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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    BAföG-Schmarotzer Avatar von CrashStudios
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    Zitat Zitat von SusiSorgenlos Beitrag anzeigen
    Ich hätte eine Stelle haben können, da hätte ich das gleiche Gehalt wie in der Klinik bekommen. Dafür hätte ich für 400 Euro mehr im Monat 1 Auto anschaffen müssen, dieses unterhalten müssen, Benzin bezahlen müssen und für die Kinder zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten finden und bezahlen müssen. Steht auch in keinem Verhältnis.
    und der klinik dasselbe erzählen wie hier im forum um ein höheres gehalt zu bekommen mit dem du das alles bezahlen hätten könntest?

    aber ich klink mich aus dem thema hier aus... mir ist das am ende wurscht unter welchen bedingungen du arbeiten möchtest, hauptsache du bist mit deiner entscheidung glücklich.



  2. #12
    Registrierter Benutzer
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    Danke für eure Antworten. Ehrlich gesagt überrascht bzw schockiert es mich aber, dass man in der Praxis scheinbar so sehr um eine adäquate Bezahlung kämpfen muss. Und dass obwohl die KV schon fördert. Da ist den Praxisinhabern unsere Arbeit ja weniger wert als die seiner MTA Azubis, wenn er nichts aus eigener Tasche aufstockt.



  3. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von Tiramisu81
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    Also, da ich gerade selber meine 2 Jahre Weiterbildungszeit in den Praxen hinter mir habe, kann ich auch etwas dazu sagen. Ich lebe im Westen Deutschlands in einer Stadt mit ca. 250.000 Einwohnern. Zum einen war es - sowohl in der Stadt als auch in der Umgebung (ca. 30-35km Umland) extrem schwer, überhaupt Praxen zu finden, die weiterbilden wollen. Insgesamt war ich in drei Praxen. Die erste war eine Gemeinschaftspraxis von der eine Hälfte eigentlich keinen WBA wollte, weil vieeeeel zu teuer! Gezahlt wurde die Fördersumme der KV. Auf meinen Hinweis, dass eigentlich auf Klinikniveau aufgestockt werden sollte folgte großes Entsetzen, eine lange Diskussion und dann wurde aufgestockt (wir reden hier von 200,-/Monat!) - allerdings wurde ich dann auch wie verrückt auf Hausbesuche geschickt, inkl. morgendlicher Blutabnahmen, insgesamt war ich so 2x tgl. auf Hausbesuchstour, vor der Sprechstunde und danach. Habe mich dann, auch wegen anderer Dinge, die mich gestört haben, verabschiedet und bin in eine chirurgische Praxis gegangen. Klar, gerne, herzlichen Willkommen! Habe immer betont, dass ich nicht "kostenlos" bin. Das war den Kollegen aber scheinbar nicht ganz klar, nach der ersten Gehaltsabrechnung wurde ich ins Büro zum Gespräch zitiert und das Entsetzen war groß, dass die KV-Förderung weitergereicht und zusätzlich die Nebenkosten durch die Praxis getragen werden sollten! :-O Wir haben uns dann arrangiert und die angestrebten, weil förderfähigen, 6 Monate zusammen durchgezogen. Die Atmosphäre kann man sich vorstellen. Danach bin ich in einer Einzelpraxis gelandet. Sehr netter Kollege, es wurde ohne zu Motzen selbstverständlich auf Klinikniveau aufgestockt. Wehrmutstropfen: Die Praxis lag ein sehr gutes Stück entfernt und so wurden die paar Euro Gewinn vom Sprit aufgefressen :-S Mein Fazit: Angeblich werden Hausärzte HÄNDERIGEND gesucht! Eine Praxis zu finden war jedoch nicht leicht. Bei allen, mit denen ich zu tun hatte, war das Entsetzen groß, dass Nebenkosten, ja gar eine Aufstockung fällig sein würde. Manchen war das vorher nicht mal klar. Insgesamt fand ich die 2 Jahre in den Praxen äußerst ernüchternd. Dazu kommt noch, dass natürlich im Vergleich zur Klinik weder Betriebsrente noch ein Urlaubsgeld gezahlt wurde, sodass mir in den 2 Jahren, wenn man es umrechnet, gegenüber der Klinik ca. 4 Monatsgehälter weniger gezahlt wurden zusätzlich zu der Differenz, die durch das Nicht-Aufstocken entstand plus massig unbezahlte Hausbesuche auf meine (Sprit-)Kosten. Was soll man sagen.... Und schlecht im Verhandeln bin ich sicher nicht. Dazu habe ich etliche Kurse absolviert und Zusatzbezeichnungen erworben, soweit das als Assistent möglich war (klar, die Prüfung geht es als FA...).



  4. #14
    Diamanten Mitglied
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    was summierst du denn unter "Nebenkosten" zusammen??



  5. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von Tiramisu81
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    Die KV überweist ja die Förderung an den WBA weiter und stockt idealerweise auf das Klinikgehalt auf. Dazu kommen die Lohnnebenkosten, also sowas wie Sozialabgaben, Krankenkassenbeitrag etc. Das meine ich mit Nebenkosten. Die kommen für die Praxen IMMER dazu, auch wenn nicht aufgestockt wird, diese Kosten dürfen nicht von der KV-Förderung abgezwackt werden. Dies wird auch kontrolliert durch die KV. Größenordnung, die auf die Praxis so zukommt liegt bei etwa 700-800 Euro/Monat, wenn nicht aufgestockt wird.



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