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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    Vögelchen
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    Ja in eben einer dieser 2 oder 3 die mit dem BMI aufnehmen.



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  2. #22
    derzeit nicht wankelmütig Avatar von Relaxometrie
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    Zitat Zitat von morgoth Beitrag anzeigen
    Aber ganz ehrlich, alles möglich breittreten, bloß weil man einen Schal beim Essen anhaben will, da fehlt mir als Psychiater aber wirklich ein bisschen das Verständnis, insbesondere weil die Patientin ja als reflektiert und motiviert beschrieben wurde.
    Verstehe ich das richtig, daß Du findest, daß man der Patientin erlauben sollte, gegen die Regeln einen Schal zu tragen?

    Meiner Meinung sollte das mit dem Schaltragen ein absoluter Nebenschauplatz für die Patientin sein. Wenn es den Klinikregeln entspricht, daß die Patienten beim Essen keinen Schal tragen sollen (vermutlich, weil sie darin Essen verstecken und dann wegwerfen, wenn sie aus dem Speisesaal gehen), gehört es meiner Meinung nach dazu, diese Regel erstmal zu akzeptieren. Auch wenn man als Anorektiker diese Regel nicht gut findet. Aber sofern man kein Essen im Schal bunkern möchte, schränkt einen diese Regel auch nicht ein. Wenn man das Schalverbot dann so hochhängt und deswegen die Klinik wechseln möchte, ist halt genau null Krankheitseinsicht vorhanden (was ja zum Krankheitsbild dazu gehört). Aber eine Fachklinik wird eventuell in mühevoller Kleinstarbeit ansatzweise eine Krankheitseinsicht herstellen können. Von den eigenen Regeln abweichen und Ausnahmen machen, würde ich als Klinik niemals. Dann käme sehr bald jeder Patient mit Wünschen an und man könnte die Behandlung sehr bald komplett vergessen.



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  3. #23
    The Dark Enemy Avatar von morgoth
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    Das verstehst du tatsächlich anders als es gemeint war.
    Ich wollte eher sagen: Alles mögliche lostreten/organisieren, bloß weil die Patientin einen Schal tragen will (bzw. diese Regel unsinnig findet), finde ich sehr kontraproduktiv.

    Dein 2. Abschnitt deckt sich ziemlich genau mit meiner Auffassung: Wenn ich wirklich eine lebensbedrohlich/lebenszeitverkürzende/höchst aggressive Krankheit wie die Anorexie behandeln will, sollte es mir egal sein, ob Mahlzeiten mit oder ohne Schal eingenommen werden.
    Geändert von morgoth (10.01.2019 um 19:47 Uhr)



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  4. #24
    derzeit nicht wankelmütig Avatar von Relaxometrie
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    Zitat Zitat von morgoth Beitrag anzeigen
    Dein 2. Abschnitt deckt sich ziemlich genau mit meiner Auffassung: Wenn ich wirklich eine lebensbedrohlich/lebenszeitverkürzende/höchst aggressive Behandlung wie die Anorexie behandeln will, sollte es mir egal sein, ob Mahlzeiten mit oder ohne Schal eingenommen werden.
    Dann sind wir komplett einer Meinung.



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  5. #25
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von xyl15 Beitrag anzeigen
    Danek für eure Ansichten! ich sehe das im Grunde so ähnlich.

    Es besteht allerdings das Problem, dass die meisten Fach-Therapiekliniken erst ab einem BMI von 12 oder 13 aufnehmen, eben weil sie nicht genügend internistisch und überwachungsmäßig ausgestattet sind.
    Da besteht irgendwie eine Versorgungslücke, denn nur wenige Patienten/-innen schaffen das alleine (klar, sonst wären sie nicht krank)
    Bleibt vorübergehend doch nur eine internistische Station, oder was sonst noch?
    Es besteht ev die Möglichkeit, dass sie ein oder zweimal pro Woche zum Hausarzt geht und sich das Gewicht kontrollieren lässt, falls sich einer dazu bereiterklären würde.
    Solche Lösungen werden getroffen, wenn Patienten die Klinik verlassen müssen, weil sie sich wiederholt und konsequent den Richtlinien der jeweiligen Klinik widersetzt haben und sich nach mehrfachen Verlängerungen des Aufenthalts keine Besserung einstellt.
    Dieser Fall liegt zwar anders, aber ev interimsmässig, bis eine neue Fachklinik gefunden worden ist, mit der sie sich dann hoffentlich arrangieren kann.



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