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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Natürlich darfst du alle Stunden außerhalb deiner täglichen Arbeitszeit als Überstunden aufschreiben - auch ohne Opt-Out. Es geht ja nicht darum, DICH abzusichern sondern deinen Arbeitgeber, der bei Überschreiten der o.g. Werte sonst entweder Abhilfe schaffen oder Strafe zahlen muss....
    Wir hatten damals eine 42-Stunden-Woche und ich habe ein 54-Stunden-Opt-Out unterschrieben, weil die Alternative zwar vielleicht die Einstellung von mehr Ärzten, aber auch die Einführung eines Schichtsystems gewesen wäre... Und DAS wollte ich noch viel weniger!!! Mehr als 54 Stunden hätte ich aber nicht unterschrieben - Brutus hat das schön dargelegt.
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  2. #7
    Magilltubenbenutzerin Avatar von Moorhühnchen
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    Ich habe mittlerweile meinen 4. Vertrag unterschrieben - ohne jemals auch nur Opt-out vorgelegt bekommen zu haben. Nächsten Monat bin ich für 5 Dienst eingeteilt....... tsss!
    Don't be afraid of work - fight it!!





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  3. #8
    Leon der Pr(imus)ofi Avatar von MissGarfield83
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    Was bringt es denn effektiv ? Also wieviel Euros hat man effektiv mehr dadurch ?



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  4. #9
    Administrator Avatar von Brutus
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    Das kannst Du so pauschal nicht sagen.
    Opt-Out sagt ja erst mal nix über die Bezahlung aus. Die ist in den Anhängen der Tarifverträge geregelt.
    Siehe zum Beispiel hier: www.oeffentlicher-dienst.info
    Das Opt-Out erlaubt Dir und dem AG ja erst mal nur, dass ihr "legal" mehr als die vom Gesetzgeber maximal erlaubten 48h/Woche arbeiten dürft! Die Bezahlung ergibt sich aus den Regelungen, die an der betreffenden Klinik gelten.
    Wenn Du zum Beispiel in der Woche einen Dienst leistest, dann arbeitest Du die Regelarbeitszeit (8h) + der Dienstzeit (16h bei einem 24h Dienst). Die 8h Regelarbeitszeit sind in der Wochenarbeitszeit verankert. Die Dienstzeit kommt dann noch obendrauf. Da Du aber auf gar keinen Fall mehr als 24h arbeiten darfst, musst Du am nächsten Morgen nach Hause gehen und eine mindestens 11stündige Ruhepause einlegen! Daher kannst Du an dem Folgetag eben nicht der Regelarbeit nachgehen. Der AG zieht Dir ergo von den 16 Dienststunden 8h Freizeitausgleich wieder ab. Jetzt kommt es etwas auf den Vertrag an: bekommst Du auch im Dienst 100% des Regellohnes, dann werden Dir für den Dienst 8 Stunden zusätzlich bezahlt. Macht also für den Normalassistenten im 1. Jahr (ca. 25€/h) etwa 200€ Brutto zusätzlich. Wird der Dienst nur Anteilig bezahlt, also zum Beispiel wie im alten AVR-Caritas mit 80%, dann werden die 16 Stunden erstmal umgerechnet: 16h*0,8=12,8. Dann werden von diesen 12,8h der FZA abgezogen: 12,8-8=4,8h. Und auf einmal sind es nur noch 120€ Brutto...

    Um das MEHR zu berechnen musst Du also deinen Tariflohn nehmen und dann aber überlegen, wieviele Dienste darfst / musst / willst Du mit 48h / 54h / 60h / 64h machen? Und dann hast Du das "MEHR" an Gehalt im Monat.

    Aber ganz ehrlich: Ich habe immer mit dem Tariflohn gerechnet und die Dienste als kleines Bonbon mitgenommen. Natürlich machen die Dienstbezahlungen einen nicht unerheblichen Teil des Endgehaltes ein, aber gerade am Anfang macht man ja eh keine / wenige Dienste, und man muss ja auch damit rechnen, dass man aus was für Gründen auch immer, mal keine Dienste machen will / kann / darf.
    Und beim Überlegen Opt-Out ja / nein sollte man auch überlegen, ob Geld eben alles ist. Denn was bringt mit ein Haufen Geld, wenn ich es nicht ausgeben kann, weil ich mit meiner Schrankwand komplett im Dienstzimmer eingezogen bin!

    Edit: Die beiden einzigen Tage, wo man den vollen Dienst bezahlt bekommt, weil am nächsten Tag eben kein FZA abgezogen wird, sind der Freitag und der Samstag, weil der nächste Tag i.d.R. frei ist. Und natürlich die Dienste VOR Feiertagen...
    I'm a very stable genius!



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  5. #10
    Leon der Pr(imus)ofi Avatar von MissGarfield83
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    Also mal ehrlich - dann lohnt es sich ja eigentlich gar nicht. Was dagegen dafür spricht ist halt dass man je mehr man in der Klinik ist mehr operieren könnte ... jedenfalls wird das öfters von Chefs angeführt, mit denen man mal über die Dienstbelastung usw spricht. Was würdest du denn einer Jungassistentin in einem chirurgischen Fach empfehlen ? Eher nicht unterschreiben und damit "mehr" Freizeit zu haben, sich damit evtl. ziemlich unbeliebt zu machen und nicht so häufig auf dem OP Plan zu stehen, oder allein wegen dem kleinen Extra und vielleicht etwas mehr Ausbildung ( die ja dadurch immer noch nicht gesichert ist ) dies zu unterschreiben und wenn ja in welchem Umfang? Ich weiss dass man in kleineren Häusern in chirurgischen Fächern immer am längeren Hebel sitzt - was aber auch der Dienstbelastung durch zu wenige Kollegen geschuldet ist ... die Frage ist nur , wie krieg ich für mich das Beste dabei raus ? Hast du als alter Hase vielleicht ein paar Tipps für die jungen Kollegen ?

    PS Ich weiss dass es bei mir noch 2 Jahre hin ist - aber man schaut sich ja schon so mit PJ Beginn mal potentielle Arbeitgeber für danach an - ich mag mich einfach nicht verarschen lassen ...



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