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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Hey,

    das Studium neigt sich dem Ende entgegen und die MLP- , DÄV - Menschen werden immer penetranter einem das Rundumsorglospaket aufzuquatschen.

    Ich weiß nicht was ich von denen halten soll, trotzdem braucht man wohl zum Berufsstart neue Versicherungen bzw eine Altersvorsorge ist nicht schlecht.

    Versicherungen.


    • Berufsunfähigkeitsversicherung : Versicherungsmakler sagen, dass die Ärzteversorgung schrott ist und man unbedingt eine private BUV abschließen muss/soll. Stimmt das???
    • Haftplicht: Man braucht unbedingt eine private Haftpflicht, da die meisten Haftpflichtversicherungen der KKHs einen nicht genug abdecken.
    • Private Unfallversicherung


    Altersvorsorge:
    • Ärzteversorgung: Angeblich völliger Schrott
    • Riester
    • Rürup
    • Fondsgebund. Nach Versicherungsmaklern, das non plus ultra. Finanztest empfiehlt diese wohl nur Leuten die über die normale Altersvorsorge hinaus Geld anlegen wollen.


    Was sagt ihr dazu?
    Was ist wirklich ein MUSS.
    Was ist OK?
    Was ist wirklich Schrott?

    Kennt sich jemand damit aus? Ich nämlich nicht



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  2. #2
    Nichtsnutz
    Mitglied seit
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    Nordlicht
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    459
    - Private (Berufs-)Haftpflichtversicherung - habe ich als Assistent, weil sie günstiger als meine bisherige war und ggf. private Tätigkeiten als Arzt abdeckt - mal schauen, ob die später deutlich teurer wird.

    - Berufsunfähigkeitsversicherung - habe ich nicht, weil ich mir bisher schwer vorstellen konnte, wirklich berufsunfähig zu werden. Teilweis überlegt, ob man die nicht vielleicht doch braucht, da psychische Probleme wohl in der heutigen Arbeitsverdichtung keiner mehr ausschliessen kann. Aber nee... - große Familie, nicht völlig mittellos, lebend kommt hier keiner raus - ich nehm die Würfel!

    - Private Unfallversicherung - habe ich mir keine Gedanken drüber gemacht.

    - Riester - solltest Du eigentlich nicht abschliessen dürfen als Arzt (bzw. im ärztlichen Versorgungswerk Beteiligter)

    - Rürup - gute Anlage für Versicherungsvertreter, afaik haben wir kaum Vorteile

    - Fonds - ich hasse Banker, da kauf ich mir lieber Aktien oder spar das Geld für das eigene Haus etc. - ist ja auch ein Konzept der Altersvorsorge. Ich habe jedenfalls nie verstanden, warum zugleich einen Kredit abzahlt und in einen Fond einzahlt...



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  3. #3
    TBSE performer Avatar von test
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    19.01.2003
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    Freiburg
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    Facharzt
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    Hallo,

    meiner Meinung nach ist die beste Altersvorsorge das Versorgungswerk, dieses bietet dir auch eine BU sobald du 5 Jahre eingezahlt hast, allerdings nur bei 100%BU im Gegensatz zu den privaten BUs. Ob da eine teure private BU lohnt, sollte sich jeder selbst überlegen. Ich persönlich werde meine wahrscheinlich in den nächsten Jahren kündigen, da mir der Schutz des Versorgungswerk ausreichend erscheint.
    Riester geht für Ärzte normalerweise nicht. Rürup würde ich nicht empfehlen. Sofern du langfristig angestellt an einer Klinik arbeiten willst, kannst du dir eine betriebliche Altersvorsorge (meist Klinikrente Plus) überlegen, das ist die steuerlich am besten bezuschusste private Vorsorge, die du bekommen kannst. ANsonsten würde ich das Geld in Immobilien (Eigenheim, ggf. Praxis), Aktien, usw. anlegen. Die Versicherungen knöpfen einem einfach zu viel ab, so dass die Rendite praktische aufgefressen wird und meist eher ein Verlust entsteht.

