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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Elastigirl Avatar von Jemine
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    Ich leiste auch mal einen produktiven Beitrag...
    Aaaaaaaaaaaaalso MAGDEBURG, was ich nach dem ersten Semester so beurteilen kann: vorwiegend
    Erstwunsch: NEIN! (war Hannover, 2. Göttingen) Aber die ZVS hat mir ja nen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht und mich ganz schön weit weg geschickt, also habe ich alle Tauschhebel in Bewegung gesetzt, um etwas näher an meiner Heimat bleiben zu können. Magdeburg ist es geworden.

    Man wird sehr toll empfangen, Erstiwoche war super, man lernt gleich total viele Leute kennen, auch Semesterübergreifend, es ist alles sehr persönlich und nicht anonym.
    Man wird in Seminargruppen à ca. 20 Studis eingeteilt und bekommt 2 Tutoren aus höheren Semestern, die sich rührend um die aufgescheuchten Erstis kümmern Außerdem hat jede SG noch einen "eigenen" Anatomieprof, der den Präpkurs macht und auch bei Problemchen hilft.

    An der Organisation kann ich bis jetzt auch fast nichts aussetzen.
    Der Studenplan ist für jeden vorgegeben, Vorlesungen haben ALLE (das Matrikel umfasst ca 200 Leute, also auch überschaubar) zusammen, Seminare und Praktika hat man mit seiner SG. Es gibt auch kein Gekloppe um irgendwelche Kursplätze, jeder hat seinen Platz. Das ist ein großer Vorteil, denn man verliert zumindest keine Zeit, nur, weil man in irgendeinen Kurs nicht mehr reingekommen ist, weil der schon voll war!

    Da wir einen eigenen Campus haben, ist alles sehr dicht beieinander, man muß nicht quer durch die Stadt fahren, alles ist am Fleck. Spart Zeit und Nerven
    Nachteil: Man lernt demnach auch hauptsächlich Mediziner kennen, da die anderen Studiengänge auf dem Hauptcampus sind.

    Die Profs sind größtenteils auch sehr nett, wie gesagt, es ist sehr persönlich und familiär und man kann auch mal das ein oder andere lockere Gespräch führen und man ist halt nicht nur irgendeine Matrikelnummer.

    Einige Dozenten sind halt etwas eigen, so, wie es wohl überall ist^^
    Die Biochemie genießt hier den Ruf als DAS Kickerfach schlechthin aber das kann ich noch nicht beurteilen, da mein Stundenplan mich damit noch verschont Und generell ist ja immer Fach x viel viel wichtiger als Fach y und somit müsste man sich doch bitte nur darauf konzentrieren bla bla
    Außerdem haben wir in jeden Fach Prüfungen, es gibt keine Sitzscheine und mir ist zu Ohren gekommen, dass MD die Uni mit den meisten Prüfungen ist. Ob das stimmt weiß ich nicht genau, aber es fühlt sich irgendwie so an

    Studiengebühren gibt's hier nicht und trotzdem ist alles in wirklich gutem Zustand, weil relativ neu. Die Bibliothek find ich etwas klein, da ist es oft wirklich wirklich voll. Aber man bekommt eigentlich meistens das, was man braucht.

    Minuspunkt: Mensaessen -> ungenießbar! Eine Zumutung *ekel* Da spreche ich jetzt auch nciht weiter drüber, denn da geh ich nur noch im äußersten Notfall hin. Die Mensa der Hauptuni soll aber umso besser sein, aber da war ich noch nicht.

    Die Stadt: Nunja, Magdeburg ist jetzt nicht meine Traumstadt und wird es auch nie werden. Es gibt aber auch schöne Ecken, ich freu mich schon drauf, im Sommer mal an der Elbe zu sitzen. Es läßt sich hier gut und günstig wohnen, Einkaufsmöglichkeiten sind vorhanden und weggehen kann man auch gut! Die Preise sind da, wo ich bis jetzt unterwegs war, überall erschwinglich gewesen und an Bars und Kneipen sollte eigentlich für jeden Geschmack was dabei sein. Wer Wert auf ne gute Internetverbindung und DSL-Verfügbarkeit legt, sollte sich vorher genau informieren, in welchen Stadtteilen das *wirklich* möglich ist.

