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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #221
    Registrierter Benutzer
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  2. #222
    Diamanten Mitglied
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    Die Blog-Überschrift ist ja mal wieder super reißerisch. Im Blog-Beitrag selbst hört sich das alles schon wieder ganz anders an: "soll", "könnte", "müssen hier noch festgelegt werden". Wenn man z.B. "berufliche Vorerfahrungen" berücksichtigen will, würde sich am aktuellen System nur wenig ändern - man würde einfach nur dafür sorgen, dass statt der großen Mehrheit aller Warter alle Warter eine medizinnahe Ausbildung machen und danach ein paar Jahre in diesem Bereich arbeiten würden, und man hätte einen Teil der Spontanbewerber eliminiert. Aber so der wahnsinnig große Unterschied wäre das, trotz des neuen Namens, für die große Mehrheit der Bewerber (und für die letztliche Reihung der Bewerber untereinander) dann gar nicht.

    Was wirklich extrem unsinnig wäre, und sowohl gesamtgesellschaftlich als auch budgetpolitisch ein Riesenfehler, ist, diese "Talentquote" als einen Teil des AdH auszugestalten. So würde man die verfügbare durchschnittliche Arbeitsdauer als Arzt weiter verkürzen, und noch mehr Ausbildungsplätze mit Leuten verschwenden, die in diesen Berufen gar nicht dauerhaft arbeiten wollen. Das wäre wirklich beispiellos dumm. Da könnte man das Geld gleich mit dem Hubschrauber abwerfen - davon würde wenigstens irgendwer profitieren.

    Amüsant finde ich, dass es anscheinend 3-4 Jahre (!!!) dauern soll, eine simple Software entwickeln zu lassen WTF?! In England gibt es für die Bachelor-Bewerbungen, in den USA und in Kanada für die Facharztweiterbildungsbewerbungen, eine viel, viel anspruchsvollere Software als alles, was Hochschulstart je zusammengebracht hat. Ob die dafür auch 3-4 Jahre warten mussten? Ich bezweifle es

    P.S.: Warum machst du eigentlich so oft mehrere Beiträge im selben Thread innerhalb kurzer Zeit, statt deine alten Beiträge zu ergänzen?!



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  3. #223
    Registrierter Benutzer
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    25.10.2014
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    52
    Ich bin der Meinung, dass das eigentliche Problem eher daran liegt, dass zu viele Schüler auf das Gymnasium gehen und es dementsprechend viel mehr Abiturienten gibt. Zudem gibt es schon eine seit Jahren zunehmende Notenflut. So wurden die Zulassungsvoraussetzungen, dass man mit einem bestimmten Notenschnitt auf das Gymnasium gehen konnte abgeschafft. Bei manchen Abiturienten heutzutage fragt man sich - und das durchaus zurecht - ob sie nicht mit einem Realschulabschluss und einem Handwerksberuf besser aufgehoben wären.
    Man müsste doch ganz woanders ansetzen: Weniger Abiturienten, Zentralabitur zur besseren Vergleichbarkeit. Aber mit dem heutigen Akademisierungswahn undenkbar (P.S. für was braucht man so viele Pflegestudiengänge - aber das ist ein anderes Thema ).

    Was die Reform der Zulassungsvoraussetzungen anbelangt:
    Ich bin mir nicht sicher, ob das schonmal erwähnt wurde, aber eine Einführung eines Studierfähigkeitstests nach österreichischen Vorbild mit theoretisch unendlich vielen Versuchen ist meiner Ansicht nach ein guter Ansatz. Denn es schafft gleiche Bedingungen für alle. Ein Nachteil wäre, dass es eine "Testvorbereitungs-Mafia" fördern würde und unzählige private Anbieter (die ohnehin bereits existieren und überteuert sind) viel viel Geld verdienen würden (P.S. vielleicht ein guter Nebenverdienst )
    Die Abschaffung der Wartezeitquote macht dann auch Sinn, wenn man diese unendlich vielen Versuche hätte (wie in Ö) und noch zusätzlich eine einschlägige Berufsausbildung (medizinnah) berücksichtigen würde.



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  4. #224
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    04.08.2012
    Beiträge
    6.055
    Naja, das ist ja im Prinzip egal. Ob jetzt 10.000 von 370.000 oder 10.000 von 200.000 einen Medizin-Studienplatz bekommen, ist ja letztlich egal - auch wenn man das untere Ende der Leistungsverteilung beliebig vergrößert, bekommen ja trotzdem vorher und nachher genau dieselben Leute die Studienplätze. Nur die DN ist anders, aber das eigentliche Resultat der Studienplatzvergabe nicht

    Ich finde den alleinigen Test nicht sinnvoll, da er das Abitur völlig entwerten würde. Ein einmaliger Test ist ein viel unzuverlässigeres Maß als eine gewichtete Durchschnittsbildung über zwei Jahre. Das war in Österreich ja auch nur eine Notlösung, da es damals in Österreich noch keine Zentralmatura gab. Heute, mit Zentralmatura, würde man die Zulassungsregeln wahrscheinlich anders entwerfen.



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  5. #225
    Registrierter Benutzer
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    http://www.studium-blog.com/posts/me...in-deutschland

    Wer es genauer haben möchte, siehe Link im Link.



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