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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #31
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    Hallo ,
    ich habe mich mit 27 Jahren und abgeschlossenem BWL-STUDIUM (Dipl. Kffr.) nach 4 Jahren im Beruf für die Medizin entschieden. Fazit: alles richtig gemacht. Über das Zweitstudienkontingent habe ich sofort am Wunschort den Studienplatz bekommen. Zudem hatte ich in meinem Jahrgang eine Sozialpädagogik, welche eine ähnliche Erfahrung gemacht hat. Es gibt das Kontingent, du musst es nur nutzen. Das wird.
    Liebe G
    Grüße




    Zitat Zitat von MarianSun Beitrag anzeigen
    Hallo Leute,

    lieben Dank erstmal für Eure Antworten.

    @Arrhythmie: Um ganz ehrlich zu sein, kenne ich den genauen Auslöser nicht. Ich habe schon während meines jetzigen Studiums ein Semester lang Psychologievorlesungen besucht und fande diese hoch spannend. Außerdem wartet meine Freundin seit nunmehr 6 Jahren auf ihren Platz und hat ihre zweite medizinische Ausbildung abgeschlossen - dazu ist ihr Vater Chirurg. Ich glaube all diese Aspekte und Einflüsse haben irgendwie, zusammen mit vielen Videos und Serien, den Ausschlag gegeben. Evtl finde ich es auch Ungeheuer gut, irgendwann zwei vollwertige akademische Studiengänge zu haben.


    So wie ich das lese, seid Ihr alle scheint ja nicht so recht von der Fachkombination, und dem Versuch über die Zweitstudienbewerberquote angenommen zu werden, überzeugt. Ich habe mich in den letzten Tagen näher damit beschäftigt und es gibt wie gesagt einige Arbeitsgruppen und Institute die sich mit naturwissenschaftlichen Fragen und der Medizin in Kombination beschäftigen. Auch habe ich einige Professoren gesehen, in deren Vita ein Studium der Medizin auf das Geographiestudium folgte.
    Aber mir ist diese Option auch nicht ganz geheuer, jedoch ist der Abbruch meines jetztigen Studiums ein wirklich brutaler Schritt und das besonders nach 7 Semester. Dazu würde eine fast 7jährige Wartezeit folgen, die zwar mit Ausbildungen gut genutzt wäre, aber trotzdem sehr lang ist.

    Die Überlegung ins Ausland zu gehen ist natürlich da, jedoch schrecken mich die Kosten ein wenig zurück. Bafög wird es nicht mehr geben und ein Studienkredit ist glaube ich ohne weiteres für das Ausland schwierig.

    Es ist ein hin und her. Ein Gedankenkarusell, welches an einem Tag in die eine, an einem anderen Tag in die andere und sich manchmal garnicht dreht.

    VG
    Marian



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  2. #32
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  3. #33
    agitiert Avatar von Arrhythmie
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    Marian, Du brauchst Dich mMn niemals dafür rechtfertigen (außer vor Dir selber), denn jeder hat seine Gründe, so unterschiedlich sie auch sein mögen. Egal wer kommt und da anderer Meinung ist. Auch objektiv betrachtet finde ich Deine Gründe übrigens sehr nachvollziehbar. Also warum nicht?

    Ich musste mich damals vor ungefähr allen Leuten (auch vor denen, von denen ich es nicht erwartet hatte) "rechtfertigen" warum und weshalb und ob ich denn übergeschnappt bin etc... Es war teilweise echt erschreckend. Hat aber meine Sicht durchaus auch nochmal "gelenkt" - ich habe da das erste Mal in meinem Leben begriffen (ja, sehr spät...) dass es darum geht dass ICH das tun möchte und dass ich diejenige bin, die den Rest ihres Lebens mit den Entscheidungen leben muss und nicht die Leute die von außerhalb auf das Leben anderer blicken und, aus welchen Gründen auch immer, irgendwas nicht nachvollziehbar finden. Das war der springende Punkt.
    Nicht das Geld und nicht, dass ich nochmal 6,5 Jahre an die Uni muss, und auch nicht, dass ich vielleicht zu alt sein könnte. Das war mir von vornherein -wider meines eigentlichen planungsgeprägten und manchmal zweifelnden Charakters- fast gleichgültig im Moment der Entscheidung. Klar denkt man kurz drüber nach, aber ich dachte mir eigentlich nur: Wenn nicht jetzt, dann nie wieder. Und der Rest wird sich regeln.
    Und das hat er.


    Abschließend möchte ich zu deinem Gedankenkarussell noch folgendes sagen: Das ist doch normal. Die Zeit wird zeigen wie tiefgreifend Dein Wunsch nach der Medizin wirklich ist. Und wenn es Dein Wunsch ist und Du bereit bist dafür etliches einzustecken und vieles zu geben, dann wird sich ein Weg für Dich finden.


