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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Diamanten Mitglied
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    04.08.2012
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    Zitat Zitat von Oops! Beitrag anzeigen
    Heißt es im Umkehrschluss, dass dort viele freie Stellen sind?
    Dass es in der Psychiatrie unendlich viele offene Stellen gibt, ist eigentlich echt kein Geheimnis

    Zitat Zitat von doro2000 Beitrag anzeigen
    Es gibt soweit ich weiß auch die Möglichkeit, den Psychologiebachelor "fast" abzuschließen (sprich absichtlich irgendeinen Schein nicht machen), sich für Medizin bewerben und nach Bewerbungsschluss das Psychologiestudium noch zu beenden.
    Selbstverständlich ist das möglich. Hochschulstart interessiert, wie ja auch ganz eindeutig auf der Hochschulstart-Seite steht, einzig und allein der Zeitpunkt der Bewerbung. Solange man zu diesem Zeitpunkt den Bachelor noch nicht abgeschlossen hat, ist alles gut. Ob absichtlich oder rein zufällig ist völlig egal



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  2. #7
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von Oops! Beitrag anzeigen
    Könntest du noch zwei, drei Worte zum Thema „Resteverwertung“ sagen?
    Landen dort überwiegend Ärzte, die keine andere Stelle bekommen oder die sonst nicht „patiententauglich“ sind?
    Naja, Stellen bekommt man auch in anderen Fächern. Aber in der Psych. muss man praktisch nichts können und auch nicht wirklich was lernen, um gehalten zu werden. Das ist natürlich schlecht für die Patienten, aber im Kustodialsystem durchaus üblich, auch auf OA- und CA-Ebene. Eigentlich wären die Psych.fächern inhaltlich sehr anspruchsvoll, aber man kann sie eben auch betreiben wie ein Verwaltungsbeamter. Die Pat. haben kaum eine Lobby, wehren sich nicht.
    Und so kommt es, dass neben wenigen guten Kollegen eine Menge Mediziner da landen, die eher zweifelhaft sind. So kommt es auch immer wieder vor, dass Leute ohne Approbation jahrelang in diesem Fach unentdeckt "wirken" können und den Ruf des Faches leider bestätigen.

    Zitat Zitat von Oops! Beitrag anzeigen
    Schreckliches Bild - zumal es ja auch diejenigen trifft, die sich bewusst für dieses Fach entscheiden.
    Oder auch, dass der Bewerber erstmal schief angeguckt wird „Haben Sie sonst nirgendwo ne Stelle bekommen?“
    Nein, das heißt es nicht. Das Fach braucht dringend engagierte, mutige und selbstreflexive Ärzte. Die es auch aushalten neben und unter Idioten zu arbeiten.



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  3. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Oops!
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    am Fuße des Olymp
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    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    Dass es in der Psychiatrie unendlich viele offene Stellen gibt, ist eigentlich echt kein Geheimnis
    Okay - ich hatte bisher noch nicht davon gehört, ehrlich gesagt.
    Aber danke für die Info

    Zitat Zitat von rafiki Beitrag anzeigen
    (...) Eigentlich wären die Psych.fächern inhaltlich sehr anspruchsvoll, aber man kann sie eben auch betreiben wie ein Verwaltungsbeamter. Die Pat. haben kaum eine Lobby, wehren sich nicht.
    Und so kommt es, dass neben wenigen guten Kollegen eine Menge Mediziner da landen, die eher zweifelhaft sind. So kommt es auch immer wieder vor, dass Leute ohne Approbation jahrelang in diesem Fach unentdeckt "wirken" können und den Ruf des Faches leider bestätigen.
    Besonders den ersten Absatz kann ich derzeit aus eigener bescheidener Erfahrung mit Lehrbüchern unterstreichen. Ich finde es fachlich sehr anspruchsvoll und komm - je mehr ich lese - gefühlt eher rückwärts als vorwärts.
    Bei dem anderen fehlt mir die Erfahrung, allerdings hatten wir an der Uni bereits einige Erfahrungen mit Vertetern dieser Fachrichtung und ich ahne, was du meinst.

    Zitat Zitat von rafiki Beitrag anzeigen
    Nein, das heißt es nicht. Das Fach braucht dringend engagierte, mutige und selbstreflexive Ärzte. Die es auch aushalten neben und unter Idioten zu arbeiten.
    Verstanden und Danke für deine Ausführungen



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  4. #9
    Diamanten Mitglied
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    31.01.2010
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    Elite ohne soziale Fähigkeiten
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    Kopfloses Huhn
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    Also als Außensteher finde ich deine Argumente für Medizin sehr sinnvoll und rational. Zu deinen contra-argumenten: Physik und Chemie sind in Medizinstudium auf keinem hohem Niveau, Physik hat bei uns ca dem Grundkurs und Chemie den LK in Abi entsprochen, die eben in einer viel kürzerer Zeit unterrichtet werden. 20% kommen durch die Wartezeitquote, hatten auch >7 Jahre keine Naturwissenschaften gehabt und schaffen das auch. Du hast ja den Vorteil, dass du an das Lernen gewöhnt hast, Auch Statistik ist viel anspruchsvoller in Psychstudium als in Medizin, da hast du einen Vorteil
    Wenn du merkst, dass Medizin nicht deins ist, brichst du es ab und studierst Psychologie zu ende. Paar aus meinem Semester haben dies auch parallel geschafft weiter zu studieren.
    Und ich kenne wirklich mehrere aus meinem Semester die genau aus deinen Gründen Medizin studiert haben. Manche von denen sind Psychiater geworden, andere haben ihr Leidenschaft in anderen Fächern entdeckt und werden z.B auch Anästhesisten oder Chirurgen.



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