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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Diamanten Mitglied Avatar von Kiddo
    Mitglied seit
    28.02.2011
    Ort
    Marburg
    Semester:
    VI
    Beiträge
    1.430

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    Ich danke dir! Dann werd ich für die nächste Famulatur ein internistisches Fachgebiet ins Auge fassen.

    Kinderarzt kam dadurch zustande, dass ich ein Schwerpunktcurriculum Pädiatrie belege, das über den gesamten klinischen Abschnitt geht. Der Leiter dieses Curriculums hat uns nahegelegt, dass wir möglichst bald in der Pädiatrie eine Famulatur absolvieren sollen, da wir so mehr für uns aus dem Curriculum mitnehmen können.



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  2. #17
    Diamanten Mitglied Avatar von annekii
    Mitglied seit
    26.10.2003
    Ort
    Mainz und Jena
    Semester:
    Sesshaft geworden in der Pädiatrie
    Beiträge
    1.746
    Wenn ich hier die ersten Antworten lese, schäme ich mich für unsere Famulaturen. Wir haben nicht so viel selbst machen lassen, weil es wirklich viele Patienten sind und man einfach auch fertig werden muss. Und bei den Us erwarten die Patienteneltern einfach, dass sie das von ihrer Ärztin bekommen.

    In der ersten Woche sind die Famulantinnen immer hauptsächlich mitgelaufen und haben mituntersucht, mitgeschrieben (fokussierte Anamnese, kurzer aussagekräftiger Befund), danach mit uns Diagnosen und Leistungen verschlüsselt und kurz was erklärt. In der zweiten Woche waren sie auch oft bei den Arzthelferinnen (Hörtest, Sehtest in allen Altersklassen, EKG, usw.), aber auch bei uns, ab der 3. Woche haben wir sie meist 2-3 Patienten vorgeschickt, um Anamnese und Befund zu erheben. Wenn wir dann kamen, wurde vorgestellt und zusammen weitergearbeitet. Impfen haben wir auch ab der 3. Woche machen lassen, aber nur unter Aufsicht.

    Sonos machen wir nicht so viele. Hüften zur U3, mal Abdomen-/Nierensono, ganz selten Schilddrüse oder ZNS. Blutentnahmen gibt es auch sehr wenige, weil wir halt nicht sehr invasiv arbeiten, wenn es nicht sein muss. Aber bei den großen Kindern durften die Famulantinnen immer auch mit ran.

    Ich habe in der Neuropädiatrie-Famulatur bestimmt mehr machen dürfen. Insgesamt finde ich es in Praxisfamulaturen überhaupt schwierig, weil die Patienten(-eltern) halt die Behandlung durch die Fachärzte, die sie kennen, erwarten.
    Ein Standpunkt ist kein Grund, sich nicht zu bewegen.



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  3. #18
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
    Mitglied seit
    24.01.2009
    Semester:
    Rettungssöldner
    Beiträge
    9.872
    Praxisfamulaturen sind immer so eine Sache um Basics zu lernen. Für Blutentnahmen, Sono und Co. ist wohl besser ne Notaufnahme, oder Innere/Chirurgie besser geeignet.
    Die Praxen haben eine andere Taktung und die Patienten wollen schnell wieder raus.

    In Hausarztpraxen kann man Glück haben und du darfst dir Patienten mit Bagatellerkrankungen anschauen- Husten-Schnupfen-Durchfall-Rücken, Verbandwechsel und der Arzt schaut dann nochmal drüber.

    Ultraschall wird da eher orientierend gemacht- einfach weil die Zeit fressen.

    Dafür hast aber den Vorteil, dass du eher nicht für Hilfsarbeiten eingeteilt wirst.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  4. #19
    das Ende ist nah...
    Mitglied seit
    27.04.2012
    Ort
    Kruppstahl und Beton
    Semester:
    IX
    Beiträge
    1.436
    Ich bin gerade in einer Kinderarztpraxis und sehr zufrieden bisher. Ich bin allerdings auch mit anderen Erwartungen in die Praxis gegangen. Mir ging es eher darum, allgemein den Umgang und das Untersuchen von Kindern zu lernen. Ich habe bisher kaum Erfahrungen/Kontakt mit Kindern gehabt. Es ist allerdings sehr wahrscheinlich, dass mir früher oder später in meinem Berufsleben auch mal Kinder begegnen.
    Ich möchte vor allem mal eine Gefühl dafür bekommen, was bei Kindern normal ist und was nicht. Dafür sind U-Untersuchungen ideal. Außerdem haben wir in den Uni zwar jede Menge über die abgefahrendsten Erkrankungen gelernt aber eigentlich wenig über klassische Kinderkrankheiten. Weshalb ich eigentlich hauptsächlich das Lernen und Machen will, was Ally beschrieben hat:

    Ich würde mir auch die vorsorgen ansehen, typische Kinderkrankheiten und die häufigen Infekte mit Untersuchungsbefunden. Wie sieht ein Trommelfell bei einer Otitus Media aus? Wie sehen Angina und Scharlach aus? Wie klingen fortgeleitete RGs bei Luftwegsinfekten? Wie feinblasige RGs? Wie klint eine Obstruktion, z. B. bei RSV-Bronchitis/Bronchiolitis? Was sind Zeichen für eine (drohende) Exsikkose bei Gastroenteritis? Usw. Usf.
    Allein der Umgang mit dem Otoskop ist so eine Wissenschaft für sich Bisher klappt das aber wunderbar, ich hab in zwei Tagen schon allen erdenklichen Atmegeräusch gehört, etliche Trommelfelle in diversen Farben/Formen gesehen und weiß jetzt, wie man Scharlach erkennt. Ich bekomme viel erklärt, darf jedes kooperative Kind mituntersuchen und wenn Kinder mit irgendwelchen außergewöhnlichen Sachen kommen, die den Ärzten bereits bekannt sind, lassen sie mich auch alleine rausfinden was auffällig ist und was mir dazu einfällt.



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  5. #20
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    04.08.2012
    Beiträge
    4.045
    Wenn BEs und Sono das Ziel sind, würde ich eine Innere mit engagiertem Chef in einem kleines Haus empfehlen. Wobei man natürlich auch da Pech haben kann. Famulatur- und PJ-Rankings sind da echt extrem hilfreich. Es ist wahrscheinlich auch sinnvoll, das Famulatur-Timing mit dem Studienplan abzustimmen. Ich bin echt froh, dass ich die Hausarztfamulatur erst jetzt (nach Labormedizin, Pharma und Innere) mache.

    Bzgl. Pädiatrie hab ich absolut keine Ahnung. Wahrscheinlich wäre es sinnvoll, ein paar Sachen bzgl. U-Untersuchungen, Entwicklung, Impfungen usw. mitzunehmen. Vor allem natürlich, wenn einen das Fach interessiert. Wovon ich jetzt einfach mal ausgeh



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