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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
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    Nee.. aber erst Bewerbung, dann Telefoninterview mit komischen Fragen (warum Medizin? Welches Erlebnis hat sie beeindruckt? Woran sind Sie gewachsen? -> wohl son Wirtschaftskram). Dann Vorstellung bei ner Frau aus der Personalabteilung, wieder mit ähnlich komischen Fragen. Dann Vorstellung beim Arbeitsmediziner (endlich ein normales Gespräch!). Hätte dann in nem weiteren Gespräch noch Leute aus der Geschäftsleitung sprechen sollen - ist aber dann ausgefallen, da ich aus privaten Gründen abgesagt habe.
    Alles in allem eher langer Bewerbungsprozess, für den man sich ggf. in Wirtschaftsforen etwas schlau machen sollte.



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  2. #12
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    @Pflaume: Danke für die interessanten Infos. Habe schon öfter überlegt auf Arbeitsmedizin umzusatteln. Klingt alles so verlockend. Aber die Realität ist wohl anders. Reine Arbeitsmedizin kann wohl zur Sackgasse werden.

    Bei der BASF bekommt man auch erst einen Vertrag mit der Leasingagentur für 3 Jahren. Andere große Konzerne haben dann bei Verträgen mit dem Kernunternehmen auch ganz andere Anforderungen (z.B. 2 Facharzttitel neben Arbeits- bzw. Betriebsmedizin).



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  3. #13
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    Hier einmal meine Erfahrungen als Arbeitsmedizinerin. Allerdings arbeite ich im Ausland.

    Sackgasse ist es meiner Meinung nach nicht, da gerade in diesem Bereich ein grosser Mangel ansteht. Eine Sackgasse dürfte es nur werden, wenn du später zurück in den kurativen Sektor gehen möchtest. Der MDK, das Gesundheitsamt, die Forschung, auch eine Selbständigkeit… stehen dir aber immer noch offen. Ausserdem ist es ein Job, den Mediziner im Allgemeinen nicht ausüben wollen. Gerade deswegen, weil man bereit sein muss, sich aus dem kurativen Sektor zu entfernen. Dementsprechend gibt es einen grossen Mangel, der noch stärker werden wird.

    Medizinisch wird man einiges verlernen (das muss man ehrlich zugeben). Aber es ist nicht so, dass ein Arbeitsmediziner nichts wissen muss. Gerade was Gesetzgebung, Aufbau des Sozialsystems… Toxikologie, Ergonomie etc. angeht, muss man einiges dazulernen. Die Weiterbildungen sind schon innerhalb Deutschlands manchmal anders. Schau dir Rheinland-Pfalz an. Dort braucht man nur zwei Jahre in der UPV zu arbeiten. Innerhalb der verschiedenen EU-Länder ist es noch viel extremer. Sie hier: http://www.uems-occupationalmedicine.org/node/4

    Im deutschsprachigen Raum scheint es sehr üblich zu sein, dass man oft einen klinischen Facharzt voraussetzt. Habe einmal vor zwei Jahren eine Stelle bei Audi oder BMW (weiss nicht mehr genau) gesehen, wo man einen klinischen Facharzt (Allgemeinmedizin oder Innere) und eine Habilitation gefragt hat. Das ist in anderen Ländern wiederum anders. Meine derzeitige Chefin war früher bei BASF in Antwerpen tätig, hatte zuvor aber keine klinische Erfahrung (ob es gut ist, lasse ich offen). In Antwerpen haben sie laut ihr dafür eigene Notfallsanitäter in Dienst. Ein früherer Chef in Holland meinte wiederum einmal, dass man nur das kann, was man täglich tut. Wenn er regelmässige Notfälle hätte, müsste er sich fragen, wie gut seine Prävention ist.

    Lohnmässig zahlen die überregionalen Dienste (BAD….) sicher am wenigsten. Allerdings stellt sich mir die Frage, ob der Stundenlohn so viel schlechter als im Krankenhaus ist. Wäre einmal interessant zu wissen. Und die Routine/Langeweile bekommt man meines Ansehens nach sowieso überall einmal.

    Bezüglich dieses Bewerbungsgespräches. Das ist bei den grossen Firmen ganz normal. Vergiss auch nicht, dass dies sozusagen die begehrtesten Jobs sind. Es bewerben sich also viele (die haben keinen Mangel). Die tun das auch bei Reinigungskräften, Techniker, Forscher...

    Zusammengefasst:

    Vorteile:

    - Keine Nachtdienste oder Wochenenden
    - Viel Zeit für die Familie
    - Kann gut planen
    - Man hat mehr Freizeit
    - Man kann auch vier Tage in der Woche arbeiten etc. (das mache ich zum Bsp.)
    - Jobsicherheit

    Nachteile:

    - Schlechten Ansehen bei Patienten/Arbeitnehmer (wollen einem auch nicht haben) UND
    Ärzten
    - Man kann leider doch wenig bewirken (Gesetzgebung, für viele Betriebe auch nur eine
    Last => folgen einem nicht)
    - Man hat weniger am Konto (ob es per Stundenlohn wirklich so ist?)
    - Man verlernt viel kuratives Wissen (aber passiert dies nicht bei allen Fachärzten => ein
    Psychiater, Neurologe... kann auch nicht gut nähen....)

    Lest dazu einmal diesen Artikel. Viell. gibt er ja einen Einblick:

    https://www.thieme.de/viamedici/arzt...edzin-4448.htm
    Geändert von ehemaliger User_13032016-1 (11.03.2016 um 11:39 Uhr)



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  4. #14
    Registrierter Benutzer
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    Hallo zusammen , wie ist eigentlich so der Verdienst als Assist. Arzt in Arbeitsmedizin? Hat jemand Gehaltvorschläge schon bekommen.



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  5. #15
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    http://www.karriere.at/jobs/4465790
    http://www.arbeitsmedizin-hall.at/arbeitsmedizinerin/
    http://www.asz.at/Jobs

    In Österreich sind sie gesetzlich verpflichtet, um die Löhne anzugeben (trotzdem tun es Viele nicht). Vermute aber, dass man in Deutschland mehr bekommt. In Österreich dauert die arbeitsmed. Ausbildung nämlich nur 3 Monate (nach Abschluss einer Weiterbildung; dies könnte aber auch Pathologie, Anatomie etc. sein) und es gibt keine 100 Fachärzte.
    Geändert von ehemaliger User_13032016-1 (04.02.2016 um 16:15 Uhr)



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