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  1. #21
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
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    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



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  2. #22
    head & shoulders
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    Gut, daß hier nochmal jemand den Thread hochgeholt hat.

    Also, let´s fetz...

    Seit der Threaderöffnung hat die KV Bayern auch Privatärzte, d.h. solche, die entweder dem KV-System nicht beigetreten oder bewußt wieder ausgetreten sind, zwangsverpflichtet, das ganze vermutlich weil
    Zitat Zitat von lux12345 Beitrag anzeigen
    KV-Dienste sind finanziell lukrativ!!
    Vermutlich sind die Poolärzte alle wg. plötzlichem Reichtum weg...
    Zweitens:
    Zitat Zitat von lux12345 Beitrag anzeigen
    Bezüglich der Todesschau kann man übrigens auch einen Hausbesuch über die GKV abrechnen, sofern im Vorfeld noch nicht sicher war, ob der Patient tatsächlich auch tot war!
    Ich hoffe, daß das nicht ernst gemeint war. Du nimmst die Anforderung für einen HB im KV-Dienst, womöglich noch mit dem Privat-PKW ohne Sonderrechte, entgegen, vielleicht noch 45km weg und an fünfter Stelle, für einen Patienten, dem es plötzlich so schlecht geht, daß man nicht weiß, ob er jetzt tot ist oder nicht, anstatt die KollegInnen vom Rettungsdienst zu informieren? Dann hast Du, glaube ich, andere Probleme als die Vergütung. Anyway, zu den "reformierten" Dienstbezirken gehört auch ein Dispatcher, so daß eine derartige Fehlallokation hoffentlich nicht vorkommen wird, und wenn Du eine gezielte Anforderung der Zentrale für eine Leichenschau bekommst, wird herausreden mit "der könnte ja auch noch lebendig gewesen sein" wenig helfen. Im Anschluß darfst Du mit den trauernden Angehörigen, von denen 2/3 noch nie eine private Arztrechnung bekommen haben, diskutieren, ob jetzt 3,5 Steigerung angemessen ist oder 2,3 (auf eine GOÄ von 1982!).

    Zitat Zitat von Sebastian1 Beitrag anzeigen
    Wenn ungeklärt oder nicht natürlich, dann immer mit Polizei. .
    Ich vergaß. Wenn die Staatsmacht Dich bestellt, dann ist nach JVEG abzurechnen und das sind dann "lukrative" 14,57 EUR. Das Risiko, von einem pfiffigem Anwalt, der Ärztekammer, der Presse und der Jurisprudenz wegen einer "nicht fachgerechten" Leichenschau hinterher in die Pfanne gehauen zu werden, inbegriffen. Und wenn es dumm läuft, mußt Du auch noch einen Zeugenauftritt vor Gericht hinnehmen. Ach ja, der Notar, der den letzten Willen der/des Verstorbenen beurkundet hat, durfte sich für eine simple Unterschrift zu üblichen Bürozeiten und mit null Risiko einen vierstelligen Betrag einstreichen. Aber wie gesagt, sehr lukrativ, das alles.
    Und:
    Zitat Zitat von lux12345 Beitrag anzeigen
    Man kann natürlich neben der Ziffer 100 für die Leichenschau auch noch Wegegebühren abrechnen. Ist zwar nicht die Welt, aber immerhin...
    Die Wegegebühren für den KV-Dienst sind kein Geheimnis und öffentlich einsehbar. Ebenso die Regelung für die Erstattung. Ich fasse mal zusammen: für den Dienstbezirk München wird die Stadtmitte (sagen wir mal Stachus) als Berechungsgrundlage zugrunde gelegt. Hast Du nicht dort ein schickes Loft, sondern wohnst vielleicht in Ottobrunn oder so, ist die Fahrt zu einem Patienten in der Stadtmitte schon mal "for free". Ist ja nicht die Schuld der AOK, wenn Du Dir die Wohnung in der City nicht leisten kannst. Ein zweites mal wirst Du behumpst, weil nur die Luftlinie zur Berechnung akzeptiert wird und nicht die gefahrene Strecke. Bitte das mal im Taxi versuchen. Das dritte mal behumpst man Dich mit einem absurden Zonensystem, was bei 15km quasi endet, ganz egal, ob Du jetzt 30, 50, 80 oder noch mehr Kilometer fahren mußt (was in einem Flächenlandkreis schon mal vorkommen kann). Ein viertes Mal betrügt man Dich beim Preis, das Wegegeld für sagen wir mal 30Km Strecke hin-und zurück- sind knapp 45 EUR. Die Taxitarife in München sind fast doppelt so hoch, und Taxler sind ja bekanntlich Spitzenverdiener. Von diesen 45 EUR zahlst Du Sprit, Verschleiß, Versicherung, mögliche Unfallschäden, diverse Steuern und Abgaben, evt. Krankenkasse und Ärzteversorgung, und Deine Arbeitszeit willst Du ja auch noch vergütet haben (sagen wir mal 60 min reine Fahrtzeit). Für mich persönlich ist das nicht nur "nicht die Welt", sondern sogar ziemlich unverschämt. Es gibt übrigens auch Stimmen, die sagen, daß der KV-Hausbesuchsdienst in dieser Form nur existiert, weil es für die Krankenkassen billiger ist, den Arzt rumzuscheuchen als dem Patienten ein Taxi zu spendieren.

    In den meisten oder sogar allen Dienstbezirken der KV Bayern besteht mittlerweile ein Fahrdienst, so daß die Wegepauschale gleich einbehalten wird und selbst auf diese Milchmädchenrechung verzichtet werden muß. Es gibt also nur noch Geld für den eigentlichen Besuch. Muß man viel Zeit im Auto verbringen, sieht die Rechnung noch ungünstiger aus.
    Geändert von tarumo (10.01.2019 um 23:57 Uhr)
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