    Also, mir gefällts hier gut, obwohl ich wie gesagt, nicht ganz freiwillig hier bin *gg*
    Wer keine Massenuni möchte, ist hier denke ich, gut aufgehoben. Fürs Großstadtfeeling kann man ja schnell nach Berlin fahren



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  2. #12
    Sind wir gleich da? Avatar von SteffiChap
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    Jemine, suuuper, danke
    Mit Magdeburg hatte ich auch geliebäugelt, wenn ich aus Berlin wegmüsste. Hab sogar schonmal bei Immoscout geguckt, gibt ja tolle Altbauwohnungen (in Stadtfeld Ost oder so ähnlich? ).

    Hab jetzt so viel negatives über meine Uni (Berlin) gehört, so dass wir tatsächlich überlegen, hier wegzuziehen. Meine Angst ist natürlich, dass mein Freund in (beispielsweise) Magdeburg keine Stelle findet.

    Aber dein Beitrag zu deiner Uni ist sehr schön, danke dafür.
    Geändert von SteffiChap (26.02.2010 um 16:35 Uhr)



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  3. #13
    Elastigirl Avatar von Jemine
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    Also wir haben wirklich viele Berliner hier und man ist ja schnell da!
    MD ist sicher ne gute Alternative zu B, würd ich sagen. Du kannst es dir ja wenn du Zeit hast auch mal angucken!
    Bei Fragen frag einfach!



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  4. #14
    Diamanten Mitglied
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    Naja, dann will ich auch mal, isz zwar vermutlich ein bisschen weit weg für dich, und ich bin jetzt auch erst mim ersten Semester fertig, aber was soll's..

    Also, Studienort ist Regensburg. War auch meine 1. OP bei der ZVS.

    Regensburg ist eine Campus-Uni, d.h. man muss auch hier nicht ewig in der Gegend rumgurken. Wir gehören zur Fakultät Biologie und Vorklinische Medizin und haben somit unser eigenes Gebäude, weshalb der Kontakt zu anderen Studienrichtungen doch eher mau ist.
    Gut, okay.. also.. von außen ist die Uni echt kein Schmuckstück, 60er Jahre stil eben. An manchen Stellen regnets rein (allerdings nur in den Fluren, nicht in den Hörsälen).
    Studiengebühren betragen 588€, man sieht aber, wo sie verwendet werden: In Anatomie gibt's sehr viele, erst 2 Jahre alte Modelle zum Lernen. Im Biokurs hat jeder ein eigenes, erst zwei jahre altes Mikroskop, was doch echt hübsch ist.
    Wir ham in unserem Gebäude auch unseren eigenen Lesesaal, man muss also nicht sehr weit laufen um in die Bibliothek zu kommen, ist auch relativ gut bestückt. Man kann aber natürlich auch bis in die ZEntralbibliothek laufen.

    Gut, jetzt zum Stuidum selbst. Ich empfinde eigentlich alles als sehr gut organisiert. Wir hatten zwei Einführungstage. Am Mittwoch gabs ne Begrüßung. Danach eine Uniführung in Gruppen zu jeweils knapp 20 Leuten. Gemeinsames Mittagessen und dann eine vierstündige Stadtralley.
    Am Donnerstag gab's ein gemeinsames Frühstück in der Uni, danach wurden uns die Dozenten vorgestellt und am Nachmittag wäre noch ne Stadtführung gewesen, die aber aufgrund eisiger Temperaturen sehr schlecht besucht war (Ich war auch net da, fands aber toll, dass es das gab.)
    Dann bekamen wir noch Tutoren zugeteilt, die ein paar Mal mit uns weg waren, uns Prüfungstipps gegeben haben und bei denen man sich jederzeit melden kann, wenns Probleme gibt.

    Insgesamt sind wir 200 Studenten, die in vier Viertel aufgeteilt sind. Die Viertel richten sich nach der Anatomienummer. Am Anfang des ersten Semesters trägt man sich im Präpsaal in eine Liste an und hat dadurch eine spezifische Nummer zugewiesen bekommen, die bestimmt die Studiumsaufteilung, also, an welchem Tag man Präpkurs hat, an welchem Chemiepraktikum. Ob man Psycho im 2. oder 3. Semester hat usw. Der Stundenplan ist aber vorgegeben und man muss sich ncht in die Kurse eintragen, man ist automatisch angemeldet.

