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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Gold Mitglied
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    uiui Danke dir abi für die kompakte und sehr hilfreiche Erklärung. Angesicht der Tatsache dass ich im Winter wohl auch
    in Würzburg beginne, hat mir dein Post sehr viel Motivation gegeben
    Habe auch bisher nur positives aus Würzburg gehört, kann also nur was werden!
    Nur bei dem "mit dem Fahrrad überall hin" musste ich kurz innehalten, wenn ich mir bedenke mit einem Nabenschaltungfahrrad mich zur Uni oder zur Klinik hochzuquälen
    aber hey , hält bestimmt fit^^



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  2. #17
    Diamanten Mitglied Avatar von Laelya
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    Na denn werde ich auch mal mein Statement abgeben.

    Uni: CUB Berlin

    War nicht meine Wunschuni, hab mich tatsächlich nur durch Zufall hier beworben, da in allen anderen Wunschstädten nur zum WS angefangen wird.
    Und was kam, prompt wurde ich angenommen.

    Die Wohnungssuche in Berlin gestaltet sich unproblematisch. Preise sind human und nicht überdroschen, wenn man nicht unbedingt in den TOP Bezirken wohnen möchte.

    Vom Campur ansich hat man m.E. nicht sehr viel. Wenn man als ahnungloser Erstie ankommt zum Campus Charite Mitte sieht man ein schönes eingezäuntes Areal mit vielen Wiese und schönen alten gebäuden....dachte schon, hier kann man sich wohlfühlen
    Als Studierender erfährt man dann schnell, dass das nur das Verwaltungsareal ist und wir Studenten dort eher selten angetroffen werden.

    Berlin ist natürlich riesig. Für Freizeitaktivität ist also gesorgt, allerdings birgt diese Weite auch ein Problem.
    Die Uni zweigt sich auf 4 Campi auf.
    CCM -> Champus Charite Mitte (ehemals HU)
    CBF -> CAmpus Benjamin Franklin (ehemals FU)
    CB -> Campus Buch
    CVK -> Campus Virchow Klinkikum

    Als Vorkliniker interessiert erstmal nur CCM und CBF weil dort die Seminare, VL und Praktikas abgehalten werden. Am CVK wird meines erachtens in der VK nur die Biologie Klausur geschrieben.

    Großes Problem dabei ist der enorme Abstand zwischen CCM Und CBF, sodass pendeln eindeutig ein Muss ist und sehr stressig, gerade an tagen mit anstrengenden Praktikas.
    Am Anfang sind die Praktikas in Dahlem (CBF) und gehen gerne mal bis 20 uhr und länger...sodass es echt ätzend ist von dort wieder wegzukommen.

    Das Pendel ansich war bei uns auch ein großer Diskussionsfaktor, weil uns manchmal 15 minuten zu Verfügung gestellt wurden, die utopisch waren. Demnach alle zu spät gekommen und normalerweise dürfen ZUspätkommer nicht mehr am praktikum teilnehmen.
    Naja Seis drum.

    Zweites Thema. Zu meinem Beginn haben sich HU und FU im bereich Medizin ja zur CUB zusammengeschlossen. Problem dabei war, dass jeder Standpunkt von sich behauptete "DER" Vorklinkstandpunkt zu sein. Der Streit wurde auf den Rücken der Studenten ausgtragen. In Mitte wurde gelehrt, aber Dahlem stellt die Klausur....80 prozent durchfallquote...und solche Späße
    Hat sich aber mit der zeit gebessert, wie jetzt die VK ist kann ich nicht sagen.....

    Aber erstmal zu dem gutem Sachen.
    Als Erstie wirst du sofort gut aufgenommen. In Berlin muss man echt die FSI loben. in der ersten Woche gibt es eine OE Woche, in der man an die Hand genommen wird und alles gezeigt bekommt, man stürzt also nicht ins kalte Wasser.
    Die FSI ist immer der Ansprechpartner im allgemeinen und die Studentenschaft an sich muss man loben. Ein reiches Sammelsorium an Altklausuren, protokollen etc...und jeder ist Hilfsbereit....ich hab bisher immer eine Frage auf meine Antwort bekommen.
    Die FSI organisiert Feierlichkeiten und Partys, echt wunderbar.
    Allgemein muss man die Studenten in Berlin loben. Sie haben es geschafft die Schwierigkeiten der Lehre mit Gemeinschaft zu meistern. Der in berlin bist du als einzelner manchmal sehr aufgeschmissen.

