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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    Neonaten-Schaukeldienst Avatar von aschenputtel1977
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    Wir hatten auf jeder Station ein zweites Zimmer, in das man sich bei komplizierteren Sachen mal zurückziehen konnte zum Diktieren oder auch telefonieren. Sonst mindestens zu zweit, auf der anderen Station auch zu dritt, außerdem saß man im Glaskasten und war für JEDEN der primäre Ansprechpartner, das war auch oft störend. Mit Beginn Rufdienst ( und quasi Oberarztstelle) habe ich mir dann mit einer Kollegin ein Zimmer geteilt, da wurde uns dann nur der Festnetzapparat wegrationalisiert, sonst war alles da. Und man geriet quasi optisch auch mal in Vergessenheit, das war prima wenn s um Korrigieren der Altepikrisen ging.



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  2. #22
    derzeit nicht wankelmütig Avatar von Relaxometrie
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    Zitat Zitat von morgoth Beitrag anzeigen
    Du bist doch auch Psychiaterin Relaxometrie, wie führt ihr denn eure "tieferen" Gespräche?
    Ups, neee, das war ganz am Anfang meiner Berufstätigkeit so. Inzwischen habe ich unterschiedliche Fachgebiete durch und denke, daß das alles mal in die Allgemeinmedizin münden wird. Zumindest kann ich es in Bewerbungen nur mit diesem Ziel verkaufen, daß ich das Fach so oft gewechselt habe



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  3. #23
    Toastbrot im Regen
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    Auf unserer ITS gab es zwar ein Arztzimmer mit mehreren PCs, das war aber am Gang außerhalb der Station und deshalb faktisch nicht nutzbar, wenn man nicht gerade nach dem Dienst Arztbriefe schreiben wollte. In der Praxis saß man also für die Aufnahmen, fürs Ausarbeiten der Visite und für Arztbriefe bzw schlicht immer,wenn man nicht am Patienten war, im Pflegestützpunkt, wo man nicht nur mit selbiger um 3 PCs konkurrierte, sondern auch immer ansprechbar war (einerseits gut bei so kranken Patienten, andererseits war man auch ungefragt Mülleimer für alles, was so an Privatem in der pause von sich gegeben wird), sofort verfügbar für Angehörige, war dem Dauerpiepen der Monitore ausgesetzt. Das hat mich in einen Dauerstresszustand versetzt, ich hatte große Konzentrationsschwierigkeiten, eigentlich egal ob Früh-, Spät- oder Nachtdienst.

    Schwierig fand Ich auch den winzigen Glaskasten, der Arztzimmer in unserer Notaufnahme war - günstig zwischen Wartezimmer und Kaffeeautomat gelegen, konnten Wartende und Angehörige genüsslich hineinglotzen und gestresste Assistenten sehen, die sich im 13h-Dienst am Wochenende mal schnell während des Tippens einer Aufnahme ein Stück Pizza reinschieben, was uns folgende Bewertung im Netz beschert hat:
    "Ärzte sitzen im Zimmer rum und essen Pizza während ich stundenlang im Wartezimmer auf meinen Brief warten musste, eine Frechheit."
    Geändert von ninakatharina (03.01.2019 um 19:04 Uhr)



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  4. #24
    Platin-Mitglied Avatar von LasseReinböng
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    17.06.2003
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    Wir haben auf unserer ITS kein eigenes Arztzimmer sonder nur eine Nische bzw. "Bucht" im Bereich des Hauptflurs. Man ist bei seinen Arbeiten am PC ständig den Alarmen bzw. der Geräuschkulisse des Flurs ausgesetzt, es laufen ständig zig Pflegekräfte an einem vorbei und machen morgens dort auch Übergabe, während man in den letzten Zügen der Vorbereitung auf die Visite ist oder den Verlegungsbrief fertig kriegen möchte. Auf der kleineren IMC gibt es ein einziges Zimmer für Arzt und die Pflege....nachts, wenn die Briefe geschrieben werden sollen, unterhalten sich dann die Pflegekräfte dort untereinander, hören Radio bzw. gucken auf dem Laptop ne Serie, gerne auch alles parallel, dazu dann natürlich die ständigen Alarme.
    Ich bin nur froh, daß wir unter diesen Umständen nicht auch noch diktieren müssen !
    Dark humor is like food - not everyone get's it (Joseph Stalin)



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  5. #25
    Registrierter Benutzer
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    21.08.2007
    Ort
    hamburgt
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    Wir haben auch so ein unmögliches Arztzimmer, das eigentlich mal als Lagerraum geplant war und entsprechend gebaut ist. Unser Betriebsarzt hat schon vor 5 Jahren gesagt, dass das Zimmer nicht den gesetzlichen Mindestanforderungen genügen würde.
    Die Geschäftsführung hat ddaraufhin mitgeteilt, ein Umbau würde sich "wirtschaftlich nicht rechnen" und damit war das Thema dann vorbei. Ich hab im Sommer, wenn in der Bude 30 Grad waren, einfach die Patienten und Angehörigen aus dem Aufenthaltsraum geschmissen und dort bei offenem Fenster Briefe geschrieben.
    Das fand unser Chef auch OK, und die Beschwerden der Patienten kommen ja bei der richtigen Adresse=Geschäftsleitung an.
    Hab immer brav auf die Beschwerdekärtchen verwiesen, wenn wer gemeckert hat.



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