    Vorlesungen sind auch bei uns für alle (aber ich denke, das ist überall so). Im Präpkurs teilt man sich etwa zu 10. eine Leiche (jetzt im Situskurs sind wir zu 14., weil die Zahnis noch dabei sind, aber das is ne andere Geschichte).
    Im Chemiepraktikum waren wir zu 14. in einem Raum, in Bio zu 24. Also doch alles schön kleine, überschaubare Gruppen.

    Im ersten Semester gibt's Klausuren in Anorganischer Chemie, Biologie und Terminologie sowie 6 Testate in makroskopischer Anatomie (danach sind wir aber auch durch mit der makroskopischen).
    Ne Besonderheit in Regensburg ist, das wir einen extra Situskurs haben, der komplett in vier Wochen der Semesterferien zwischen 1. und 2. Semester stattfinden. Wenn man also noch Pflegepraktikum machen muss (so wie ich) hat man zwischen 1. und 2. Semester sagenhafte 2 Tage frei.

    Insgesamt gefällts mir aber sehr gut hier, is alles schön organisiert und nicht überlaufen. Und größeres Chaos ist bisher ausgeblieben, insgesamt ist Regensburg also durchaus zu empfehlen. Die Uni ist von außen zwar kein Schmuckstück (und von innen wirkt sie eher wie ein Bunker ^^), aber es zählen ja die Inneren Werte, nciht wahr?

    Und ach ja: Regensburg ist eine echt wunderschöne Stadt, also ganz anders als die Uni selbst

    Liebe Grüße

    Elena
    Geändert von Elena1989 (26.02.2010 um 17:26 Uhr)



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  5. #15
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von SteffiChap Beitrag anzeigen
    Kein Riesendiagramm, sondern Meinungen von Strodti, Abi, und anderen (ehemaligen) Vorklinikern (sind mir jetzt grad so ad hoc eingefallen )
    Hab das gerade erst gelesen (war vorher bisschen stressig wegen Mündlichem und so) - ich fühle mich geehrt!

    Also, wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, bin ich ja von meiner Uni (Würzburg) ziemlich begeistert. Trotzdem werde ich versuchen, sachlich zu bleiben (muss mich leider kurz fassen, das Lernen ruft):

    Es fangen so 130 Leute jedes Semester (Sommer und Winter) hier in Würzburg mit Medizin an - also ein relativ kleiner Rahmen und einer der ganzen großen Pluspunkte für mich. Man kennt sich, hat mit einem Großteil schon den ein oder anderen Kurs gehabt und den Rest zumindest schonmal gesehen (auf diesen Stand kommt man spätestens im 4. Semester, in dem ich doch tatsächlich noch ein mir bis dato unbekanntes Gesicht in meinem integrierten Seminar Biochemie entdecken konnte). Trotzdem ist es auch wieder nicht zu klein - man kann immer noch neue Bekanntschaften schließen. Außerdem finde ich den Kontakt zwischen den verschiedenen Semestern gut, da man den ein oder anderen Kurs gemeinsam mit dem folgenden oder vorausgehenden Semester hat - eben durch die Möglichkeit des Sommerstarts. Das bringt mich gleich zu einem weiteren Vorteil: die meisten Kurse werden im Sommer und Winter angeboten und sind damit gut verschiebbar bzw. mit Nachklausuren hat man es leichter als in manch anderer Uni. Ausnahme sind der Präpkurs, der nur im Winter stattfindet und der Histokurs, der nur im Sommer stattfindet, außerdem das Physiopraktikum, bei dem die Einzelteile auch an Sommer/Winter gekoppelt sind. In Ana/Histo kann man aber Nachprüfungen unabhängig davon machen.

