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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
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    Hallo,
    Ich habe auch in der Gyn PJ gemacht und es war mein "aktivstes" Tertiale, in dem ich am meisten durfte. War im kleinen Lehrkrankenhaus der Uni mit ca 900 Geburten pro Jahr und pro Schicht etwa 6-7 Ärzten. Ich habe immer zur den Geburten dürfen (wenn ich mich persönlich vorher bei der Patientin vorgestellt habe und um Einverständnis gefragt habe). Ein paar Mal konnte ich auch Muttermund tasten (mal mit explizierter Erlaubnis der Patientin mit PDA, mal auf Aufforderung der Ärztin vor der Patientin ("fühl bitte noch den Muttermund", ohne dass sie nachkontrolliert hat;das war für die Patientin so völlig ok, da es selbstverständlich rüber kam...)
    Vaginale Sono durfte ich oft unter Aufsicht machen (mit Hilfe der Ärzte), abdominelles Sono mit Fetometrie oft schonmal alleine bis der Arzt da war. Abschlussuntersuchung mit Sono und ggf Nahtkontrolle der Geburtsverletzung war eh meine Standardaufgabe.
    Ansonsten hab ich regelmässig Spekulumuntersuchungen unter Aufsicht gemacht, Aufklärungen im Beisein eines Arztes, oft Assistenten im OP (u.a. Erstassistenz bei Sectio mit Faszien- und Hautnaht, Laparoakopien, Hysteroskopien und Kürettagen unter Aufsicht selber gemacht....).
    Alles in allem hätte ich ein perfektes, Lehrreiches Tertial. Es ist echt schade, dass es nicht immer so läuft.
    Sag doch wirklich mal deinen Ärzten, dass du mehr selber machen willst und frag dann die Patientinnen selber. Gerade Sachen wie Sono bei Schwangeren: Die meisten Patienten haben viel Geduld und freuen sich, ihr Baby lange sehen zu können. Da stört es die wenigsten, wenn der Student schon mal vorschallt.
    Muttermund im Kreisssaal tasten war auch das, was ich als spätestes gemacht habe. Das würde ich nicht zu früh fordern.

    Untersuchen im OP (Uterus tasten) fand ich trotzdem sinnvoll und lehrreich, weil ich den oft bei einer wachen Patientin nicht richtig gefühlt habe. Also zusätzliches Training.

    Ich wünsche dir sehr, dass es besser wird. Geburten nur sehen ist meist auch nicht so lehrreich. Vielleicht kannst du mal die U1 mitmachen? Sei nett zu den Hebammen oder Versuch sie mit Süßem zu bestechen, die haben im Kreisssaal das Sagen.
    Ganz wichtig ist zumindest, Interesse zu zeigen. Vielleicht wollen die dich auch erstmal kennenlernen, bevor die dich was machen lassen. Ich hatte 1 Jahr vor dem PJ in der Abteilung eine Famulatur gemacht, das kam mir sehr zu Gute, da die Ärzte mich noch kannten und direkt an das Wissen und mein können von der Famulatur angeknüpft haben.
    Allerdings geht das Tertial ja auch noch ein paar Wochen, da kann sich noch was tun!



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  2. #22
    PalimPalim! Avatar von epeline
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    Zur intimen Untersuchung: man könnte ja mal zum äußersten schreiten und die Patientinnen selber fragen.
    Auch ein junger Assistenzarzt ist ja Anfänger und muss Dinge erklärt bekommen oder es wird nachuntersucht.
    Da sich ja viel viel schlimmer finde, war das Vorgehen, an Frauen in Narkose zu üben.... da wird mir beim Gedanken schon schlecht.

    Warum man jetzt aber unbedingt mal vaginal untersucht haben will, obwohl man nie Gynäkologe sein wird, ist mir allerdings ein Rätsel m



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