    Notiz an mich: Ich bin ja mega poetisch und pathetisch heute
    "Sometimes I sit quietly and wonder why I am not in a mental asylum. Then I take a good look around at everyone and realize.... Maybe I already am."







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  4. #34
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    Zitat Zitat von Arrhythmie Beitrag anzeigen


    Abschließend möchte ich zu deinem Gedankenkarussell noch folgendes sagen: Das ist doch normal. Die Zeit wird zeigen wie tiefgreifend Dein Wunsch nach der Medizin wirklich ist. Und wenn es Dein Wunsch ist und Du bereit bist dafür etliches einzustecken und vieles zu geben, dann wird sich ein Weg für Dich finden.

    So ist es nun schon ein paar Monate her, dass ich diesen Thread hier veröffentlicht habe und es hat sich so einiges ergeben...oder auch eben nicht.

    Ich habe im März ein 4-wöchiges Pflegepraktikum gemacht und im Anschluss entschieden, dass ich Arzt werden möchte. Egal wer was, wie oder warum auch immer sagt. Das hier ist mein Leben und niemand hat zu bestimmen wie es zu laufen hat oder darüber zu urteilen

    Ich habe meine Bachelorarbeit leider noch nicht geschrieben und muss noch 1-2 wichtige Prüfungen in der Geographie bestehen. Dann sollte das Studium aber auch bis zum Frühjahr beendet sein. Bin aber mittlerweile echt unmotiviert, noch sonderlich viel Elan in das Studium investieren - ich möchte einfach nurnoch raus und meinem Wunsch nachgehen. Die Idee meiner Bachelorarbeit einen medizinischen Hintergrund zu verpassen hat sich damit zerschlagen, dass ich bei weitem keinen Dozenten gefunden habe, der sich mit diesen beiden Fächern auskennt oder beschäftigen will. Es gab wohl einen Prof. der sich mit Klimamedizin auseinandergesetzt hat, dieser Fachbereich wurde aber nach seiner Pension nicht weitergeführt.


    Thema MED-AT: Ich beginne grade, mir die nötigen Unterlagen zusammenzusuchen und mich an die Vorbereitung zu begeben. Der Test ist im Moment für mich Option Nr. 1. Danach stehen die Optionen Ausland und Privatunis (Witten-Herdecke).



    Hallo ,
    ich habe mich mit 27 Jahren und abgeschlossenem BWL-STUDIUM (Dipl. Kffr.) nach 4 Jahren im Beruf für die Medizin entschieden. Fazit: alles richtig gemacht. Über das Zweitstudienkontingent habe ich sofort am Wunschort den Studienplatz bekommen. Zudem hatte ich in meinem Jahrgang eine Sozialpädagogik, welche eine ähnliche Erfahrung gemacht hat. Es gibt das Kontingent, du musst es nur nutzen. Das wird.
    Liebe G
    Grüße
    Magst du berichten, wie du Argumentiert hast und an deinen Platz gekommen bist?




    Noch ein anderes Anliegen:
    Ich habe heute mit meinem Hausarzt telefoniert, welche auch gleichzeitig an einer Uni Professor ist und sich schon sehr lange für die Abschaffung des NC's einsetzt. Er hat mir nahe gelegt, dass ich nachschauen sollte, ob mein aktueller Studiengang einem NC unterliegt. Denn wenn nicht, so er, hätte ich trotz des Studiums Wartesemester gesammelt, da es für diesen Studiengang eben keine Zulassungsbeschränkung gibt. Und da im Studiengang Geographie in den letzten Jahren alle Bewerber in Kiel einen Platz bekommen haben und somit kein NC vorhanden war, würde ich nach seiner Aussage bereits 9 Wartesemster gesammelt haben. Kann dazu jemand etwas sagen? Ich habe mal im Netz nachgeschaut aber nichts eindeutiges gefunden.

    Beste Grüße und bis bald



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  5. #35
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    Zitat Zitat von MarianSun Beitrag anzeigen

    Denn wenn nicht, so er, hätte ich trotz des Studiums Wartesemester gesammelt, da es für diesen Studiengang eben keine Zulassungsbeschränkung gibt.

    Beste Grüße und bis bald
    Hallo!

    Ganz einfach: Nicht zur Wartezeit zählen allerdings die Semester, die Sie an einer deutschen Hochschule eingeschrieben waren. Quelle: hochschulstart.de

    Wenn man in D studiert egal ob das Studium NC frei oder nicht frei ist, dann sammelt man keine Wartesemester.
    Der Mensch führe sein
    Leben nicht wie ein
    Würfelspiel, sondern
    er wähle stets vernünftig
    Weg und Ziel.
    -Billy





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