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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Platin Mitglied Avatar von CYP21B
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    Ich würde mittelgroß empfehlen. Am besten mit den eigenen Vorlieben entsprechendem Spektrum. Vorteil gegenüber Maximalversorger ist dass man nicht nur eine Nummer ist. Entsprechend ist die Chance besser dem Ausbildungsstand entsprechend im Op zum Zuge zu kommen. Egal welche Größe ist aber entscheidend wie das Ausbildungklima, die finanzielle Lage und die Personallage der Abteilung ist.



  2. #17
    Diamanten Mitglied
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    Kopfloses Huhn
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    Ich sehe das so ähnlich wie truba - es ist alles viel mehr hausspezifisch als das man sagen kann, dass Weiterbildung generell an Häusern wie X besser ist. Eine Uniklinik kann bemüht sein, dass die Assistenten operieren und ein kleines Haus auch.



  3. #18
    unsensibel Avatar von Lava
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    Ich würde sagen, das hängt auch vom Fach ab. In der Unfallchirurgie gibt es einen nicht unwesentlichen Anteil an Patienten bzw. Prozeduren, die du nur an großen Kliniken lernen kannst. Sagen wir mal so, eine Radiusfraktur und einen Schenkelhals operiert jeder. Aber ein Polytrauma, eine 3°ig offene Fraktur, einen total zertrümmerte Wirbelsäule, sowas machen idR nur die Großen. Klar lernst du das nicht im ersten Ausbildungsjahr, aber du hast zumindest schon mal damit Kontakt, bist vielleicht bei der Aufnahme im Schockraum dabei, im OP und auf Station. Für Orthopädie gilt das Gleiche: ne Prothese kloppen kann jeder, aber den dritten Wechsel mit aufwendigem Pfannendachaufbau oder Femurersatz, Umstellungsosteotomien am Becken oder Wirbelsäulen OPs bei Skoliose machen nur Spezialisten. Und wenn du lange genug an der großen Klinik bleibst, hast du die Chance, das dann später auch selbst zu machen. Wenn du erstmal ein paar Jahre in einer kleinen Klinik warst, ist der Wechsel an eine große Klinik schwer. Ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung.

    Es muss ja nicht gleich die Uniklinik sein, es gibt auch andere große Häuser. Im Bereich Unfallchirirgie z.B. auch die berufsgenossenschaftlichen Kliniken.
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  4. #19
    Spezialeinheit! Avatar von konstantin
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    Kenne Assistenten an großen universitären Häusern, die ordentlich zum Zuge kommen, wenn es ums Operieren geht, und kleine Häuser, in denen der Assistent die Station macht und nichtmal 'ne Leistenhernie versorgen darf. Letztendlich empfiehlt es sich immer, die Abteilungen vorher genau anzuschauen, und sich ein eigenes Bild von der Situation zu machen. Wenn es um urchirurgische Fächer geht, finde ich eine zeitnahe Einteilung im OP gut und richtig. In Uro/Gyn sieht es oft ein bischen anders aus, da muss man häufig etwas länger konservativ bleiben, bevor es mal richtig in den OP-Saal geht.

    Was Karrierechancen angeht: Ganz klar, wer an der Uniklinik ranklotzt, etwas Glück bzgl. Förderung hat, und an Forschung interessiert ist, bringt vielleicht seinen Facharzt und die Habilitation in 10 Jahren durch. Dann bist du natürlich deutlich besser aufgestellt, als jemand, der an einem kleineren Haus in 6 Jahren den Facharzt durchgeprügelt hat und operieren kann, weil letzteres auf dem Papier nicht sonderlich viel zählt. Aber der Preis, den man für so einen Werdegang zahlt, wird einem auch erst wirklich bewusst, wenn man mittendrin steckt...

    Meine Empfehlung: Mittelgroßes Haus, evtl. sogar Maximalversorger, mit einer Abteilung, die dir zusagt und in der man möglichst früh an kleinere OPs rangeführt wird.
    All work and no play makes Jack a dull boy.



  5. #20
    unsensibel Avatar von Lava
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    Ich finde es eben falsch, wenn man Uniklinik sofort immer mit Karriere assoziiert. Klar werde ich nur Chefarzt, wenn ich an einer Uniklinik war. Aber das bedeutet nicht, dass das der einzige Grund ist, an eine Uniklinik zu gehen. Wenn ich mehr können will als einfache Fälle zu versorgen, kann ich nicht die ganze Ausbildung an irgendwelchen Kreiskliniken oder kleinen, städtischen Häusern machen.
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