    Haftpflicht und Hausrat braucht man meiner Meinung nach unbedingt.

    Solltest du dich für eine private BU interessieren, würde ich am ehesten eine ohne gekoppelte Rürup empfehlen.

    Unfallversicherung ist eher unnötig.

    Ggf. kann man sich eine Rechtsschutzversicherung noch überlegen.
    "Live as if you were to die tomorrow, learn as if you were to live forever."

    (Maria Mitchell / Mahatma Gandhi)



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  4. #4
    TBSE performer Avatar von test
    Mitglied seit
    19.01.2003
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    Freiburg
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    Facharzt
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    5.549
    Bei der Haftpflicht mußt du dich an deinen künftigen Arbeitgeber wenden, welcher berufliche Haftpflichtschutz und Rechtsschutz besteht. Häufig ist nur eine darüber hinausgehende Versicherung für nebendienstliche Tätigkeiten notwendig, die auch als Facharzt (relativ) günstig ist.
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  5. #5
    ist ach so unsensibel
    Mitglied seit
    18.10.2007
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    unterm Bett
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    altes Häschen
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    1.409
    Vertreter sind Menschen, die Dich professionell belügen. Entsprechend solltest Du deren Aussagen betrachten.

    Die BU des Versorgungswerks ist keineswegs Schrott. Diese Versicherung enthält jedoch eine Verweisklausel, die besagt, dass die Versicherung erst dann zahlt, wenn Du wirklich berufsunfähig bist, also überhaupt nicht arbeiten kannst. Eine private BU kann demnach nur dann überhaupt sinnvoll sein, wenn sie auf eine Verweisklausel verzichtet. Diese Versicherung ist allerdings so teuer, dass sie vollkommen sinnlos ist. Das Geld ist in einer Immobilie deutlich sinnvoller angelegt. Zumal man mit nahezu an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen muss, dass diese provaten Versicherungen im Versicherungsfall nichts zahlen werden, und man erst ellenlange gerichtliche Auseinandersetzungen wird erdulden müssen, bevor man auch nur einen Cent sieht.
    Meine Meinung: Wenn ich nicht als Chirurg arbeiten kann, werde ich Radiologe oder Laborarzt. Und wenn ich gar nicht arbeiten kann, dann bekomme ich die BU-Rente des Versorgungswerks.

    Die Rente des Versorgungswerks ist momentan so ziemlich die einzige Rente, auf die man sich wenigstens halbwegs verlassen kann. Zumindest in einigen Bundesländern, deren Versorgungswerke sich nicht an der Börse verzockt haben. Versorgungswerke sind öffentliche Einrichtungen, die ausschließlich zum Wohl ihrer Mitglieder arbeiten. Versicherungskonzerne dagegen, deren Produkte von Vertretern angepriesen werden, sind gewinnorientierte raubtierkapitalistische Unternehmen. Sie arbeiten nicht zu Deinem Wohl, sondern zu ihrem. Es existiert einfach keine private Zusatzrente, die auch nur ähnlich transparent und ehrlich ist, wie die des Versorgungswerks.

    Eine private Unfallversicherung ist Quark, es sei denn, man führt einen Lebensstil, bei dem schwere Unfälle wahrscheinlich sind, z.B. wenn man Extremsportler ist. Ansonsten sind in einer privaten Unfallversicherung Dinge versichert, die einem normalen Menschen extrem selten passieren.

    Eine zusätzliche berufliche Haftpflichtversicherung ist sinnvoll, allerdings nur für alles, was außerhalb des Arbeitsplatzes passiert. Ob man durch eine eigene Versicherung auch am Arbeitsplatz abgesichert sein will, muss jeder für sich entscheiden. Solange man kein Facharzt ist, ist es sinnvoll, weil die Kosten sehr niedrig sind. Als Facharzt muss man schauen, wie teuer das ist, und ob man dieses Geld für das eigene Sicherheitsbedürfnis ausgeben will.
    "Du willst etwas verbessern? Wieso? Das haben wir schon immer so gemacht!"



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