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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Leute, ich bin absolut verzweifelt.

    

Ich habe meine Matura in Österreich (Nähe Wien in Niederösterreich) 2011 im Alter von 18 Jahren abgeschlossen. Mein Notendurchschnitt war 1,8. 

Wenn mich jemand gefragt hat, habe ich immer gesagt, dass ich gerne einmal Kinderärztin werden würde. Lehramt war aber auch eine Option. Nach dem Abi bin ich 1 Jahr gereist, habe ein bisschen gearbeitet und viel gelernt, 2012 den MedAt versucht, allerdings ganz knapp (2 Ränge zu schlecht) nicht geschafft. 
Das Gleiche dann noch ein Jahr. Wieder knapp nicht drin (6 Ränge zu schlecht). 
Ich war verzweifelt und habe dann beschlossen, Lehramt (Sport+Deutsch) zu studieren und habe mir das Medizinstudium und auch den Beruf Mediziner richtig schlecht geredet (keine Zeit, viel Lernen, psychisch anstrengend…). Hier in Wien hat das Lehramtsstudium eine Mindestzeit von 6 Jahren. Ich habe also vor mich hin studiert, zu Beginn ganz lustig alles war neu, aber je weiter ich im Studium vorankam, desto mehr hatte das Gefühl das ich absolut Nichts lerne. Alle Prüfungen konnte man sich irgendwie 3 Tage zuvor ins Hirn quetschen, es waren teilweise richtig unnötige Sachen, ich war oft den ganzen Tag unterwegs oder beschäftigt und hab mich aber trotzdem leer gefühlt und als ob ich absolut nichts Sinnvolles lernen würde!
Da in Wien großer Lehrermangel ist, und auch die Lehrerinnenbildung reformiert wurde (Lehrer alles Schulstufen werden gemeinsam ausgebildet), habe ich auch schon 1 Jahr 12 Stunden an einer Mittelschule unterrichtet. Und ganz ehrlich - es hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich habe immer schon mit Kindern gearbeitet, ich weiß, dass ich auch als Lehrerin gut war, die Direktorin hat mich total gelobt, aber ich will und kann das auf gar keinen Fall mein Leben lang machen!
Es war mir immer schon irgendwie bewusst, aber ich habe versucht, es zu verdrängen und mir den Lehrerberuf schön zu reden!


    Nun ja, je näher das neue Semester kommt, desto mehr merke ich, welch Abneigung ich gegen mein derzeitiges Studium habe und wie sehr ich unbedingt Medizin studieren möchte!

Natürlich ärgere ich mich: Ich hätte den MedAt weiter versuchen sollen, im Ausland studieren oder zumindest derzeit arbeiten gehen und Geld verdienen! Andererseits denke ich mir; ich bin jetzt 24, es ist blöd gelaufen, aber es ist muss zu schaffen sein. Lieber 6 Jahre im Leben „verschenken“, dafür dann den Rest des Lebens zufrieden sein. Ich weiß genau, wie sehr mich der Arzt-Beruf ausfüllen würde und was er mir alles geben würde….und ich denke, auch wenn ich erst mit 30 mit dem Studium fertig bin, kann ich noch in der Assistenzarztzeit Kinder kriegen, das klappt sicher irgendwie!



    So, also nun konkret: 
24 Jahre, 12 Wartesemester, DN 1,8, noch nie in Deutschland studiert. Mein Abschluss des Lehramtsstudiums in Wien wäre nächstes Jahr oder übernächstes Jahr.


    Wunsch: Humanmedizin, egal wo.



    Was soll ich eurer Meinung nach tun?
    Die Grenze für Wartesemester Human liegt momentan liegt bei 14, für Zahn bei 12. Soll ich mich zum SS für Zahnmedizin bewerben und hoffe, irgendwann darüber zu Human zu kommen?
Soll ich 1 Jahr warten und hoffen, dass es bei 14 Wartesemester erstmal bleibt? Soll ich dann lieber hier arbeiten gehen und Geld verdienen oder mein Studium fertig machen?



    Ich bin komplett verzweifelt…und freue mich über jeden Tip!



    Gleich vorweg: Für Privatunis habe ich leider kein Geld, zudem würde ich da auch eher ungern studieren…



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  2. #2
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    Liebe Katallina, erstmal herzlich Willkommen. Bei mir war es ähnlich. Ich wußte schon immer, dass ich Ärztin werden möchte aber es kam erstmal doch anders (nicht ganz von mir anbhängig). Ich habe Pflege und Notfallmedizin studiert (in Polen studiert man, um Notfallsani zu werden), habe Pflege mit Master und Notfallsani mit einem Bachelorabschluss abgeschlossen.

    Und jetzt, nachdem ich mein Leben in Deutschland geordnet habe, Kinder zur Welt gebracht habe, etc. habe ich mir mit 30 meinen Wunsch erfüllt - ich habe eine Zusage für WS 2017. Und ich könnte einfach nicht glücklicher sein.

    Mein Rat für Dich - warte, bis du Medizin studieren kannst. Ein Wechsel von Zahmed soll sehr schwierig sein (habe mir sagen lassen, habe keinerlei Erfahrungen) und wenn es nicht dein Wunsch ist, Zahnärztin zu sein, lass es. 24 ist noch kein Alter



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  3. #3
    ECHOnaut
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    Zitat Zitat von Katallina Beitrag anzeigen
    

Wenn mich jemand gefragt hat, habe ich immer gesagt, dass ich gerne einmal Kinderärztin werden würde. ...Ich weiß genau, wie sehr mich der Arzt-Beruf ausfüllen würde und was er mir alles geben würde….
    Wieviel Praktika hast du schon gemacht, um reale Einblicke ins Leben eines Arztes zu bekommen?

    Ansonsten würde ich auch empfehlen, zu warten um definitiv einen Humanmedizinplatz zu bekommen, egal wo.



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  4. #4
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    1. Semester Wise 17/18
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    Hallöchen

    24 ist definitiv kein Alter wo man sagen muss "es ist zu spät". Gerade bei Medizin. Ich hab im Gegensatz zu dir mein Abitur erst nachgeholt und war dann mit 23/24 fertig, habe nun 1 Jahr gewartet und meine Zulassung gestern vorab erhalten. Jetzt werde ich nächste Woche 25 und werde dementsprechend auch erst mit 25 anfangen. Klar ist das im Vergleich zu anderen "spät", da viele aber 7-8 Jahre warten mussten bevor es losgehen konnte, quasi genau im Rahmen.

    Wenn du es willst, mach es.. unglücklich sein im Job zahlt sich niemals aus. Da kann man verdienen wie man will..

    LG



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Hast du eine Möglichkeit, einer Kinderärztin Fragen zu ihrem Beruf zu stellen? Vielleicht ist dieser Beruf ganz anders als du ihn dir vorstellst?



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