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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    Registrierter Benutzer Avatar von tami...san
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    Mich würde rein theoretisch interessieren wie du mich beurteilen würdest wäre schon irgendwie interessant. Habe früher zum Beispiel nie verstanden warum aufn Land nen Ersthelfer ein EKG legen darf während der Sanitätshelfer in der Stadt böse angesehen wird überhaupt so eine Frage zu stellen. Da ich jetzt zum Glück die HiOrg gewechselt habe, habe ich nun die Möglichkeit einen Neuanfang bei den Johannitern zu machen. Bei den Johannitern bin ich monatlich 2 mal im Dienst und an zwei Helfer-Abenden evtl. Nächstes Jahr dann als Praktikant auf dem RTW und in der Wasserwacht als zukünftiges SEG Mitglied wenn ich die Wasserretter Ausbildung abgeschlossen habe. Das alles verlangt natürlich sehr viel Organisation aber es macht auch unendlichen Spaß ;)



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  2. #22
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Beim EKG ist z.B. wichtig, dass derjenige genau auf das Gerät eingewiesen ist, weiss, was beim Anlegen der Elektroden zu beachten ist und einfache Fehlfunktionen erkennen und beheben kann (die üblichen typischen Fehler).
    Und er sollte die Grundlagen kennen, was es mit einem EKG auf sich hat, was da überhaupt gemessen wird, was die Zacken zu bedeuten haben.
    Wenn das gelaufen ist, hätte ichnichts dagegen, dass ein Praktikant zunächst unter Aufsicht EKGs bei unkritischen Patienten klebt.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  3. #23
    Registrierter Benutzer
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    29.12.2018
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    Um das ganze mal aus der Sicht des Praktikanten darzulegen:

    Ich habe meine Ausbildung zum Fachsanitäter (Terminologie des RK, beim ASB wäre das ein "Einsatzsanitäter"), also eben genau das, was früher SAN A/B/C genannt wurde.

    Erst gestern die 3. Schicht mit der gleichen Kollegin als Verantwortliche RA gefahren. Die erste Schicht mit ihr war zufällig Sylvester, da war sie etwas angespannt, ich scheine aber keinen zu schlechten Eindruck hinterlassen zu haben.

    Vorausgeschickt sei noch: MPG-Einweisungen auf alle Geräte des RTW habe ich.

    Ich darf (bzw. inzwischen soll ich eigenständig) das Basismonitoring (zumindest SpO2 und NIBD) anlegen und ein Stück weit im Auge behalten (obwohl sich der C3 ja meldet wenn was nicht passt ), wenn die RR-Werte seltsam sind auch manuell nachmessen, BZ messen und das kleine EKG kleben.

    Das große dürfte ich im Prinzip auch, die Kollegin ist ja immer dabei und vertraut mir teilweise mehr als ich selbst - ich habe sie mehr als einmal gebeten sich das nochmal anzuschauen was ich fabriziert habe. Während des einen Einsatzes, bei dem das große EKG indiziert war (V.a. Herzinfarkt), war ich leider gerade beim Auto und habe den Tragestuhl geholt (Pat. 150 kg, 13. Stock - glücklicherweise mit Aufzug in den der Stuhl auch gepasst hat); ich denke aber die Gelegenheit kommt noch.

    Auch bei einfacheren Tätigkeiten (i.V. Zugang etc.) dem Doc assistieren.

    Ansonsten assistiere ich bei Dienstbeginn beim Fahrzeugcheck und darf selbstständig ausbuchen und auffüllen.

    Noch nicht ganz so selbstständig bin ich, was die Einsatzdokumentation angeht, ich habe aber eigentlich immer (außer gestern Nacht - 3:27 Uhr "Abdomen" Prio 2... Da war die Stimmung bei der Besatzung nicht ganz so toll ) das NIDA-Pad in der Hand und soll so weit schreiben wie ich komme.

    Dinge wie Trage desinfizieren, neu beziehen, etc. und halt generell einfach anpacken wenn man gebraucht wird verstehen sich von selbst.
    Inzwischen - das liegt aber wohl an dem aufgebauten Vertrauen zu mir und ist eventuell nicht bei jedem Praktikanten, den man gerade zum ersten mal auf dem Auto hat sinnvoll - darf ich die netten dementen Omas, die wir von der ambulanten Versorgung zurück ins Heim bringen, weil alle KTW gerade unterwegs sind, weitestgehend selbstständig vom Krankenhauspflegepersonal übernehmen und dem Heimpflegepersonal übergeben.

    Vielleicht konnte ich ja ein paar Fragen beantworten



    P.S.: Bereits erwähnte Dinge, wie Pünktlichkeit (spätestens ne halbe Stunde vor Dienstbeginn bei der Wache), Freundlichkeit gegenüber Kollegen und Patienten und generell ein zumindest professionelles Auftreten verstehen sich hoffe ich von selbst! Ich kenne aber auch ein paar Beifahrer, die Praktikanten nicht so gerne sehen... Scheint also keine generelle Selbstverständlichkeit zu sein.



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