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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    nachdem ich nun erfreut festgestellt habe, dass mir die Zeit an der FernUni als Wartezeit angerechnet wird, dürfte es für mich nächstes Semester klappen. Folgendes Problem dabei:

    Aktuell habe ich 15 Wartesemester (DN 2,2) und könnte mich für das Sommersemester nur in Köln bewerben. Ich wohne in Düsseldorf und möchte auch in Düsseldorf studieren, da es mir so möglich wäre, alles unter einen Hut zu bekommen (Familienplanung, Job, Partner usw.). Die HHU bietet aber nur einen Start zum Wintersemester an. Nun weiß ich nicht, ob ich, falls ich in Köln einen Platz bekomme, diesen auch annehmen und vielleicht später an die HHU wechseln soll (falls überhaupt möglich) oder ob ich den Platz dann ablehnen und mich im Wintersemester an der HHU bewerben soll.

    Ich habe Angst, dann keinen Platz zu bekommen, trotz 16 Wartesemestern und nem Abi von 2,2. Ein Start im April wäre für mich eigentlich unmöglich, da ich meine Masterarbeit (studiere im Ausland) im Mai abgeben möchte und ich auch noch eine studienabschließende Prüfung einen Monat später ablegen muss, für die ich dann extra dorthin fliegen müsste. Ich würde halt gerne mein Psychologiestudium abschließen und dann mit einem freien Kopf Medizin anfangen. Aber falls es im Wintersemester nicht klappt, wäre ich natürlich am Boden zerstört, da das die letzte Möglichkeit nach altem Verfahren ist. Rückblickend würde ich dann natürlich definitiv sagen: Lieber in Köln Medizin studieren als gar nicht.

    Was meint ihr? Habt ihr irgendeine Lösung? Bin für jeden Rat dankbar.



  2. #2
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    Ein Wechsel nach Düsseldorf bei angefangenem Studium ist laut Auskunft des Studierendensekretariat vor 3 Jahren in den letzten Jahren wohl nicht möglich gewesen (ob sich das mittlerweile geändert hat, keine Ahnung). Köln und Düsseldorf sind wirklich nicht weit voneinander entfernt, und wenn dir das Studium wirklich so wichtig ist, schaffst du das auch so, es gibt so einige Pendler aus Düsseldorf an der Uni Köln. Bezüglich der Wartesemester, da hab ich die aktuellen Werte nicht im Blick, aber du kannst auf hochschulstart immer schauen, wie viele WS man die letzten Bewerbungszyklen haben musste. Und du hast schon richtig erkannt, so ist das natürlich immer risikobehaftetes Spekulieren.



  3. #3
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    Danke für deine Antwort. Allzu weit ist das nicht, das stimmt. Ich bräuchte mit dem Auto zur HHU 10 Minuten und zur Uni Köln 40 Minuten (wenn kein Stau ist, ist ja hier in der Region oft nervenzehrend^^). Hochgerechnet ist das natürlich schon ein Unterschied. Auf die Öffis könnte ich dann allerdings nicht zurückgreifen, da wäre ich pro Strecke 1,5 Stunden unterwegs, wobei ich die Zeit natürlich auch zum Lernen nutzen könnte, so verkehrt wäre dies dann vielleicht gar nicht und günstiger wäre dies auch verglichen mit dem Auto.

    Zuletzt benötigte man für das Sommersemester 15 Wartesemester und eine DN von 2,8. Für das Wintersemester für die HHU 14 Wartesemester und eine DN von 3,1.

    Normalerweise würde ich sagen, dass ich dann sicher drin bin, aber ich habe halt Angst, dass es zu viele Spontanbewerber gibt und ich dann leer ausgehe.



  4. #4
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    Hallo Entenschnabel,

    hm... klingt nach einer schwierigen Situation. Es gibt immer Leute die tauschen wollen, meistens jedoch über längere Strecken. Düsseldorf und Köln (hoffe ich werde nicht gesteinigt) ist ja quasi per Luftlinie ein Steinwurf.
    Ich würde mir folgende Frage stellen: Was wäre schlimmer für mich? Den Platz annehmen und die "Strapaze" mit der Entfernung auf mich nehmen mit all den Dingen die da dran hängen (Freunde, Familie, Zeit ect...) oder abwarten um dann erneut evtl. eine Absage zu bekommen.
    Natürlich könnte man auch überlegen den Platz anzunehmen und quasi ein "Urlaubssemester" in Köln einzulegen um dann in Ruhe deine Arbeit für Psychologie zu beenden.

    Fragen über Fragen... Vielleicht hilft hier auch die gute alte Pro/Kontra Liste ;)

    Liebe Grüße



  5. #5
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    In Köln zum SS wirst du SK 3 brauchen.

    Wenn du das bekommen kannst, hast du in beiden Semestern gute Chancen auf einen Studienplatz, aber zum WS 2019/20 hättest du deutlich mehr Puffer zu meiner Prognose. Ich würde also sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es zum WS 2019/20 in Düsseldorf klappen wird, selbst im Fall, dass es einige zusätzliche Torschlusspanik-Bewerber gibt, zumindest ähnlich gut sein sollte, wie dass es zum SS 2019 in Köln klappen wird.

    Gleichzeitig hast du natürlich völlig recht - es könnte sein, dass alles anders kommt, und sich so viele so gute Spontanbewerber bewerben werden, dass die Grenzwerte zum WS 2019/20 viel härter sein werden als erwartet. Möglich ist es, wenngleich unwahrscheinlich.

    Nachdem die Konsequenzen dieser Entscheidung u.U. sehr schwerwiegend sein könnten, würde ich sagen, dass du sie selbst treffen musst - auch je nach Bauchgefühl.

    Bei einem Tausch von Köln nach Düsseldorf käme das Problem hinzu, dass man in Düsseldorf nur zum Wintersemester anfangen kann und du deshalb Probleme haben könntest vom Sommersemester-Zyklus aus zu wechseln. Allerdings scheint Köln doch die deutlich beliebtere Uni als Düsseldorf zu sein. Du kannst dich ja mal erkundigen welche Voraussetzungen die beiden Unis für einen Tausch haben, und mal in Tauschdatenbanken nachschauen ob es in der Vergangenheit nennenswert viele Leute gab, die von Düsseldorf nach Köln tauschen wollten oder nicht.

    Wenn dir Sicherheit wichtig ist, solltest du dich IMHO in Köln bewerben, aber nur dann, wenn du auch damit OK wärst, das gesamte Studium in Köln zu absolvieren. Die Masterarbeit kann man ja, wenn man vorher etwas mehr Zeit investiert, schon bis Anfang/Mitte April fertig haben. Und für eine einzige Prüfung von Köln nach Klagenfurt zu reisen hört sich jetzt auch nicht besonders anstrengend an - das sind ja selbst mit dem Zug nur zehn Stunden. Das kann man auch während des Medizinstudiums problemlos machen.

    "Lösung" hab ich also keine, aber vielleicht helfen dir diese paar Gedanken ja dennoch etwas weiter



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