    Die Lehre an sich ist in einigen Fächern gut in anderen Schlecht, so wie bei jedem.
    der Präpkurs ist wunderbar, man hat genügend Platz an der Leiche und kann nachmittags immer mal wieder hin um selbststudium zu betreiben.
    genauso mit den Histosäälen. Alles wunderbar und das Studienkabinett hat einiges an Präparaten zur Verfügung.

    Mit den Bibliotheken kenn ich mich nicht aus. Da ich am anfang hörte dass nur wenig bestand an büchern für stundenten vorhanden ist (im vgl zur großen studentenzahl) hab ich von anfang an alle bücher gekauft und somit von zu hause aus gearbeitet.

    Super ist auch, dass Berlin ein reichhaltiges angebot an studentenjobs hat. Sicherlich nicht extrem viele, aber doch einige und vor allem interessante. Mit der typischen Studenbesoldung von 10 euro die stunde.

    Ansonsten hat man an jedem standpunkt studentencafes, die von studenten für studenten geführt werden.

    Naja berlin ist nicht meine lieblingsstadt, daher hab ich mich lange dagegen gewehrt, aber wer großstadtfeeling haben will und multikulturell studieren möchte ist hier gut aufgehoben.

    wir haben pro semester glaube ich 3 seminargruppen die komplett auf englisch unterrichtet werden. und wir haben den reformstudiengang in dem es eine kombination von Klinik und Vorklinik von anfang gibt.

    Als weitere gute Einrichtigung ist das TÄF zu nenne. (Trainingszentrum) in dem gerade in der klinik (wurde mir berichtet) sehr viel Selbststudium praktiziert werden kann.

    Berlin ist sicherlich nicht die leichteste Medizinuniversität, hier werden garantiert keine Scheine geschenkt und manchmal findet sich der ein oder andere Stein im Weg.
    Aber der Name Charite macht tatsächlich bei anderen Eindruck (auch wenn man sich darauf nicht verlassen sollte) und hilft den einen oderen Arbeitsplatz/Praktikumsplatz zu ergattern (das ist reine Erfahrung und soll nicht übertrieben wirken).

    Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass Berlin schon was ordentliches an lehre produziert....es gibt überall gutes und auch schlechtes.
    Ich würde auch wieder hier her gehen, wenn ich die Wahl hätte.
    aber man muss einfach, wie an jeder anderen uni auch, wissen, dass medizin kein einfaches fach ist....und das man gerade in der VK sehr oft an seine grenzen gebracht wird.

    So das war mein bericht
    wenn mir noch was einfällt schreib ich es



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  3. #18
    Freizeitstudent Avatar von Strodti
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    09.08.2007
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    4.045
    Hallo Steffi,
    gern schreibe ich mal ein paar Zeilen zur Uni Marburg.

    Vorweg: Ich bin etwas unfreiwillig hergekommen. Es war mein 5. Wunsch und ich wollte eigentlich immer in den Norden (Freundin, Familie, Heimat usw.). Inzwischen möchte ich hier so schnell nicht mehr weg und fühlte mich so schnell wohl, dass ich ab dem 2. Semester gar nicht mehr nach Tauschpartnern in Hamburg, Hannover etc. gesucht habe.

    Zur Vorklinik:
    Der Einstieg ins Studium war klasse. Am Anfang gab es einen vom Dekanat organisierten naturwissenschaftlichen Vorkurs und danach gab es noch eine geniale Orientierungswoche mit sehr engagierten Tutoren. Besser gehts nicht!
    Das erste Semester erschien mir etwas anstrengend, war aber im Rückblick das einfachste der Vorklinik. Soziologie, Biologie, Physik, Chemie, Biochemie Einstiegsseminar, Anatomie und Histo Vorlesung (den Präpkurs gibts hier erst im 3.), Psychologie, Terminologie.
    Das zweite Semester ist mit Histo-Kurs (Prüfungen mündlich am Mikroskop), Neuroanatomie-Kurs, Psycho, Sozio, Physik, Chemie und Physiologie Seminar + Praktikum recht knackig.
    Drittes Semester: Präpkurs, Biochemie Praktikum, Physio Seminar und Praktikum, Anatomieseminare
    Viertes Semester: Biochemieseminare + Biochemie Praktikum, Physioseminar, Anatomieseminar.
    Die Aufteilung der Kurse hat einen echten Nachteil: Man bekommt erst spät Scheine, was ein Nachteil beim tauschen sein kann. Da Chemie und Physik über 2 Semester gehen, ist es wirklich schwierig scheingleich mit anderen Unis zu tauschen.
    Ansonsten ist es wie überall: Es gibt Institute mit wirklich guter Lehre und sehr engagierten Dozenten und es gibt einige Spinner.
    Die Vorklinik Marburg hat leider etwas von einem Massenbetrieb. Mit an die 500 Ersties ist das so.
    Zur Schwierigkeit: Wir haben kein echtes Siebfach... Es gab bis vor kurzem 6 Klausurversuche (sind nun "nur" noch 4) und es ist echt alles gut machbar.

