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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo zusammen,
    seit einigen Tagen komme ich - AÄ im mittlerweile 4. Jahr in der Hämatoonko an einer großen Uniklinik - ins Grübeln, wenn es um mögliche Zukunftsperspektiven geht... Neben dem Ziel Oberärztin im peripheren Haus (Uni scheidet bei akuter Habil-Unlust aus) und der Niederlassung erscheint mir eine Tätigkeit in der Strahlentherapie als interessante Option, nochmal etwas über den Tellerrand hinauszuschauen (Schwerpunkt solide Onkologie statt den ganzen Tag allogene PBSCT... ;D). Auch scheint mir ein Innerefundament als Onkologin in dem Fach nicht verkehrt zu sein, vlt sogar eine Möglichkeit, eine kleine Nische und damit evtl. eine OÄ-Stelle an einem größeren Haus zu besetzen.
    Was haltet Ihr davon? Kennt Ihr jemanden, der einen ähnlichen Weg eingeschlagen hat oder ist das gar kompletter Usus in der Radioonkologie? Sind hier vlt Strahlentherapeuten aktiv, die aus ihrer Erfahrung berichten können, ob das ein möglicher Weg ist / man von der Innerenerfahrung auch in der Radioonko profitiert. Oder ist man für potentielle Chefs eh viel zu teuer?
    Würde mich über Meinungen, Einschätzungen oder Erfahrungswerte freuen! Schonmal vorab besten Dank und einen schönen Abend Euch!

    P.s.: Ich habe ein grundsätzliche/grobe Vorstellung vom Fach, habe mein PJ in der Radioonko gemacht



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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von SusiSorgenlos
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    Hallo,
    ich bin auch Assistenzärztin in der Hämatologie/Onkologie und mir ging es ähnlich. Ich habe deswegen auch mal einen "Ausflug" in der Strahlnetherapie gemacht. Dort ist eine gute Kenntnis der internistischen Onkologie sehr von Vorteil. Ich konnte mir aber auf irgendwie nicht vorstellen Strahlentherapeut zu werden. Jetzt bin ich wieder zurück in der internistischen Onkologie. Unsere Nachbarstation ist eine strahlentherapeutische Station und dort arbeiten Internisten als Stationsärzte. Die Strahlentherapeuten haben keine Lust auf die Stationsarbeit und die Kollegen dort sagen, dass es eine schöne Nische für sie ist, da sie wenige und recht entspannte Dienste haben. Dafür sollte man natürlich vorher den Internisten fertig haben, da ich keinen Strahlentherapeuten kenne, der eine Weiterbildungsermächtigung für Innere Medizin hat. Man muss dann halt wissen, ob am auf die ewige Stationsarbeit lust hat.



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  3. #3
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    Als Fachärztin für Hämato/Onko wirst Du auf jeden Fall heißbegehrt sein in der Strahlentherapie. Den größten Vorteil hätte es dann natürlich, wenn Du die Station fach-/oberärztlich betreuen würdest. Da haben die Strahlentherapeuten, wie Susi schon sagte, meistens auch nicht die große Lust zu. Eine entsprechende Stelle würde ich mir qualifikations- und nachfragebedingt an deiner Stelle dann auch auf jeden Fall ordentlich versilbern lassen. Kenne einen Oberarzt in der Strahlentherapie, der hat bei ähnlicher Qualifikation und Wechsel von der Uniklinik in ein großes peripheres Haus eine Gehaltsverdopplung hingelegt.



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  4. #4
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    Wow, hätte niemals mit so raschen Antworten gerechnet, vielen Dank! DD
    @Susi: Was hat Dich denn bei Deinem Ausflug in die Radioonko abgeschreckt bzw. wieder in die Hämato zurückgeholt? Wie lange hast Du reingeschnuppert?
    @Kaas: Ging bisher nicht davon aus, dass ein strahlentherapeutisch interessierter Hämatoonkologe/-in für einen Strahlentherapiechef so wertvoll ist! Vor allem, dass es evtl. möglich wäre, dort auf Facharztebene (u.U. ja sogar OA/OÄ) einzusteigen! Dachte, ich müsste da quasi als Assistentin im ersten Jahr von vorne anfangen...



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  5. #5
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    Zitat Zitat von tomatensaft123 Beitrag anzeigen
    Dachte, ich müsste da quasi als Assistentin im ersten Jahr von vorne anfangen...
    WTF???



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