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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
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    Ich habe in der Inneren hospitiert. Mein zukünftiger Chefarzt wollte das gerne und auch ich fand die Idee gar nicht so schlecht.

    An diesem Tag habe ich nach der Frühbesprechung einige Blutentnahmen gemacht. Danach war Chefarztvisite (erstaunlich kurz). Dann hatte ich die Chance mit den Stationsärzten mitzulaufen und sie zu löchern. Das habe ich natürlich ausführlich genutzt. Später war ich dann in der Endoskopie und schließlich bei der Röntgenbesprechung.

    Letztlich habe ich so einen ersten Eindruck von der Abteilung und den Kollegen erhalten. Außerdem konnte man auch mal Fragen stellen, die man den Chefarzt nicht unbedingt fragen möchte. Ich kann mir allerdings nur schlecht vorstellen, welche Schlüsse ein zukünftiger Chef aus dem Verhalten eines Bewerbers an nur einem Tag ziehen kann, aber wenn es ihm auch hilft...

    Wie auch immer, die Stelle habe ich jedenfalls bekommen.



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  2. #12
    urologiker Avatar von die chondropathia
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    Kann mir eigentlich auch nicht so recht vorstellen, dass da meine ärztlichen Fähigkeiten auf die Probe gestellt werden, sondern dachte mehr an ein meet&greet...

    Ich werde an dieser Stelle aber auf jeden Fall eine Rückmeldung von meinen (inzwischen sind es 2 terminierte) Hospitationen geben!

    Falls noch jmd. Tipps hat, wie man einen hypermotivierten Eindruck hinterläßt...ihr habt das Wort...



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  3. #13
    Banned Avatar von Tombow
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    Zitat Zitat von die chondropathia
    Falls noch jmd. Tipps hat, wie man einen hypermotivierten Eindruck hinterläßt...ihr habt das Wort...
    Eigenes (frisch gewaschenes und gebügeltes) Kittel und das komplette Kitteltascheninhalt mitbringen. In meiner ersten Hospitation kam das gut an, O-Ton Chef: "Haben sie einen Kittel? (lächeln, als ich meins aus der Tasche holte) Gut, falls sie keinen mitgebracht hätten, haben wir ihnen einen hingestellt". Dann auf dem Weg zur ITS-Visite: "Reflexhammer dabei? Zeigen sie mal"...und dann wieder Grinsen, als ich prompt meins aus der Kitteltasche holte.

    Von sich aus versuchen, es nicht bei einem meet&greet bleiben zu lassen. Zum geeigneten Zeitpunkt immer wieder Fragen stellen, ob man da was machen darf. Mit etwas Glück bekommt man doch was zu tun. Gut, trifft nicht auf jeden zu, ich gehöre aber eher zu denjenigen, die sich ohne Arbeit schnell zu Tode langweilen. Außerdem kriege ich ein wenig schlechtes Gewissen vom tatenlosen Mitlaufen. Dazu gab's mal Kommentare von einem OA: "arbeiten können sie, das habe ich schon gesehen".

    Wenn man besondere Fähigkeiten hat, versuchen, die auch ins Spiel zu bringen, falls sich eine geeignete Möglichkeit bietet. Es hat schon was, eine Patientin/einen Patienten, der kaum bis schlecht deutsch spricht, in seiner eigenen Sprache zu anamnestizieren. Oder kurz mal dem (zukünftigen?) Kollegen, der gerade mit dem EDV-System kämpft, zu helfen (falls man es kann).

    Soviel von mir, ich denke, die rationale dahinter kannst du dir sehr gut vorstellen und selbst überlegen, was du tun kannst.



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  4. #14
    Moustiquaire elastique Avatar von DocScarpetta
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    Mal im ernst, machen die euch wirklich so einen Stress? Mitarbeiten? Namensschild? Hä?
    Ich hatte auch mal einen "Hospitand" - den hab´ ich rumgeführt, dann sind wir eine rauchen gegangen, er hat sich ´ne Cola gekauft und hat sich dann noch eine meiner Explorationen angehört. Dann meinte er, er habe noch was vor und müsse wieder weg... Ach so, shake-hands beim Chef natürlich noch. Aber das war´s!
    ph34r t3h cut3 on3s!



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  5. #15
    urologiker Avatar von die chondropathia
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    Erste Ergebnisse der Bewerbungen war neben den angebotenen Hospitationen eine Reaktion auf eine Altbewerbung, die zu einem Vorstellungsgespräch führte.

    Dies Gespräch ist auf jeden Fall Grundlage eines gestärkten Selbstbewußtseins für die kommenden Hospitationen:

    Ich habe eine Stelle angeboten bekommen, bei der ich mir das Eintrittsdatum aussuchen darf und die Stelle mir solange "gehört", bis ich dem Chef absage!

    DC, verblüfft über so coole Scheffs!



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