    Die Klinik:
    Ich bin ja erst zwischen dem 1. und 2. klinischen Semester, aber die Ausbildung ist nun viel besser... Wir sind weniger (es gibt hier nur 270 Klinikplätze, die vielen Teilstudis sind nun woanders) und es gibt wirklich gute Lehrkonzepte (Einbindung des Skills-Lab in den Untersuchungskurs, OSCE, viele freiwillige Tutorien zur Katherisierung, Blutentnahme, "Fit for Famulatur", Laparaskopietrainer etc.).

    Zur Uni:
    Die Ausstattung der vorklinischen Institute geht von "ausreichend" (Physik, Chemie) bis zu "klasse" (Biochemie). Die Präpkursgröße ist mit ca. 10 Leuten noch recht angenehm, es gibt ausreichend Zeiten zum freien mikroskopieren in Histo, bzw. freien präparieren in Makroanatomie.
    Die Medizinerbibliothek ist großartig und super ausgestattet, die Zentralbib hat sogar täglich(!) von 8 bis 24 Uhr offen. Es gibt genügend Bücher zum ausleihen.
    Die Mediziner haben die meisten Veranstaltungen auf den Lahnbergen (hier ist der naturwissenschaftliche Campus und die Uni-Klinik), in der Vorklinik ist man aber durchaus auch noch in der Innenstadt (Physio und Anatomie). Der Bus braucht dazu ca. 20 min. Ansonsten braucht man in Marburg kein Auto und keinen Bus. In der Stadt ist alles zu Fuß erreichbar.

    Die Stadt:
    Marburg ist eine echte Studentenstadt. Von den ca. 80.000 Einwohnern sind 20.000 Studis der uni. Deshalb ist hier im Semester auch gut was los, es gibt viele Kneipen und einige Clubs und Diskotheken. Die Eintritts- und Getränkepreise sind absolut genial (8 Euro Cocktails würden in einer Studi-Stadt halt nicht laufen...). Anständiges Kulturprogramm, hauptsächlich aus der alternativeren Ecke. In den Semesterferien ist hier aber der Hund begraben und so gar nichts los. Zu den Mietpreisen hab ich kaum einen Vergleich, für ein anständiges WG-Zimmer in der Innenstadt muss man ca. 300 Euro all inclusive rechnen.

    Fazit: Ich fühle mich hier wirklich wohl und werde bis zum Studienende hier bleiben.

    Weiter Fragen jederzeit, her damit
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  4. #19
    Diamanten Mitglied
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    15.06.2005
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    Zitat Zitat von Pheefke Beitrag anzeigen
    Nur bei dem "mit dem Fahrrad überall hin" musste ich kurz innehalten, wenn ich mir bedenke mit einem Nabenschaltungfahrrad mich zur Uni oder zur Klinik hochzuquälen
    aber hey , hält bestimmt fit^^
    Ich hab auch so eines und fahre damit täglich oder mehrmals täglich von der Stadt aus nach Grombühl (oberstes Ende, wo ich wohne) - die ersten Wochen waren hart...und ja, danach ist man je nach Wetter total verschwitzt...ist bei mir aber nicht schlimm, weil ich dann ja zu Hause bin. Und bergab in die Stadt braucht man nur 5 Minuten!!!
    Und ans Hubland musst du ja nur im 1. Semester und danach maximal 1x pro Woche. Also alles machbar - aber es gibt ja auch Busse und Straßenbahnen.
    An Tagen wie diesen...

    ***20.07.2014***

    ***12.07.2015***

    ***17.07.2016***



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  5. #20
    Registrierter Benutzer
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    18.08.2009
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    Dann schreib ich mal was über Bonn (Erstwunsch über Wartezeit)...

