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  1. #1
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    Seit Jahren plane ich präoeprativ Hüft- und Knieprothesen am Computer. Neulich fragte mich ein PJler, warum wir das eigentlich machen. Mir fiel keine vernünftige Antwort ein, außer dass man das halt so macht.

    Welchen Wert hat es, wenn ich bereits präoperativ abschätze, welche Prothesengröße ich einsetze? Am Ende wird ja doch immer die Größe genommen, die intraoperativ gemessen wurde.


    Hilft mir jemand auf die Sprünge?



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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
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    Die ( http://www.hectec.de/content/pdf/bro...ite-de_web.pdf ) sagen, dass es gesetzlich gefordert sei und

    "Schnell und gezielt können Sie:
    • Eine geeignete Pfanne-, Schaftkombination auswählen und einpassen
    • Eine Adduktion oder Abduktion korrigieren
    • Den Beinlängenausgleich präoperativ und postoperativ ermitteln und auf dem Bild darstellen"

    Tlws. gibt es ja auch Häuser, die intraoperativ röntgen, um iatrogene Achsabweichungen zu verhindern.



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  3. #3
    unsensibel Avatar von Lava
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    schon wieder woanders
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    Das sollte doch relativ klar sein, was der Vorteil ist, oder? Die Planung dienst dazu, einen Plan zu erstellen Also ich meine damit, dass man halt Schwierigkeiten schon vor OP erkennt und sich überlegt, wie man sie löst. Eine XY Standardhüfte kriegt man sicherlich auch so hin, aber wenn der Patient eine Hüftdysplasie hat oder eine ausgeprägte Protrusion oder als Kind eine ECF oder einen Perthes hatte, da ist halt die präoperative Planung schon hilfreich, um sich zu orientieren, wo man reseziert und wo man fräst. Oder auch, welches Prothesenmodell man auswählt und ob man vielleicht noch irgendwas zusätzlich braucht, wie eine Pfannendachschale. Bei den Standardsachen kannst du immerhin vorher schon entscheiden, ob du einen normalen oder einen lateralisierten Schaft mit mehr Offset nimmst. Ich wüsste jetzt nicht, wie ich das intraoperativ entscheiden soll. Was die geplanten Größen angeht, ist ja nicht immer so, dass man auch das einbaut, was man geplant hat. Aber wenn du halt 2 oder 3 Nummern daneben liegst, könnte es sein, dass irgendwas nicht stimmt

    Bei den Knieprothesen bin ich mir auch nicht so sicher, wieviel eine Planung da tatsächlich bringt. OK, es gibt einem auch Hinweise über die Größen der Komponenten. Und man legt natürlich die Gradzahl der Achse für's Sägen auf der femoralen Seite fest. Aber sonst... da entscheidet ja eher die Stabilität der Bänder über eine die Wahl einer teilgekoppelten oder gar ganz gekoppelten Prothese vs. Standard.

    Tlws. gibt es ja auch Häuser, die intraoperativ röntgen, um iatrogene Achsabweichungen zu verhindern.
    Intraoperativ zu röntgen ist vorgeschrieben, wenn man Endoprothetikzentrum ist. Allerdings glaube ich nicht, dass dies wirklich dem Abgleich mit der Planung dient. Niemand wird einen Schaft oder eine Pfanne wieder ausbauen, wenn sie nicht so sitzt wie in der Planung. Das Röntgen dient eher dazu Probleme wie eine Schaftsprengung oder eine Dislokation der Pfanne schon intraoperativ erkennen, statt zwei Tage später auf dem Kontrollröntgenbild

    Übrigens habe ich auch mal an einem Haus gearbeitet, wo nicht geplant wurde.... da wurde halt einfach immer Standard eingebaut - lateralisierte Schäfte gabs gar nicht
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