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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Hatte über Ostern ne Schmalkomplextachykardie mit 200 Frequenz. Adipöse Patientin, aber als auch 12mg Adenosin über ne graue Braunale keine Wirkung gezeigt hatte, entschied mein Oberarzt auf Amiodaron als KI. Am nächsten Morgen dann normofrequent. Manchmal kann man Vorhofflattern mit regelmäßiger Überleitung wohl auch nicht eindeutig von AVNT unterscheiden. Hatte während der Adenosin-Gabe aber kein 12-EKG laufen lassen.



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  2. #7
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    Also, ich komme eigentlich aus der Kardiologie und gerade bei adipösen Patienten haben meine Oberärzte direkt mal mit 18 mg Adenosin angefangen Oder hätten nach 12 mg nochmal 18 mg ausprobiert (so steht es ja auch in den Empfehlungen). Dadurch, dass eine AVNRT ja auch irgendwann konvertiert, ist es hinterher dann schwierig zu sagen, woran die supraventrikuläre Tachykardie lag (also, zumindest ich bei einer Frequenz von 200, aber wenn kann es nur 1:1-Flattern sein, 2:1 ist deutlich langsamer als 200 ).



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  3. #8
    Zweitstudent
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    Du könntest es ja mal probieren, die EKGs hatte ich auch aus privaten Lernzwecken abfotografiert ;) Müsste ich dann mal bei Gelegenheit hochladen.



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  4. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von Nat-
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    rum
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    Zitat Zitat von bremer Beitrag anzeigen
    Manchmal kann man Vorhofflattern mit regelmäßiger Überleitung wohl auch nicht eindeutig von AVNT unterscheiden. Hatte während der Adenosin-Gabe aber kein 12-EKG laufen lassen.
    Zitat Zitat von sweetashoney Beitrag anzeigen
    Dadurch, dass eine AVNRT ja auch irgendwann konvertiert, ist es hinterher dann schwierig zu sagen, woran die supraventrikuläre Tachykardie lag (also, zumindest ich bei einer Frequenz von 200, aber wenn kann es nur 1:1-Flattern sein, 2:1 ist deutlich langsamer als 200 ).
    Ist eigentlich sogar häufiger der Fall.. AVNRTs haben häufig eine Rsr'-Konfiguration in V1, ist allerdings kein sicheres Kriterium. Schön ists natürlich, wenn die Tachy blockiert und erneut beginnt. Sieht man dann einen "Jump", hat man den Beweis für ne AVNRT.. aber wann hat man mal das Glück?
    Die Termination durch Adenosin sollte man übrigens nicht als Kriterium verwenden, da auch atriale Tachykardien (also insb. FATs) in ca. 50% der Fälle adenosinsensitiv sind.
    Häufig ist die genaue Diagnose nur mittels EPU zu stellen.

    Bei AVNRT mit Asthma bronchiale geb ich übrigens auch gerne Verapamil i.v. Finde ich primär etwas ungefährlicher als direkt Gilurytmal zu geben.



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  5. #10
    Platin-Mitglied Avatar von LasseReinböng
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    Zum Thema tachykardes Vorhofflimmern fallen mir als unspezifische Maßnahmen zur Frequenzkontrolle neben Betablockern/Ca-Antagonisten/Digitalisglykosiden noch ein: Anheben des Kaliums auf hochnormale Werte, Mg2+-Gabe, ein evtl. Volumendefizit ausgleichen, Stressoren (Schmerzen) bzw. Infekte behandeln, Beispiel: die Oma mit Diarrhoe, Exsikkose und Hypokaliämie.

    Aber wenn ihr als erstes Adenosin gegeben habt bestand ja wohl primär eh keine TAA/VHF bzw. unregelmäßige Schmalkomplextachykardie, oder ?

    Btw., welches Digitalisglykosid gebt ihr eigentlich in der Akutsituation, Digoxin oder Digitoxin ? Macht ihr das nur von der Nierenfunktion abhängig ?

    Insgesamt scheint Digitalis ja eh out zu sein, ich habe es aber auf der ITS hin und wieder mal ausprobiert bei katecholaminpflichtigen Patienten, da sind Betablocker /Verapamil ja schwierig.
    .



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