    Die Stadt ansich ist relativ gemütlich, fast schon Kleinstadtflair, aber dabei sehr international. Wenn man gross feiern will, kann man gut nach Köln, aber für ne gute Kneipentour reicht Bonn allemal. Ist auch immer sehr schön im Sommer am Rhein oder im Hofgarten zu liegen... Bonn blüht im Sommer richtig auf . Die Umgebung ist ideal für Touren (den Rhein entlang), Picknicks, Grillabende und sonstige gute-Wetter-Freizeit-Aktivitäten. Wohnungsmarkt kann ein bisschen problematisch sein, aber bisher ist noch jeder irgendwo untergekommen. Ist nur leider nicht ganz billig.

    zur Uni (VK)... die Organisation ist manchmal etwas chaotisch. Man muss sich zB in jedem Fachbereich direkt anmelden PLUS einmal pro Semester zentral nochmal für alles. Nix mit Online-Anmeldung oder so, wobei das vielleicht bei anderen Unis auch nicht besser ist. Die Vorklinik ist ziemlich straff durchgeplant. Einerseits weiss man immer, wann man was belegen muss, andererseits kann man schonmal 1-2 Semester verlieren, wenn man irgendwo durchfällt (zB Chemie, und dann im nächsten Semester kein BC belegen darf), aber auch da weiss ich nicht, wie das bei anderen Unis aussieht. Es gibt bei uns jedenfalls so einige Leute, die durch Chemie ein Semester verloren haben. Für die meisten war das aber glaub ich eher ein Vorteil, weil die Belastung schön verteilt wurde und man motiviert war alles auf Anhieb zu schaffen.

    Vorlesungen sind im Vergleich mit anderen Unis angeblich sehr schlecht. Da ich persönlich kein Vorlesungstyp bin, war mir das herzlich egal, zumal die Seminare und Praktika überwiegend gut sind. Wer lieber ausschläft, den ganzen Vorklinik-Mist eh nicht in ner Vorlesung durchgekaut haben will und das lieber zuhause in der Hälfte der Zeit lernt, für den isses perfekt . Jetzt in der Klinik sind die Vorlesungen wohl deutlich besser. Klausuren waren mal so, mal so, wie auch mündliche Prüfungen. Das ist aber nicht so uni-abhängig, sondern Prof-abhängig, von daher ist das eh kein besonders gutes Kriterium. Positiv war, dass man alles innerhalb kürzester Zeit wiederholen konnte (was ich auch öfter mal in Anspruch nehmen musste, hehe), so dass man kaum/keine Zeit verliert. Ergebnisse kamen fast immer am nächsten oder übernächsten Tag, und standen auch fast immer online... nur die Anatomie tut sich damit noch schwer, so dass man für Histo- und Neuro-Ergebnisse immer zum Lehrgebäude fahren musste.

    Die Fachschaft ist sowohl in der Vorklinik als auch Klinik top... es gab ne super Einführungswoche, die keine Wünsche offen ließ (sogar mit soner Art Kennenlern-Klassenfahrt), es gibt gute Betreuung, haufenweise Altklausuren, Unterlagen zu mündlichen Prüfungen, gute Öffenungszeiten, es wurde immer viel organisiert (Party), und die Leute sind insgesamt sehr motiviert.

    Neben Ana, BC und Physio, was ja eh die wichtigen Fächer sind, lag der Schwerpunkt eindeutig bei Chemie. Physik war zwar relativ arbeitsintensiv aber leicht, Psycho hat man nebenbei gemacht, und ganz besonders Bio war ohne jede Vorkenntnisse nur mit körperlicher Anwesenheit zu schaffen. Termi genauso. Gut waren die integrierten Seminare im 4. Semester, die man als Physikumsvorbereitung (für die mündliche) während des Semesters nutzen kann. Da wird alles Wichtige nochmal thematisiert, und die Dozenten waren grösstenteils motiviert ne gute Lehre abzuliefern. Bis auf wenige Ausnahmen hatte man das Gefühl, dass die Profs einen bestehen lassen wollen. Das gilt sowohl für die meisten Klausuren als auch für Ana-Testate als auch fürs mündliche Physikum.

    Soweit meine Erfahrung. Man sollte bei solchen Beschreibungen aber bedenken, dass hinterher immer alles halb so wild war. Wenn man mitten drin steckt, kann es einen schonmal wahnsinnig machen, aber wie gesagt, rückblickend wars nicht schlecht... soweit man das überhaupt über Vorklinik-Stoff sagen kann ...



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