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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hey Leute,

    ich bin jetzt nach knapp zweiwöchiger Einarbeitung allein auf weiter Flur für 20 Patienten zuständig (Neuroreha). Für die zahlreichen kleinen Dinge, die im Alltag so anfallen, ist leider nicht wirklich ein Kollege ansprechbar. Da ich leider kein gutes Inneretertial hinter mir habe, habe ich von einigen grundlegenden und oftmals trivialen Dingen in der Praxis leider keine Ahnung. Vor allem bei den täglichen Anfragen der Schwestern zur Blutzuckereinstellung komme ich ganz schön ins Schwimmen. Hat da jemand zufällig eine anschauliche Quelle parat, die einem im praktischen Alltag weiterhilft?

    Merci!



  2. #2
    Dr. ml. Winselstute Avatar von Eilika
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    Endspurt zu... äh ja... zu...
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    7.166
    Blutzucker einstellen ist extrem schwierig, sehr individuell und braucht viel Erfahrung...
    Was möchtest Du wissen? Orale Medis? Insulin? Wenn ja - Nasis Bolus oder nur für Notfälle zum runter spritzen?
    Ich bin gerade nur am Handy. Kann später vom Laptop was ausführliches schreiben. Aber eben - in welche Richtung soll es gehen?
    Denken ist allen erlaubt, vielen bleibt es erspart. (Curt Goetz)



  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    27.05.2013
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    165
    Danke für die schnelle Rückmeldung! Bei mir geht es im Alltag hauptsächlich um kleinere Tweaks. Zum Beispiel: Patient x bekommt eine intensivierte Insulintherapie, kommt mittags und abends aber ein paar mmol/l zu hoch oder zu niedrig raus. Welche Boli erhöhe oder erniedrige ich dann? Oder nehme ich das Basalinsulin hoch und schraube dafür ein paar der Boli runter? Wieviel IE gebe ich zusätzlich/ lasse ich weg, wenn der BZ so und soviel mmol/l zu hoch/niedrig ist. Oder nehme ich noch ein zweites orales Antidiabetikum dazu? Bei der Blutdruckeinstellung habe ich einen Plan, was ich mache. Beim Blutzucker leider nicht... .



  4. #4
    Diamanten Mitglied Avatar von Fr.Pelz
    Registriert seit
    10.06.2005
    Ort
    schmeißt die Kuh von Deck- wir legen ab!
    Semester:
    Die ausführliche Anamnese des Patienten bitten wir freundlicherweise als bekannt voraussetzen zu dürfen.
    Beiträge
    5.130
    Dafür gibts Diabetologen, keine Angst, das musst du nach 2 Wochen n deiner ersten Stelle noch nicht wissen.
    Ich finde das was ganz gut ist, ist eine Tabelle, die dir nur sagt, wieviel Insulin man spritzt bei wieviel BZ (also EIN Kurzzeit-Präparat). Bei uns haben das die Schwestern und spritzen dann selbstständig was nach wenn es nicht hinhaut, für die langfristige Einstellung sind natürlich Ärzte zuständig. (Und wir holen dann wie gesagt, die Diabetologen ran).
    Scully: Mulder, toads just fell from the sky!
    Mulder: I guess their parachutes didn't open.



  5. #5
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    24.01.2009
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    Rettungssöldner
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    10.251
    Du machst ja keine Ersteinstellung und Kleinkram muss man im Rahmen so eines Aufenthaltes nicht verbessern. Ein Patient stirbt nicht daran, wenn der Zucker mal 150 ist.

    Normalerweise gibt es für die Abteilungen eine Liste wie korrigiert werden soll- typisch ist messung vor der Mahlzeit und dann wird Altinsulin zusätzlich zum sonstigen Plan gegeben je nach Wert. Geht meist so bei 150 oder 180 los. Müsste 1 Einheit pro 30-40mg Glucose sein.
    Ist der Wert oft zu hoch- schau, ob du noch Luft bei den Oralen hast- sonst einfach das Basalinsulin etwas erhöhen. aber nie beides. Oder schauen, ob es Probleme mit den Einstichstellen gibt. ODer Medikamente, die es verursacht haben können.
    Ist der Wert oft zu niedrig- Basalinsulin verringern.

    Krankenhaus ist für die Patienten eh Stress, da können die Werte schonmal spinnen.

    Und lieber zu hoch als zu niedrig. Hypoglykämien wenn´s irgendwie geht vermeiden.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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