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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    17.07.2011
    Ort
    Heidelberg
    Beiträge
    30
    Das mit dem "keine Bücher kaufen" wurde schon gesagt, oder? Nein, wirklich nicht machen.

    Nicht verrückt machen lassen. Auch wenn dir andere Leute erzählen, daß sie nun (2 Tage vor der Klausur) anfangen zu lernen und es mit einer 1 schaffen: Das stimmt idR nicht und diese Selbstbeweihräucherung anderer hilft dir nicht. Lerne deinen Stoff kontinuierlich und nicht stoßweise, dann klappt das sehr gut. Achte auf deinen Lernfluss und Lerntyp.

    Pausen machen!

    Altklausuren und Altprotokolle sind deine Freunde. Immer und immer wieder. Ich bin immer noch überrascht, wie schwer es sich andere Menschen machen und Altfragen zu letzt anschauen, wenn es quasi zu spät ist.

    Vorklinik geht rum und die Klinik ist anders (besser)

    Finde deinen Lernort!

    Lerne die Bib gut kennen, schaue Dir die Bücher dort an und suche Dir das raus, welches Dir liegt.

    Nimm die anderen Uniangebote wahr, wenn Sie Dir was bringen. So Sachen wie Peer Coaching sind mitunter Gold wert.

    Kontakt mit Höhersemestrigen. Frag sie Löcher in den Bauch, so daß Du einen guten Überblick über dein aktuelles Semester hast.

    Lerne nicht nur stur auswendig, sondern versuche "das große Ganze" dahinter zu sehen. Sehr wichtig bspw. in der Physiologie. Oder auch die Anatomie ist irgendwie "logisch" und hat seine Struktur.

    Viel Erfolg Dir!



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  2. #7
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    04.08.2012
    Beiträge
    4.976
    - Nicht zu viel arbeiten im 1. Semester
    - Nicht alles glauben, was einem erzählt wird, egal ob von Höhersemestrigen oder von Kommilitonen (besonders Einschätzungen, was leicht/schwer, interessant/uninteressant ist, sind höchst subjektiv)
    - In Kontakt mit Kommilitonen sein, als Einzelkämpfer macht man es sich unnötig schwer
    - Gut organisiert sein, alle wichtigen Termine (egal ob für Nachklausuren oder für die Rückmeldung) sofort in den Kalender eintragen, usw.
    - Keine Klausuren schieben, außer in seltenen Ausnahmesituationen
    - Effizient lernen, nicht krampfhaft versuchen, jedes unsinnige Detail zu beherrschen
    - Genug Zeit ins Studium investieren. Im 2. oder 3. Semester etwas weniger lernen kann man leicht, aber wenn man den Start versaut, wird der Rest unnötig schwer
    - Falls du eine Prüfung nicht bestehst, ehrlich analysieren, woran es lag. Nicht beim zweiten Versuch alles gleich machen und darauf hoffen, dass das Ergebnis auf wundersame Weise besser sein wird



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  3. #8
    OP-Sperrer Avatar von Echinococcus
    Mitglied seit
    16.09.2010
    Ort
    Griffinwood
    Semester:
    Ich bin dann mal die Chirurgen ärgern...
    Beiträge
    432
    - Die ersten 2 Semester sind in der Regel die schlimmsten. Geh alles ruhig an, beschäftige dich aktiv mit dem Stoff und lass dich durch Arbeit oder zu viel Kram neben dem Studium nicht ablenken. Wenn du deinen Uni-Rhythmus gefunden hast, wird alles einfacher und du hast mehr Valenzen. Aber Lernen muss in diesem Studium jeder, und die Zeit solltest du dir auch nehmen.
    - Such dir Freunde in deinem Jahrgang! Mit Leuten denen du vertraust kannst du perfekt den Stoff bereden und du hast immer jemanden, der dich an die wichtigen Deadlines und Termine erinnert oder auch mal in die Vorlesung schleift. Und in der Klausur kann der eine oder andere Hinweis ja auch nicht schaden. Wer gut integriert ist und seine Bande hat, der wird auch am Studium nicht scheitern. Ich hatte wirklich das Gefühl, in schlechten Zeiten zieht man sich gegenseitig durch!
    -Nicht aufgeben, nur weil die ersten Monate ätzend sind. Die Vorklinik macht fast niemandem Spaß, es wird WIRKLICH besser, wenn das vorbei ist.
    - Vorlesungen sind wirklich nicht für jeden notwendig. Hab vielleicht 20-30% der Vorkliniksvorlesungen besucht, ist trotzdem alles gut gegangen. Sollte es dir aber viel bringen, nimm alles mit was du kannst.
    - Hals dir nicht zu viel Kram nebenbei auf. Ehrenamt, FSR und am besten noch Diss vor dem Physikum anfangen? Dann brennst du aus. Du brauchst auch mal den Nachmittag mit Füßen auf dem Couchtisch oder Spaziergang im Wald.
    Monkey see and monkey do...evolution was never true. All the lies they feed to you, monkey me and monkey YOU!



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  4. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
    Mitglied seit
    12.10.2010
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    Heidelberg/Mannheim
    Beiträge
    749
    - Stressabbau ist wichtig: Schaff dir Ruhepausen. Es ist völlig okay, auch mal ne halbe Stunde vor dem Fernseher zu vergammeln oder mach ein bisschen Sport, um angestaute Energien loszuwerden.

    - Schlaf ausreichend: Es bringt idR wenig, wenn du zu kurz schläft, um noch ganz viel nachts zu lesen.

    - Falls du frisch von zu Hause ausgezogen bist: Mach dir Gedanken über gutes Essen. Bei mir gab es initial oft Nudeln und Fertigpizza, was mich sehr träge gemacht hat und mich hier und da wertvolle Lernzeit gekostet hat.

    - Ein Kopfmassagestab kann ganz wunderbar gegen einen vollen Kopf helfen ;)


    Und zu guter Letzt (da diesen Thread ggf. noch mehrere Menschen lesen werden): Wenn das einem alles zuviel wird, sollte man frühzeitig Hilfe besorgen, indem man etwa sein soziales Netz aktiviert. Z.B. sind depressive Anpassungsstörungen gar nicht so selten, insbesondere zu Studienbeginn.



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  5. #10
    Registrierter Benutzer
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    26.11.2016
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    1. Semester Wise 17/18
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    Zitat Zitat von Rettungshase Beitrag anzeigen
    Und zu guter Letzt (da diesen Thread ggf. noch mehrere Menschen lesen werden): Wenn das einem alles zuviel wird, sollte man frühzeitig Hilfe besorgen, indem man etwa sein soziales Netz aktiviert. Z.B. sind depressive Anpassungsstörungen gar nicht so selten, insbesondere zu Studienbeginn.
    genau, dieser Thread hier war als Sammelbecken für alle neuen Erstis gedacht, egal ob aktuell oder zukünftig, nicht nur für mich. (Obwohl ich mir die Tipps natürlich gerne zu Herzen nehme

    @alle vielen Dank an euch schonmal und Keep them coming



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