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Umfrageergebnis anzeigen: Ausserordentlich engagierten OA/CA persönlich oder auch formal erkenntlich zeigen?

Teilnehmer
40. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ich kann keinen OA/CA nennen, der mir durch besonderes Engagement aufgefallen wäre.

    8 20,00%
  • Mir hat während der AA-/FA-Zeit die freiwillige Betreuung/ Unterstützung durch einen OA/CA sehr geholfen. Eine formale Anerkennung fände ich jedoch übertrieben.

    14 35,00%
  • Mir hat während der AA-/FA-Zeit die freiwillige Betreuung/ Unterstützung durch einen OA/CA sehr geholfen. Die Möglichkeit einer formalen Anerkennung würde ich begrüßend gerne wahrnehmen.

    17 42,50%
  • Ich habe nicht selbst von Unterstützung profitiert, kenne aber hinsichtlich Kollegialität, Menschlichkeit, Leidenschaft in sehr guter Fachkompetenz vorbildliche Vorgesetzte. Ich würde diese wenn möglich gerne für einen Preis vorschlagen.

    1 2,50%
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Ergebnis 36 bis 37 von 37
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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #36
    spiking Avatar von par
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    Zitat Zitat von Kackbratze Beitrag anzeigen
    Jetzt, als OA kann ich mein Posting von 2015 nochmal in Erinnerung rufen und von der "anderen Seite" des OP-Tisches berichten.
    Ausbildung ist Tagesform, persönlichem Interesse und auch Empathieabhängig.
    Meinst du die des AA oder des OA? In beiden Fällen sehe ich keine konkrete Folge aus deiner allgemeingültigen Aussage.

    Für den Einen ist tolle Ausbildung "ich kann wegen jedem scheixx anrufen und muss nicht selber denken", für den nächstens ist es "ich darf alles operieren, der OA hält mir selbst bei groben Schnitzern den Rücken frei" und dann auch "ich kann mit Kollegen umspringen wie ich will, wenn ich dann Ärger bekomme kann ich mich bei "meinem" OA ausheulen und der bestraft dann die Doofen".
    Die Nominierung wird schriftlich begründet und besondere Umstände etc. fließen mit ein. Alle drei Fälle sind leicht aus einem Freitext (!) herauszulesen und alle drei Fälle sind so wie du sie präsentierst "ungeeignet".
    Angelehnt ist die Überlegung wie an anderer Stelle beschrieben an Lehrpreisen (wie sie zB in größerem Stil an der ETH Zürich vergeben werden). Auch hier sind die Kriterien nicht hart, aber irgendwie spiegelte sich die Wahl in den Vorlesungen / Erfolgsquoten / Begeistungsfähigkeit wieder.

    Deine Idee in allen Ehren, ich sehe dafür keine vernünftige Basis, ausser, dass es wie der nächste Comet, Bambi oder sonstwas endet. Eine undurchsichtige Entscheidungsfindung (Algorhitmus? Stimmzuteilung pro Klinik? Statistische Sonderauswertungen?) werden die Vergabe nicht transparenter machen und ich sehe am Ende immer unterschiedliche Leute aus den gleichen Kliniken die Dankesreden halten.
    Hehe, der Vgl. hat was ^^. Aber im Gegensatz zu den o.g. Preisen, welche für den jeweiligen Preisträger und in der jeweiligen Branche die hunderste Ehrung tlw. für die selbe Leistung (!) darstellen, gibt es in der Klinik, wo wir uns doch so viel über die fehlende Leitkultur und das auf der Strecke bleibende Teaching beschweren, gar keine Möglichkeit irgendeiner Anerkennung, welche die Werte erstrebenswert deklariert.
    Zu deiner Frage nach die Art und dem Rahmen der Anerkennung (und es geht nicht um einen Staubfänger im Regal) bitte ich die ersten Seiten des Threads zu lesen. Vllt. stelle ich auch mal eine Zusammenstellung auf (die wird man aber eher nicht finden, weil sie iwann mitten im Thread liegen wird).

    Ein einfaches "Danke" macht mich im Rahmen der Ausbildung glücklicher, als jeder Pokal auf der Fensterbank, genauso wie strukturierte Kritik an meiner Ausbildung, die mir hilft, besser auszubilden.
    Natürlich ist ein persönliches Danke unersetzlich. Das schließt aber eine öffentlichere Erwähnung nicht aus. Wenn ich als AÄ ein aufrichtiges Danke bekomme, freut es mich sehr und lässt mich einige Überstunden schnell vergessen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass eine Wertschätzung dieser Qualität als erstrebenswert für die Klinik, der Kultur gut tun würde und der Respekt gegenüber den OÄ die darin Zeit investieren und Arbeit übernehmen, die sie (eben!) nicht übernehmen müssten, steigen wird.
    Geändert von par (19.01.2018 um 19:25 Uhr)
    The first principle is that you must not fool yourself, and you are the easiest person to fool - Richard Feynman



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  2. #37
    spiking Avatar von par
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    Vllt. noch eine Anmerkung dazu, wer / wieviele in Frage kommen:
    ich kenne mittlerweile 3 Kliniken (wobei 1x Fremdjahr) gut und mir sind genau nur 2 Personen aufgefallen, die in Frage kommen würden. Und das sind nicht zufällig genau die, die von der Mehrheit der assistenzärztlichen (!) Kollegen sehr geschätzt werden. Unter den Oberärzten selber ist es in einem kompetitiven Umfeld (z.B. Uniklinik) leider nicht selten so, dass so ein Extra-engagement belächelt oder gar ausgenutzt wird; und die Meinung der Assistenzärzte hat kaum Durchschlagskraft, auch weil Oberärzte natürlich auch andere Aufgabenbereiche besitzen, die für Ihre Einstellung relevanter sind.
    Allein die Tatsache, dass knapp 18% gar keinen derart positiv auffallenden OA nennen können, ist eigentlich enttäuschend.
    Eine Anerkennung würde den Assistenzärzten auch eine "Stimme" geben und dieses Engagement als ein "öffentliches Qualitätskriterium" greifbar werden lassen, selbst wenn es natürlich kein Einstellungs-/ Weiterbeschäftigungskriterium sein wird.
    The first principle is that you must not fool yourself, and you are the easiest person to fool - Richard Feynman



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