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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #4136
    Diamanten Mitglied
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    Auf das HEX baue ich in dieser Hinsicht ebenfalls. Viele Dinge hab ich erst beim Lernen fürs Physikum verstanden - wird diesmal wohl wieder so sein.

    Zitat Zitat von -pixel Beitrag anzeigen
    Ich hätte mal ne Frage an die Runde.. habt ihr bei Euren Famulaturen den Chef oder auch die anderen Ärzte auf ne Bewerbung angesprochen? In meinen bisherigen Famus habe ich gesehen dass ich im Vergleich zu den PJlern halt noch langsam gearbeitet habe und auch vieles halt noch nicht so präsent war.. da hab ich mir dann öfters gedacht oh je so das beste Bild gibt das jetzt auch nicht ab.. es vergeht zudem auch noch Zeit bis man dann fertig wird und wahrscheinlich erinnert sich dann niemand mehr wirklich an einen..
    Ich selbst hab nie gefragt, da ich bis jetzt nur Famulaturen hatte, und man als Famulant (im Gegensatz zum PJler) ja doch noch eher in der Rolle des Studenten als des zukünftigen Mitarbeiters ist. In drei meiner vier Famulaturen wurde ich allerdings von den Oberärzten bzw. Praxisinhabern ermutigt, mich gegen Ende des Studiums hin zu bewerben - aber ich befürchte, dass das nicht daran lag, dass ich so toll bin, sondern eher daran, dass man in diesen Fächern (Allgemeinmedizin, Psychiatrie, KJPP) über jeden ernsthaften Bewerber froh ist Dass sich PJler mit dem Chef zusammensetzen und über eine Bewerbung sprechen hab ich allerdings des öfteren mitbekommen.



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  2. #4137
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    Mündliche Prüfungen (und/oder Antestate wie in der Vorklinik) in den klinischen Fächern wären IMHO echt ein Segen. Man müsste viel mehr lernen, aber man würde auch viel mehr lernen. Die MC-Fixiertheit in Deutschland ist nicht sehr effektiv - führt dazu, dass man viele isolierte Details lernt (bzw. oft nur Altfragen auswendiglernt) aber kaum logisch denken kann, kaum die Zusammenhänge versteht. Sehr viele meiner Kommilitonen halten das MC-System für schwachsinnig - es wird immer wieder Kritik daran geübt. Aber es ist halt sehr bequem - und zwar für beide Seiten. Deshalb wird sich so schnell nichts dran ändern.
    Bei uns werden seit dem Sommersemester zum Teil aufeinander aufbauende Fallfragen gestellt. Nach dem Motto "Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie", "Welche Diagnostik führen Sie durch", etc. pp. Das soll dann dem Klinikalltag näher sein. Da die zweite Frage beispielsweise die Antwort der ersten enthalten kann, wird die Frage nach der gegebenen Antwort gesperrt, so dass man seine Antwort im Nachhinein nicht mehr ändern kann.



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  3. #4138
    Diamanten Mitglied
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    Klingt prinzipiell vernünftig. Zumindest besser als der status quo

    Trotzdem bin ich überzeugt, dass es vieles gibt, was man mit solchen bemüht standardisierten Verfahren nicht erfassen kann. Denn selbst wenn zwei Leute exakt dieselbe Diagnostik nennen, kann man in einer mündlichen Prüfung ja nachhaken, warum, und so herausfinden, wer verstanden hat warum was wichtig ist und warum was sinnlos wäre. Das geht in einem standardisierten Verfahren nicht, da beschränkt man sich dann weiterhin aufs Auswendiglernen von Kochrezepten/Flussdiagrammen.



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  4. #4139
    Fleißiges Bienchen
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    Zitat Zitat von locumo123 Beitrag anzeigen
    Ich fand es gut, dass man das Examen vor dem PJ hat, weil ich fand es effektiv sich nochmals mit den Themen auseinanderzusetzen und nicht komplett wie ein Schweizer Käse in das PJ geht. Gute Kliniktheorie habe ich nicht mit den Klausuren, sondern erst mit dem Examen gelernt. Ich bin schon mal gespannt wie es nun werden wird. Übernächste Woche geht es los.
    Das Gefühl habe ich auch grad... Mit den ganzen MC-Klausuren, die man eig meist mit Altfragen-Kreuzen bestanden hat, habe ich nicht das Gefühl iwie auf meine Tätigkeit als Arzt vorbereitet zu werden. Abgesehen davon, dass es bei uns sogar Fächer gibt die "alternative facts" in den Klausuren prüfen, die jeglicher Lehrbuchmeinung widersprechen. Ich hoffe, dass wir nach dem Examen besser sein...

    Zitat Zitat von -pixel Beitrag anzeigen
    Ich hätte mal ne Frage an die Runde.. habt ihr bei Euren Famulaturen den Chef oder auch die anderen Ärzte auf ne Bewerbung angesprochen? In meinen bisherigen Famus habe ich gesehen dass ich im Vergleich zu den PJlern halt noch langsam gearbeitet habe und auch vieles halt noch nicht so präsent war.. da hab ich mir dann öfters gedacht oh je so das beste Bild gibt das jetzt auch nicht ab.. es vergeht zudem auch noch Zeit bis man dann fertig wird und wahrscheinlich erinnert sich dann niemand mehr wirklich an einen..
    Also in den Famulaturen habe ich nicht gefragt, bekam aber wegen akuten Mangel an Nachwuchs schon diverse "Angebote". Egal ob Klinik oder Niedergelassen. Im PJ habe ich allerdings vor mich zu empfehlen und danach auch mal höflich zu fragen, ob nicht eine Stelle zu Ende meines Studiums vakant wäre.



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  5. #4140
    gamo lefuzi nibe
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    25.10.2009
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    Ich glaube, alternative facts gibts in jeder Abteilung. War bei mir im PJ jedenfalls so...



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