    Die Organisation finde ich insgesamt perfekt, so wie sie ist:
    1. Semester: relativ locker, alle kleinen Fächer komplett
    2. Semester: BC 1, Psycho und entweder Histo oder Präppen
    3. Semester: BC 2, Physio 1 und entweder Histo oder Präppen
    4. Semester: Physio 2, Neuroana, integrierte Seminare
    So hat man im ersten Semester die Möglichkeit, sich ohne die ganz großen Brocken einzugewöhnen (sowohl in der Stadt als auch im Studium an sich). Im 2. und 3. Semester muss man dann richtig Gas geben (wenn man im Sommer anfängt, eher gleichmäßig verteilt, wenn man im Winter anfängt, ist das 3. ungleich härter) und im 4. hat man, wenn man bis dahin alles bestanden hat, nur noch eine Klausur (Physio 2) und sonst wenig Verpflichtungen, so dass genügend Zeit zum Lernen fürs große P bleibt.
    Außerdem ist das mündliche hier immer vor dem schriftlichen Physikum, was ich grundsätzlich besser finde (auch wenn ich in den letzten Wochen dauernd darüber geschimpft und gejammert habe - aber so habe ich ab 11./12. noch 5 Wochen Ferien, während andere gerade mal 1-2 Wochen zwischen Prüfung und 5. Semester haben...).

    Vorbereitet wird man aufs Physikum auch ganz gut, denke ich - in Biochemie gibt es immer semesterbegleitende Tutorien (jedes Semester alle Themen) und in Physio auch (jedes Semester nur die Themen des aktuellen Semesters.) In Physio gibt es seit diesem Semester auch spezielle Tutorien zur Vorbereitung auf das mündliche Physikum - die mir persönlich sehr viel gebracht haben. Ebenfalls neu seit diesem Semester gab es zwei Wochen vor Beginn des Mündlichen ein einwöchiges Anatomie-Repetitorium (Makro, Histo, Neuro, Embryo), das voll auf das Schriftliche ausgelegt war und mir auch ziemlich viel gebracht hat.
    Und, wie gesagt: Der entscheidende Faktor ist, denke ich, dass man im 4. Semester quasi kaum was anderes zu tun hat.

    Von den Veranstaltungen her kann ich nur sagen, dass ich leider überhaupt kein Vorlesungstyp bin und deswegen auch meistens nicht hingehe. Die einzigen Vorlesungen, die ich komplett besucht habe, waren Ana während des Präpkurses, anorganische Chemie im ersten Semester (der Prof hat es echt drauf!) und Psycho.
    Aber es gibt auch Leute, die überall hingehen, so schlecht kann es also nicht sein. Anatomie/Histo ist immer gut besucht, Biochemie ist nicht so toll, glaube ich. Aber viel ist Geschmackssache und nur tolle Veranstaltungen gibt es wahrscheinlich an keiner Uni.

    Die Stadt finde ich sowieso total toll - ich wohne halt auch gleich neben den Weinbergen...
    Außerdem komme ich aus einer Kleinstadt, deswegen ist mir die Größe total angenehm. Man hat alle Geschäfte, genügend Möglichkeiten zur Abendgestaltung, einen relativ großen Bahnhof, der alle Reisemöglichkeiten bietet und auch sonst, was man so braucht. Trotzdem verliert man nicht den Überblick, die Mieten sind okay, man kann alles mit dem Fahrrad erreichen (es gibt aber auch ein Semesterticket) und es gibt unheimlich viele schöne Ecken. An Kultur und Kirchen mangelt es auch nicht, falls man das will. Auch in der Umgebung gibt es lohnende Ziele.
    Sportmöglichkeiten - ja, die Sachen, die ich gerne mache, gehen alle: Frauenfußball (versch. Teams, außerdem Unisport), Joggen, Fahrradfahren, McFit,...
    Denke, da gibt es eigentlich keine Einschränkungen (gut, begeisterten Surfern würde ich dann doch eher Kiel empfehlen).

    Tja, was soll ich sonst noch sagen? Würzburg ist einfach toll!!!

    EDIT: Ach ja, über mangelnden persönlichen Kontakt zu den Profs kann man auch nicht klagen - im Präpkurs ist es bei den meisten üblich, 2-3 mal gemeinsam abends wegzugehen oder auf den Weihnachtsmarkt.

    EDIT 2: Vielleicht sollte ich auch noch erwähnen, dass man nie Kurse in den Semesterferien hat. Man hat also immer die vollen zwei bzw. drei Monate frei. Super fürs KPP und alle sonstigen Aktivitäten!!!

    Fazit: Mein Wechsel von Kiel nach Würzburg war die beste Entscheidung meines Lebens!!!
    Geändert von abi07 (28.02.2010 um 15:19 Uhr)
    An Tagen wie diesen...

    ***20.07.2014***

    ***12.07.2015***

    ***17.07.2016***



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