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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Registrierter Benutzer
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    Deswegen fällt es mir extrem schwer, mit dieser Möglichkeit des Durchfallens umzugehen.
    Die Facharzt-Prüfung ist eine Prüfung, bei der das Schwerste ist, hinzugehen! Es fällt fast keiner durch!

    Ca. 3% fallen durch. Gehörst du zu den schlechtesten 3%? Sicher nicht. Du kannst Deutsch und du hast mit diesen Deutsch-Kenntnissen 5 Jahre in Akuthäusern gearbeitet. Es treten genug Leute an, die beides von sich nicht behaupten können. Und auch die bestehen fast alle. Es wäre ungerecht, wenn du durchfallen würdest. Das würde spätestens in einer Wiederholungsprüfung korrigiert werden.

    Du hast nicht nur ein falsches (ängstlich verzerrtes) Bild von der Facharzt-Prüfung an sich, sondern auch ein falsches Bild davon, was passiert, wenn jemand tatsächlich in eine Wiederholungsprüfung muss. Die meisten Prüfer finden es übertrieben, jemanden (der 5 Jahre in Akutkliniken in der Inneren gearbeitet hat und Deutsch kann) überhaupt durch die Facharztprüfung fallen zu lassen. Die Wiederholungsprüfung (falls es eine gibt) wird darum nicht härter, sondern netter. Es wäre auch nicht schwer, nach nicht bestandener Facharzt-Prüfung eine neue Anstellung zu finden. Wahrscheinlich wird nicht mal jemand fragen, warum du noch nicht Facharzt bist, obwohl du die Zeit erfüllt hast.

    Aber du wirst sowieso nicht durchfallen. Wenn du hingehst! Mach die Vorbereitung (oberflächlich, nicht verzetteln), geh hin, nimm die Urkunde mit nach hause. Danach hast du die Kraft, dich um deine Beziehung zu kümmern.
    Geändert von Pflaume (03.11.2018 um 03:29 Uhr)



  2. #12
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Pflaume Beitrag anzeigen
    Bei meiner Ärztekammer wird sogar meistens gar keine neue Weiterbildung auferlegt, sondern nur eine Wartezeit bis zu einem erneuten Prüfungsversuch, ohne dass konkret verlangt wird, dass man in dieser Zeit irgendwo arbeitet.
    Von Bayern her weiß ich dass man die Zeit nicht einfach absitzen darf sondern halt "sich weiterbilden" muss. Also an einer Stelle arbeiten die mindestens für die verlangte Zeit die Weiterbildungsbefugnis hat. Nochmal: für die Facharztweiterbildung Internist sind soundsoviele Monate Weiterbildung bei einem Weiterbilder mit der Befugnis für "Innere Medizin" gefordert. Wenn man also die Auflage 6 Monate Innere bekommt, dann muss man, falls sich nichtmal die allerletzte Rehaklinik findet, zu irgendeinem niedergelassenen Arzt gehen der doch noch für diese 6 Monate die Weiterbildungsbefugnis bekommen hat. Wenn man schon in einer Klinik mit Weiterbildungsbefugnis größer-gleich 6 Monate ist -> Jackpot. Thema erledigt.
    Und wir reden hier über den seltenen Fall!

    Es wird nicht verlangt dass die Klinik eine Weiterbildungsbefugnis der bisher erreichten Monate PLUS die zusätzlich geforderten Monate hat. Geht ja auch nicht. Es gibt ja Kliniken die haben die volle Weiterbildungsbefugnis, wenn man dann durchfällt wie sollte man denn dann begründen, dass man bei voller Befugnis die Weiterbildung dort nicht machen kann... also: auch Schwachsinn!



  3. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von VitaC
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    31.10.2018
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    3
    Vielen vielen vielen Dank für die vielen aufmunternden Kommetnare und Tipps !!!!

    Ich habe heute die Prüfungsladung gekriegt. Habe leider - wie es aussieht - die schwierigsten Prüfer gezogen, zwei Profs, Mischung zwischen Gastro, Kardio, Endokrinologie und Pneumologie. Einer der Prüfer prüft wohl sehr breit auch außerhalb seines Fachgebietes - u.a. Hämato-Onko - und wird auch oft patzig/ ungeduldig, geht extrem ins Detail (u.a. alle Auto-Antikörper benennen, einzelne Laborwerte kommentieren, Medis mit Wirkmechanismus und Nebenwirkungen, etc. - sehr Herold-lastig). Mache mir entsprechend ehrlich gesagt nicht viel Hoffnung. Das würde nämlich bedeuten, alles bis ins letzte Detail aus dem Herold auswendig zu lernen - selbst bei Eingrenzung der Themen mit den Protokollen ist es, zumindest was mich in der beschriebenen Situation angeht, in 2 Wochen nicht möglich.

    Vielen lieben Dank nochmal! Hoffe ich komme aus dieser vertrakten Situation irgendwann raus



  4. #14
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Dann lass dir halt ne Prüfungsangst bescheinigen. Aber dann therapier die auch.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



  5. #15
    Platin Mitglied
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    17.07.2005
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    Balkonien
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    513
    Deswegen hasse ich Prüfungsprotokolle. Die eine Hälfte wird von Leute verfasst, die durchgefallen sind und zeigen wollen das die Prüfung unfair schwer war und die andere Hälfte hat bestanden und will nun damit angeben, was sie alles in der Prüfung gewusst haben
    Ernsthaft: Meist errinnert man sich an die schweren Fragen - nicht an die leichten. Und nicht jede schwere Frage muss man dann auch richtig beantworten können. Oftmals wird sogar solange geprüft, bis man eben nichts mehr weiß und zwar egal wie gut man vorher war - irgendwoher müssen doch die Prüfer ihr Ego mit stärken: "Du nun zwar auch FACHarzt - aber *ich* CHEFarzt". Also Kopf hoch, so gut es geht drauf vorbereiten und dann einfach Daumen drücken!



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