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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Banned Avatar von Tombow
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    Habe bisher zweimal hospitiert, beide male in der Neurologie, einmal in einem kleineren Kreiskrankenhaus und einmal in einem großen Haus(~700 Betten).

    In dem kleineren Haus (war meine allererste Einladung zum Gespräch/Hospitation überhaupt) hatte ich zuerst ein kurzes Gespräch mit dem Chef, dann mit ihm die ITS visitiert (und einige fachliche Fragen gestellt bekommen), dann bei der Frühbesprechung dabeigewesen, danach wurde ich den Assistenten/Oberärzte übergeben. Dann im Verlauf des Tages das normale "Stationsgeschäft" miterlebt, die OA-Visite mitgemacht. Dürfte in der Zeit auch (mehr oder weniger in Ruhe) mit den Assistenten und Oberärzte sprechen. Bezüglich selber machen, darum müßte ich mich schon bemühen, aber über ein Paar Blutentnahmen und eine Aufnahme ging es nicht hinaus. Am Ende des Tages dann ein kurzes Evaluationsgespräch mit einem der Oberärzte, Radiologie-Besprechung, Privatvisite und danach schon eine längere Evaluation mit dem Chef.

    Im zweiten Fall ging es ähnlich, nur daß ich da zur Frühbesprechung erschienen bin und dann mit den Assistenten auf Station mitging. Zuerst die Visite auf Normalstation, dann die Privatvisite mit dem Chef mitgemacht, den Rest des Tages verbrachte ich mit dem Neurologen, der für die neurologischen Patienten auf der Intermediate-Care und ITS zuständig war. Machen dürfte ich um einiges mehr, bzw. wurde gleich eingespannt, auch wenn die Arbeit sich eher auf Blutabnehmen und administratives(Laborbögen, etc. ausfüllen, auswärtigen Befunden hinterhertelefonieren) beschränkte.

    Ich denke aber, je nach Fach und Vorerfahrung wird man da unterschiedlich viel machen können/dürfen/müssen.

    Es empfiehlt sich auf alle Fälle, nicht nur Kittel, sondern die komplette Ausstattung dazu mitzunehmen (Stethoskop, Stifte, Pupillenlampe, Pocketcards, je nach Fach auch das weitere Kram, z.B. Reflexhammer und Stimmgabel für die Neurologie) und (!!!ganz wichtig!!!) auch ein Namenschild.

    Daß ich bisher so wenig in den Hospitationen gemacht habe, liegt aber auch daran (IMHO), daß ich nicht nur Berufsanfänger bin, sondern im ersten Haus der Chef die Bewerber eher auf ihre Teamkompatibilität testen wollte und im zweiten Falle A)die meisten Assistenten ihre erste Schicht nach einem langen Wochenende hatten und es wenige Patienten gab (viele isolierte), ergo nicht soviel Arbeit.

    Summasummarum finde ich die Idee mit den Hospitationen sehr gut, es ist auch für einen eine Möglichkeit, die Klinik abseits des Bewerbungsgespräch kennenzulernen. Im Falle eines Falles (Gespräch OK, aber Klinik so ein wenig seltsam), würde ich auch von mir aus eine Hospitation vorschlagen.



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  2. #7
    urologiker Avatar von die chondropathia
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    Allerherzlichsten Dank für die prompte und vor allem ausführlich-hilfreiche Antwort! Das mit dem Namensschild ist tatsächlich eine sehr gute Idee, man könnte sich da ja ein Schildchen mit Namen und dem Zusatz "ärztlicher Hospitand" machen...andererseits wäre der Zusatz möglicherweise des Guten zuviel...

    In meinem Fall geht es übrigens um die UROLOGIE. Ob man da dann auch in den OP mitgenommen wird?



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  3. #8
    Es gibt Studien, ... Avatar von Bille11
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    wenn die dich auf deine linkshändigkeit prüfen wollen, sicherlich ausserdem kann cheffe dich dann am tisch n bissl ausquetschen, denk ich. so ganz "entre nous" quasi
    harmlos, naiv & unschuldig.
    Gut bekannt mit lauter ehemaligen Chorknaben.

    "Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling.
    "Ich brauche Sonne, Freiheit
    und eine kleine Blume."



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  4. #9
    Banned Avatar von Tombow
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    Zitat Zitat von die chondropathia
    Das mit dem Namensschild ist tatsächlich eine sehr gute Idee, man könnte sich da ja ein Schildchen mit Namen und dem Zusatz "ärztlicher Hospitand" machen...andererseits wäre der Zusatz möglicherweise des Guten zuviel...

    In meinem Fall geht es übrigens um die UROLOGIE. Ob man da dann auch in den OP mitgenommen wird?
    Namensschild: Ich habe mir eins gemacht mit Namen und Zusatz "Arzt". Einfach so. Denke, wenn man "Hospitant" schreibt, ist es zu verwirrend, beiweitem nicht jeder könnte mit dem Begriff was anfangen. IdR wird man den Ärzten vorher vorgestellt, aber wenigstens die Patienten und die Schwestern müßten schon wissen, daß man da nicht die Putzkraft ist

    Bzgl. OP, wenn es um ein operatives Fach geht, würde ich im Vorfeld schon mit dem Chef besprechen, ob man im Rahmen der Hospitation mit in den OP darf bzw. es von mir aus anbieten/danach fragen. Selbst wenn man da als Hakenhalter am Tisch steht, signalisiert schon Initiative.



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  5. #10
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    Macht ihr bei den Hospitationen wirklich sowas wie Befunden hinterhertelefonieren etc..? Ich dachte Hospitation hat mehr mit Klinik kennen lernen und garnicht so viel selber arbeiten zu tun..
    Ich meine rein rechtlich gesehen kann das doch eigenltich nicht gehen, daß jemand, der einen Tag sich die Abteilung ankuckt nen Patienten aufnimmt, oder??!?

    Ich hab nur 1x in der Radio hospitiert, und eigentlich nur zugekuckt und die Leute ausgequtscht.. ok, die eine oder andere Braunüle hätte ich vielleicht legen können, aber ich kann doch wenn ich zu Besuch bin nicht z.B. einfach so Kontrastmittel spritzen oder Befunde schreiben..
    Mir wäre auf Station aber auch nicht eingefallen viel mehr zu machen als Visite mitlaufen und eher zukucken wie der Ablauf sich so gestaltet..

    Hmm.. vielleicht gehöre ich ja zu den total faulen und unengagierten Personen? Nee, eigentlich nicht.. hoffe ich..



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