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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
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    Ich finde im Kern ist ja die Frage welchen Anspruch dieses Staatsexamen hat.
    Wenn es vorallem darum geht zu überprüfen, dass die neuen Ärzte grundlegendes Wissen zu allen Fächern besitzen, dann sind einige Fragen übertrieben tiefgehend. Es stellt sich die Frage ob wir durch das strukturierte Lernen mit AMBOSS ein besseres Basiswissen haben als Absolventen ohne AMBOSS vor 10 Jahren. Wenn dies so wäre, fände ich es auch angemessen, dass wir bessere Noten bekommen.
    Wenn es darum geht die Absolventen besser diskriminieren zu können, dann sollte man finde ich die Fragen in individueller Gewichtung einfließen lassen. Es wär doch für den Gyn-Chef wichtiger zu sehen, dass man die Detail-Fragen zu Gyn, Uro und ähnlichem Fächern beherrscht als zu HNO, was mit Gyn ja leidlich wenig zu tun hat. Dann könnten auch ruhig detaillierte Fragen gestellt, weil die Chefs dann diejenigen mit dem besten Wissen zum eigenen Fach und angrenzenden Fächern filtern könnten...



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  2. #17
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    Grundsätzlich ist es so, dass die Studenten heute deutlich besser sind als vor einigen Jahren. Das liegt auch an Amboss, das das Wissen eben besser aufbereitet und bündelt. Nun möchte das IMPP eben die Noten ungefähr konstant halten, bzw. soll der Median möglichst zwischen 2 und 3 liegen. Sprich Studenten werden besser-> Schwierigkeit steigt. Das IMPP kann das eben nur noch durch extrem spezielle Fragen, teilweise auf FA-Niveau machen. Hier ist es dann wie Lotterie, hat man das schonmal gehört und es liegt einem das Fach, zu dem die schweren Fragen kommen. Dann hat man Glück, die anderen eben Pech. Was mich aber mehr ärgert, ist, dass das IMPP nicht nur schwerere fachliche Fragen stellt, sondern irgendwie v.a. viele recht uneindeutige Fragen. Das hat dann auch mit tiefergehendem Wissen nichts zu tun, wenn die Fragen so formuliert sind, dass selbst FA sagen, da könnten mehrere Antworten richtig sein.



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  3. #18
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    Viel wichtiger als der absolute Schwierigkeitsgrad sind dann aber IMHO Aspekte wie:

    1. Warum hat jemand mit 80,0% eine bessere Note als jemand mit 79,7%, aber dieselbe Note wie jemand mit 89,7%? Das spricht doch sehr stark für die Einführung von Zehntelnoten, oder für den Verzicht von Noten auf den schriftlichen Teil (sprich nur noch die Punktezahl berichten).

    2. Warum nicht gleich den Prozentrang berichten und darauf konzentrieren, statt auf Noten, Zehntelnoten oder Punktezahlen?



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  4. #19
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    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    Viel wichtiger als der absolute Schwierigkeitsgrad sind dann aber IMHO Aspekte wie:

    1. Warum hat jemand mit 80,0% eine bessere Note als jemand mit 79,7%, aber dieselbe Note wie jemand mit 89,7%? Das spricht doch sehr stark für die Einführung von Zehntelnoten, oder für den Verzicht von Noten auf den schriftlichen Teil (sprich nur noch die Punktezahl berichten).

    2. Warum nicht gleich den Prozentrang berichten und darauf konzentrieren, statt auf Noten, Zehntelnoten oder Punktezahlen?
    Man bekommt ja schonmal ein Zeugnis, wo man selbst um Verhältnis zum Durchshcnitt steht.
    Man kann sich vom IMPP übrigens auch ein Zeugnis schicken lassen, in dem genau steht, auf welchem Rang man war im VGl. zu den anderen.



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  5. #20
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    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    Viel wichtiger als der absolute Schwierigkeitsgrad sind dann aber IMHO Aspekte wie:

    1. Warum hat jemand mit 80,0% eine bessere Note als jemand mit 79,7%, aber dieselbe Note wie jemand mit 89,7%? Das spricht doch sehr stark für die Einführung von Zehntelnoten, oder für den Verzicht von Noten auf den schriftlichen Teil (sprich nur noch die Punktezahl berichten).

    2. Warum nicht gleich den Prozentrang berichten und darauf konzentrieren, statt auf Noten, Zehntelnoten oder Punktezahlen?
    Ich glaube, das liegt v.a an aktuellem Arbeitsmarkt für angehende Ärzte. Es ist quasi egal, welche Note du hast. Und es wird sowieso mit Physikum und dann mit einem höchst subjektivem und grobem Mündlichen gemittelt.



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