teaser bild
Seite 1 von 18 1234511 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 5 von 90
Forensuche

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Diamanten Mitglied Avatar von Fr.Pelz
    Mitglied seit
    10.06.2005
    Ort
    schmeißt die Kuh von Deck- wir legen ab!
    Semester:
    Die ausführliche Anamnese des Patienten bitten wir freundlicherweise als bekannt voraussetzen zu dürfen.
    Beiträge
    8.168

    - Anzeige -

    Interesse an einer Werbeanzeige hier?
    mehr Infos unter www.medi-a-center.de

    Hi, hab heut meinen Arbeitsvertrag unterschrieben und hinterher wurde mir gleich noch eine Opt-Out-Regelung vorgelegt, in der stand dass ich einer Erweiterung der Arbeitszeit von täglich 24h, wöchentlich 64h zustimme.
    Klar, damit sind die Dienste gemeint- aber was noch? Bedeutet das was für Finanzierung der Überstunden?
    Mann ich hab ja keine Ahnung...
    Danke fürs Erhellen
    LG
    Pelz
    And then again, it´s not out of the realm of extreme possibility...



    Mach dich fit für deine ersten Dienste! - Am 03.12. in München - [Mehr Info - klick hier]
  2. #2
    Feddich ;)
    Mitglied seit
    21.08.2005
    Beiträge
    307
    Es wird wohl kaum zu Überstunden kommen, du wirst so viele (schlechter bezahlte) Bereitschaftsdienststunden ableisten, dass du es kaum schaffst, deine Regelarbeitsstunden zu leisten. Ich würde keine Opt-out Regelung mehr unterschreiben...



    Mach dich fit für deine ersten Dienste! - Am 03.12. in München - [Mehr Info - klick hier]
  3. #3
    Profi-Klopferin
    Mitglied seit
    13.09.2005
    Semester:
    Kopfwelten
    Beiträge
    728
    Ich habe sowas auch kommentarlos von der Verwaltung bei der Einstellung vorgelegt bekommen.... Und ebenso kommentarlos nie unterschrieben. Meine Probezeit habe ich trotzdem überstanden und auch noch nie 64h in der Woche gearbeitet.



    Mach dich fit für deine ersten Dienste! - Am 03.12. in München - [Mehr Info - klick hier]
  4. #4
    Administrator Avatar von Brutus
    Mitglied seit
    17.01.2011
    Ort
    Bochum
    Semester:
    Facharzt
    Beiträge
    9.383
    Nennen wir es mal, wie es ist: eine Möglichkeit der Verwaltung, trotz weniger Arztstellen den Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten. Lies Dir mal das Arbeitszeitgesetz durch. Demnach darf Deine wöchentliche Arbeitszeit 48h nicht überschreiten. Wenn man mal von einer 40h Woche ausgeht, bleiben noch 8 Stunden für Dienste übrig. Das kann also nicht funktionieren. Daher verzichtest Du mit der Opt-Out-Regelung freiwillig auf die Begrenzung auf 48h/Woche und erklärst Dich bereit bis zu 54 / 60 / 64 Stunden pro Woche zu arbeiten. Das ganze wird übrigens über das Jahr / Halbjahr gemittelt.

    64h Out-Out würde ICH im Leben nicht unterschreiben! Rechenbeispiel: Dein Arbeitgeber kann also mit 64h / Woche mit Dir planen! 24h Dienst - 24h frei. Und das ganze 3*/Woche: 72 Stunden. Dafür machste dann eben in der nächsten Woche einen Dienst weniger, dann passt das wieder. Macht also, wenn man ganz böse rechnet, 10 Dienste im Monat! NEVER EVER! Vor Allem, wenn man Vollzeit arbeitet, und ja nebenher noch "normal" arbeiten sollte...
    Über 54h könnte man reden. Dann kann man zumindest auch mal am Wochenende einen Dienst machen, ohne direkt über die Höchstgrenze zu kommen. Denn wenn man mal realistisch ist: einen Wochenenddienst wird man pro Monat sicher machen müssen, und wenn ich pro Woche 8 Stunden für Dienste zur Verfügung haben, dann ist nach 1 (!) Dienst am Samstag mein Kontigent erschöpft (ohne Opt-Out). MIt 54h kann man eben ein oder 2 Dienste mehr machen im Monat, also ca. 5-6 anstatt 3-4 ohne Opt-Out. Ist sicher auch eine finanzielle Frage, andererseits, wenn man sich ansieht, wie die Dienst bezahlt werden, also quasi von 16 Dienststunden noch 4-5 Stunden übrig bleiben nach FZA, dann frage ich mich schon, ob ich das haben muss.

    ICH habe Opt-Out nicht unterschrieben, NIEMALS! Ich sehe es nämlich nicht ein, zusätzlich 16 Stunden im Dienst ZU ARBEITEN, und dafür ca. 4 Stunden bezahlt zu kriegen. Die Zeit kann ich sinnvoller zu Hause auf der Couch, bei Freunden oder im Bett verbringen. Außerdem bin ICH der Ansicht, dass wir nicht alle 2 Jahre für bessere Arbeitsbedingungen streiken gehen, um dann hinterher auf eigenen Wunsch hin ein Opt-Out unterschreiben, um länger Arbeiten zu dürfen.

    Ach so: für alle, die es unterschrieben haben, ohne zu wissen, was das ist: Opt-Out kann man auch wieder kündigen! Meist mit 3-6 Monaten Frist, aber das ist auf keinen Fall für die Ewigkeit!

    p.s.: Ich habe mit 40h/Woche Regelarbeitszeit gerechnet! Es gibt aber auch Verträge, die 42h Regelarbeitszeit beinhalten. Dementsprechend fallen noch weniger Stunden für Bereitschaftsdienste an! Da macht es schon Sinn, über ein Opt-Out 54h nachzudenken, da man sonst nicht in der Lage sein dürfte, überhaupt Dienste zu schieben.
    Eine Alternative, die allerdigns keine sein dürfte, ist: Nach dem Dienst 2 Tage FZA (am Wochenende 3 Tage), damit gleichst Du die Dienststunden quasi direkt wieder aus. Allerdings auf Kosten der Weiterbildung und des Entgeltes!
    I'm a very stable genius!



    Mach dich fit für deine ersten Dienste! - Am 03.12. in München - [Mehr Info - klick hier]
  5. #5
    Stayin' alive Avatar von MissGarfield83
    Mitglied seit
    14.03.2007
    Semester:
    Fulltime working multitasking ninja
    Beiträge
    3.955
    Gibt es überhaupt Vorteile wenn man Opt-Out unterschreibt? Was passiert wenn die Grenzen der Arbeitszeit überschritten werden - darf man das als Überstunden aufschreiben oder wie macht ihr das?



    Mach dich fit für deine ersten Dienste! - Am 03.12. in München - [Mehr Info - klick hier]
Seite 1 von 18 1234511 ... LetzteLetzte

MEDI-LEARN bei Facebook

Die Webseite von MEDI-LEARN wird unterstützt von

     © MEDI-LEARN, Dorfstraße 57, 24107 Ottendorf 1996-2018