind zwar "nur" 50, dafür sind die aber viel besser ausgearbeitet, zu jedem Fall kommen offene Fragen, und danach gibt es fertige, ausformulierte Antworten auf Prüferfragen. Und mehr als 50 Kranheitsbilder pro Fach wird nie im Leben in der mündlichen Prüfung dran kommen, es sei denn es gibt irgendeinen besonderen Prüfer-lieblings-Krankheitsbild, aber wahrscheinlich wird sowas auch nicht in Thieme enthalten sein. Thieme Bücher haben zwar mehr Fälle, die sind aber auch kürzer und die Fragen sind auch sehr kurz und erwarten nur kurze Antworten.

    Prinzipiell ergänzen die sich schon, und man munkelt man könne die auch aus der Bibliothek ausleihen. Thieme fand ich ganz gut zum schnellen Wiederholen zusätzlich zu Elsevier.



  3. #3
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    Ich finde auch man kann das so pauschal nicht sagen welches besser ist ,da die Fallbücher zwar eine gewisse Überschneidung haben ,es aber auch sehr von Vorwissen und der Prüferkombi abhängt ,teilweise geben die Prüfer auch Tipps welches Buch bzw. Vorlesungsunterlagen etc. nochmal zu konsultieren sind.

    Ich hatte mir die Fallbücher von Thieme und das MEX (Innere+Chirurgie) und das MEX Neurologie ausgeliehen und ein 50 Fälle EKG Buch. Bin heilfroh dass ich das MEX nicht gekauft hab, denn im Gegensatz zu vielen anderen kam ich damit gar nicht klar und fand es schrecklich. Also versuch lieber es dir auszuleihen oder vorher gut anzugucken ob es was für dich ist ( das gilt im allgemeinen für alle Bücher die man vermeintlich unbedingt kaufen "muss ".)

    Durch meine Prüferkombi Herzchirurgie und Kardiologe waren diese Fallbücher für mich aber sowieso nicht so richtig geeignet, da ich im Endeffekt nur Kardio gefragt wurde, das aber sehr speziell und detailliert.
    Ich denke mal, dass ich trotzdem fürs Examen nochmal die wichtigen/ großen/ häufigen Krankheitsbilder der Inneren und Chirurgie durchgegangen bin,hat sicher nicht geschadet, für die Examensprüfung hat es mir aber auch nichts genützt .
    Im Allgemeinen fand ich ,konnte man sich erst zielgerichtet mit den Altprotokollen vorbereiten.

    Was ich Euch empfehlen kann, ist auf jeden Fall oft zu untersuchen und auch schon mal nen Arztbrief zu schreiben , weil das nach dem PJ zu üben war am nervigsten, also ran an die Patienten. ;)
    Bei mir im Semester musste so ziemlich jeder Bronchophonie / Stimmfremitus vormachen und viele auch Leber auskratzen etc.
    Es schadet also nicht sich mal ein paar Youtube Videos reinzuziehen (z.B von Amboss) und auch nicht so alltägliche Untersuchungsmethoden zu üben.

    Fazit: Gucke dir die Bücher selber an, ob und wie sie dir gefallen bzw, ob du glaubst damit arbeiten zu können . Der Prüfungsinhalt ist aber sehr individuell ,da geben einem Altprotokolle eine bessere Übersicht und diese Fallbücher nützen dir unter Umständen wenig.
    So lange man noch im PJ ist (und noch keine Altprotokolle hat), ist es effektiver die Zeit nutzen um sich auf den praktischen Teil (Untersuchung ,Anamnesebogen und Arztbrief) vorzubereiten.
    Man kann natürlich sich mit Komillitonen treffen und schon mal ein paar Fälle durchsprechen wenn man das möchte, dafür reicht aber irgendein Fallbuch aus der Bib.
    Kleiner Tipp noch die neusten Therapievorschläge (und Diagnostik) findet ihr am ehesten in derjeweiligen Leitlinie, die Fallbücher sind da nicht immer up to date (manche Prüfer stehen dadrauf das man auf dem allerneusten Stand ist).
    “Do not study to pass the test . Study to prepare for the day when you'll be the only thing standing between your patient and his grave“



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