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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Diamanten Mitglied
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    Kopfloses Huhn
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    Also ich weiß nicht wie viele Famulaturen wo du gemacht hast, es gibt halt für beides pro- und contra. es lohnt sich sehr alle verschiedene Häuser-arten anzugucken (kleines Haus mitten im nichts, großes städtiches Maximalversorger, Uni) um einen Eindruck zu gewinnen. Wenn man nur mit Assistenten spricht, die nicht an der Uni angefangen haben, wirst du wahrscheinlich selten "Boah, gehe lieber zu Uniklinik" hören und umgekehrt.



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  2. #12
    Registrierter Benutzer
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    Z.n. Hammerexamen
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    125
    Ich würde mal die finanzielle Situation des Hauses klären. Schau auf kliniksterben.de
    Bei uns fusioniren zwei grosse Häuser. Ein Haus wird erweitert und modernisiert, anderes Haus halt nicht...wird wahrscheinlich ein Altersheim...Schade drum. Aktuell haben sie Einstellungsstop...
    Die Ärzte gehen da weg...R.I.P



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  3. #13
    Restitutio ad integrum Avatar von Differenzialdiagnose
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    336
    Zitat Zitat von Nessiemoo Beitrag anzeigen
    Also ich weiß nicht wie viele Famulaturen wo du gemacht hast, es gibt halt für beides pro- und contra. es lohnt sich sehr alle verschiedene Häuser-arten anzugucken (kleines Haus mitten im nichts, großes städtiches Maximalversorger, Uni) um einen Eindruck zu gewinnen. Wenn man nur mit Assistenten spricht, die nicht an der Uni angefangen haben, wirst du wahrscheinlich selten "Boah, gehe lieber zu Uniklinik" hören und umgekehrt.
    Ich habe durch Ausbildung, Job und Famulaturen vom kleinen, lokalen Krankenhaus über mittelgroßen und Maximalversorgern bis hin zur Uniklinik Einblicke gewinnen können.
    Für mich würde ein ganz kleines Krankenhaus auch eher nicht in Frage kommen.
    Nichtsdestotrotz hätte ich doch gerne qualifizierte Meinungen gehört.
    Es geht schon darum eine gute Ausbildung zu erhalten und doch schon was operieren zu dürfen.
    Sprich, ich hätte keine Lust ganz klischeemäßig an einem kleinen Haus nicht zu operieren weil's keine Fälle gibt und auch keine Lust am Uniklinikum nicht zu operieren, weil es nur die Spezialfälle gibt, die der erfahrene FA sprich Chef- oder Oberarzt operiert.



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  4. #14
    Diamanten Mitglied
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    Ist doch alles Organisationsabhängig. Ich glaube, man muss eben gucken wo "gerne" ausgebildet wird.

    In großen Häusern ist eben auch der Druck größer die ganzen "Massen" wegzuoperieren. Da kann der Anfänger eben nicht so oft ne Stunde für ne Galle brauchen, wenn der Oberarzt in der Zeit 2-3 operiert. Wenn aber ein Chef oder die Oberärzte gerne ausbilden und dem Druck stand halten, bekommt man auch in großen Häusern seine Chance.

    In kleinen Häusern, die vlt. nicht ganz so viele OP´s an manchen Tage haben, darf dann der Anfänger eben doch mal so lange brauchen. Aber wenn hier ein Chef sitzt, den es nicht interessiert ob du gut ausgebildet wirst, wirst du eben nicht eingeteilt.

    Letztlich ist es also eher egal wie groß das Haus ist, verwende deine Zeit drauf herauszubekommen wie gerne dort ausgebildet wird, wie viele Assis im gleichen "Ausbildungsjahr" da sind usw.

    Da hilft Vitamin B und hospitieren (wobei ersteres immer der Trumpf ist )
    Doubt kills more dreams than failure ever will.



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  5. #15
    Registrierter Benutzer
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    21.10.2003
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    Berlin
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    238
    Nur mal meine bescheidene Meinung. Definitiv Pro-Uniklinik.
    Ironischerweise fand ich Uniklinik von der Atmosphäre und von der Arbeitsbelastung her angenehmer als am Kleinen Haus. Im kleinen Haus ist vieles auf Gewinnmaximierung aus, und du arbeitest locker 80h in der Woche.
    In der Uniklinik, so war zumindest meine persönliche Erfahrung, hat sich die Arbeit auf viel mehr Schultern verteilt. Wenn ich Station hatte, hatte ich meine 20 Patienten und war im Grunde schon um 12.00 fertig mit der Arbeit. Natürlich kam dann Studentenunterricht und andere Pflichten, aber ich hatte die restliche Zeit, mich in kleinere OPs eintragen zu lassen und auch viel zu lernen.
    Wir waren 20 Assistenzärzte, d.h. eine große "Stimme" und somit wurde auch auf einen Ausbildungsplan und OP-Rotationen etc. viel wert gelegt. Außerdem ist es im großen Team immer mal einfacher, Leute zu finden, mit denen das arbeiten Spaß macht. Dann legt man sich den Dienstplan so, dass man oft zusammen arbeitet.
    Leider gab es in meiner Abteilung einen großen Umbruch, und viele Privilegien existieren nicht mehr :/
    Also meine persönliche Erfahrung ist eher pro-Uniklinik. Ich würde aber persönlich auch gerne in einem kleinen Haus arbeiten, wenn die Personalsituation entspannter wäre.



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