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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Guten Abend,

    ich habe dieses Jahr Abi gemacht und vor ein paar Wochen meine Ausbildung als RettSan. Nächstes Jahr möchte ich gerne im Ausland (wahrscheinlich Ungarn) studieren. Der einzige Haken sind eigentlich die Studienkosten von ca. €7000 pro Semester; Entfernung sollte kein Problem sein.

    Von einer in Rumänien Medizin studierenden Bekannten habe ich gehört, dass man die hohen Studiengebühren von der Steuer als RS absetzen kann, da dass Studium als Weiterbildung deklariert werden kann. Nun meine Frage, da ich mich mit Finanzen und Steuern null auskenne: Wie funktioniert das? Welche Kosten kann ich wie und wo zurückerstatten/sparen?

    Möglicherweise ist eine solche Frage besser in einem Finanzforum zu stellen :D Aber ich hoffe mal auf eure Erfahrungen oder die eurer Bekannten.



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  2. #2
    Diamanten Mitglied Avatar von *milkakuh*
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    Da du schon eine Ausbildung gemacht hast (ich glaube es gibt Rechtssprechungen, dass der RettSan als solche anerkannt wird aber da musst du dich unbedingt nochmal genauer informieren), kannst du sehr wahrscheinlich alle Kosten im Studium (also auch die Studiengebühren) als Werbungskosten geltend machen. Hier gibt es keine finanzielle Obergrenze. Bei jeder Steuererklärung muss man dann einen Verlustvortrag beantragen. Der Verlust wird dann immer weiter vorgetragen und im besten Fall bleibt am Ende vom Studium ein schönes Sümmchen über, welches dann dazu führt, dass das zu versteuernde Einkommen im ersten Arbeitsjahr geringer ist und man dadurch zumindest einen Teil der Ausgaben indirekt zurückbekommt. Achtung: Wenn man ein eigenes Einkommen während des Studiums hat, das nicht pauschal versteuert wird, wird das Einkommen komplett auf den Verlust angerechnet und der Verlustvortrag verringert sich dadurch.

    Wer keine Ausbildung vor dem Studium gemacht hat, kann die Ausgaben nur als Sonderausgaben geltend machen. Hier gibt es eine Obergrenze (glaube 6.000€ aktuell) und hier ist kein Verlustvortrag möglich.

    Alles ohne Gewähr. Im Zweifel solltest du dich bei einem Steuerberater informieren.

    Edit: Man muss unbedingt die Kosten im jeweiligen Jahr geltend machen und für jedes Jahr des Studiums eine Steuererklärung abgegeben. Nachträglich (also im ersten Arbeitsjahr) kann man die Kosten NICHT geltend machen.



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  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
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    Die Rechtsprechung mit dem RettSan ändert sich wohl immer mal wieder. Tendenziell ist es häufig allerdings nicht anerkannt.
    Ich habe von Berichten gehört, nach denen manche RettSan Zeitfenster abgepasst haben, in denen sie es dann doch als Ausbildung geltend machen konnten.
    Ich empfehle aber auch noch mal eine aktuelle Recherche ;)

    bzgl. der Geltendmachung der Steuererklärung: Ich war mal bei einem Steuerseminar von MLP und auch eine Beraterin vom Lohnsteuerring hatte mir telefonisch mitgeteilt, dass eine Rückwirkung bis zu 7 Jahre möglich ist, sofern man während des Studiums nicht im steuerpflichtigen Einkommen landet.



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  4. #4
    Diamanten Mitglied Avatar von *milkakuh*
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    Zitat Zitat von Rettungshase Beitrag anzeigen
    bzgl. der Geltendmachung der Steuererklärung: Ich war mal bei einem Steuerseminar von MLP und auch eine Beraterin vom Lohnsteuerring hatte mir telefonisch mitgeteilt, dass eine Rückwirkung bis zu 7 Jahre möglich ist, sofern man während des Studiums nicht im steuerpflichtigen Einkommen landet.
    Dürfte rückwirkend nur 4 Jahre möglich sein.



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  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
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    Da herrscht ja ganz schönes Kuddelmuddel: https://taxfix.de/steuertipps/steuer...rkend-abgeben/



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