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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    10.11.2018
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    Guten Tag Community!
    Da ich im aktuellen Vergabeverfahren trotz TMS knapp keinen Medizinstudiumsplatz erhalte, will ich es, neben dem Medat, mit einer Ausbildung im Medizinischen Sektor versuchen. Nun stehe ich vor der Entscheidung zwischen einem Ausbildungsplatz als Notfallsanitäter, oder als Medizinischer Fachangestellten. Meine aktuelle Pro/Contra Liste sieht wie folgt aus:

    Mfa: Pro: -Interessantes Behandlungsspektrum der Praxis (Orthopädie)
      - Kurzer Anfahrtweg
     - Verkürzbar auf 1,5 Jahre
    Contra: Wenig Erfahrung hinsichtlich des späteren Berufes
      -Uninteressant als Notfallplan, falls kein Studiumsplatz

    NotSan: Pro: -Viel Wissen für das Spätere Studium
       - Erfahrung in vielen Behandlungsmethoden
      -Evtl. Auch als Absicherung (Möglichkeit als Hauptberuf)
     Contra: - Nicht Verkürzbar
      - Anspruchsvoller / Zeitaufwendiger

    Nun wollte ich euch Fragen ob ihr mir helfen könnt diese Liste zu ergänzen... vielleicht ist ja auch ein Mfa oder Notfallsanitäter unter euch.

    Vielen Dank!



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    Hi, ich hatte mich damals für MFA (mit Verkürzung auf 1,5 Jahre, aber Achtung: Arzt und Ärztekammer müssen das genehmigen!) entschieden, damit ich deutlich schneller meinen Ausbildungsbonus einbringen konnte. Aber es ist harte Arbeit: Die Tätigkeiten sind recht stumpf und in der Berufsschule ist das Niveau wahnsinnig niedrig.
    Bei dir dürfte der Ausbildungsbonus allerdings das kleine Zünglein an der waage für einen Studienplatz sein, wenn du jetzt nur knapp am Studienplatz vorbei bist...
    Also: Augen zu und durch?



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  3. #3
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
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    Das Contra-Argument "anspruchsvoller" würde ich mal ganz schnell in die Pro-Ecke schieben.



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    63
    Hi

    Ich bin gerade fast am Ende meiner MFA Ausbildung. Wenn du Fragen hast, gerne einfach fragen.

    Also die Ausbildung an sich ist okay. Wenn du gedenkst sie zu machen, vermeide zwei meiner Fehler. Weite Pendelwege (das was du da oben sagst, klingt sehr gut!) und eine Facharztpraxis. Orthopädie dürfte da besser sein, als dort wo ich gelandet bin, aber am aller besten ist wirklich der Allgemeinmediziner, da bekommt man von A bis Z alles mit.

    Es ist sehr anstrengend. Abends bist du erledigt, ich empfinde meine Arbeit nicht als sehr erfüllend, ABER der Patientenkontakt macht echt Spaß und wenn du ein gutes Kollegium abrkiegst, noch viel besser. Aber zum Thema Kollegium...Ich habe echt Horrorstories zu Ohren bekommen. Meine negative Erfahrungen habe ich eher mit Ärzten gemacht, um ehrlich zu sein. Manch eine Praxis beutet dich richtig aus, und je nach Chef wirst du auch nicht unbedingt wirklich mitgenommen. Das habe ich auch nicht erwartet, aber ich hatte gehofft, mal was sehen zu dürfen...

    Die Verkürzung gibt es Gott sei Dank! Da hatte ich auch gar keine Probleme mit dem ganzen Verkürzen, das ist alles in der Regel mehr Formsache wie ein Problem. Während der Ausbildung kann einem die Zeit ewig vorkommen, aber jetzt, wo ich so kurz vor der Prüfung bin, muss ich echt sagen, dass die Zeit sehr schnell vergangen ist, auch wenn alles anstrengend ist. Hin und wieder muss man sich erinnern, wofür man das alles eigentlich macht, das Ziel niemals außer Augen verlieren.

    Ich würde nicht mal unbedingt sagen, dass du wenig mitkriegst vom Arztberuf. Dir lebt da ein Chef vor, wie du es machen kannst. Mit Glück ist es ein positives Beispiel, wenn du Pech hast, ein Negativbeispiel, abe und das ist meine Devise: Auch ein Negativbeispiel ist ein Beispiel ;) Je nach Praxis kriegst du viel Abrechnungstechnische Dinge mit, darfst auch mal assistieren oder auch direkt mal was machen. Aber das ist wirklich sehr von der Praxis abhängig.

    Thema Berufsschule. Ich gehöre eigentlich nicht zu der Sorte von Menschen, die sich wegen Abitur für etwas besseres halten, aber das, was man dort erlebt, verschlägt einem schon mal die Sprache. Vom Schulstoff her wirst du unterfordert sein, aber das ist ja jetzt eher von Vorteil. Meine Klasse ist sehr speziell, sehr laut, sehr ... naja. So ganz das Klischee. Es gibt zwar solche und solche, aber am Ende des Tages fragt man sich ab und an schon, was man eigentlich gerade treibt.^^

    Solltest du am Ende doch kein Studium in Angriff nehmen, würde ich dir den Beruf aber abraten. Es ist zwar sehr praxisabhängig, aber der Umgang seitens der Ärzte, teilweise im Kollegium selbst ist unmöglich, du hast schlechte Weiterbildungsmöglichkeiten und die Bezahlung ist echt mies, auch als Ausgelernte.


    Fazit: Ich bin sehr froh, gewisse Dinge lernen zu dürfen: dazu gehören Verwaltungsgeschichten, manche medizinische Inhalte (auch in der Berufsschule: der Labor und Medizinteil,) und vor allen Dingen der Umgang mit Patienten. Letzteres darf nicht unterschätzt werden. Im Nachhinein hätte ich mir eine Praxis ausgesucht, wo ich noch mehr mitbekomme und mehr am Patienten machen darf, aber man hält durch, weil man am Ende das Medizinstudium sieht. Wenn das nicht wäre, würde ich diesen Beruf allerdings nicht machen, da die negativen Aspekte überwiegen und sich der Beruf wirklich nicht lohnt. Mitten drinnen war es echt okay, aber jetzt zähle ich die Tage und hoffe, dass das Schrecken bald ein Ende hat (vielleicht auch nur so dramatisch, weil bei mir auf der Arbeit gerade sehr viel schief läuft )

    Bei Fragen, bitte fragen!


    Liebe Grüße, Sudolas



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  5. #5
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
    Mitglied seit
    24.01.2009
    Semester:
    Bauschamane
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    13.569
    Mach den NFS. Damit kann man auch gut das Studium finanzieren, hat je nach Wache auch Zeit zum lernen, kann die Notärzte ausquetschen. Die Tätigkeit ist deutlich näher am Arztdasein. Die Ausbildung ist deutlich anspruchsvoller, viel mehr med. Praxis als Abrechnungs- und Bürokram.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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