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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    12.04.2010
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    167
    Hallo,

    ich ärgere mich bei uns in der Abteilung (größerer Anästhesie, 45 Mitarbeiter in Summe), dass es für den kurzfristigen Personalausfall keine Vorsorge gibt.
    Schon von der Abteilungsgröße ist klar, dass es regelmäßig zu Krankheit (oder zu kranken Kindern mit dementsprechend Ausfall eines arbeitenden Elternteiles) kommt - in der Woche haben wir gewisse Kompensationsmöglichkeiten (z.B. Verschiebung von Büro-Tagen oder anderen administrativen Tätigkeiten, Reduktion von Doppelbesetzungen) - zwar alles nicht so schön, weil an solchen Tagen die Ausbildung etwas ins Hintertreffen gerät und andere Dinge etwas geschoben werden müssen, aber machbar. Außerdem haben wir TZ-Kräfte, die ggf. mal kurzfristig in der Woche mehr arbeiten können oder ähnliches. Auch Dienste werden werktags relativ problemlos von anderen übernommen.

    Anders sieht es an den Wochenenden aus.
    Wir haben die Möglichkeit, uns Wochenenden "frei" zu wünschen, dieses wird dann im Dienstplan berücksichtigt, meistens ist es so, dass man 1,5 Wochenenden arbeitet (beispielsweise ein Wochenende Sa/So Nachtdienst, ein Wochenende beispielsweise Freitag Nachtdienst). Mit den freien Wochenenden plant man natürlich (oder benötigt sie auch zur Erholung), da der Dienstplan etwa 1,5 Monate vorher erscheint.
    Wenn nun ein Kollege am Wochenende erkrankt, gibt es meistens Probleme, diese freiwillig zu besetzen. Die Drohung ist halt "Dann wird gelost" - ist rechtlich jedoch auch nicht haltbar.
    Wenn man in andere Berufsgruppen mit einer regelmäßigen Besetzung schaut, gibt es im Vorfeld organisierte Ausfalls-Regelungen (z.B. hat die Berufsfeuerwehr "Verfüger-Dienste", Rettungsdienst hat eine "Rufbereitschaft" - also Personen, die für den kurzfristigen Personalausfall schnell einspringen können, dieses ist auch im Vorfeld entsprechend geplant und wird auch honoriert (z.B. werden 2 h gezahlt, sofern es nicht zum Einspringen kommt, arbeiten diese, wird natürlich voll bezahlt). So etwas gibt es bei uns nicht - problematisch ist bei uns auch, dass verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Quali-Stufen besetzt werden müssen (z.B. Facharzt, WB-Assistent, Notarzt...) - bei der Planung wäre also eine Ausfallsreserve notwendig, die alle Positionen einnehmen kann (also FA mit Notarzt-Quali - für diese kleine Gruppe dann also große Belastung durch häufige Dienste) oder es müssten mehrere Personen geplant werden.

    Da wir momentan hierüber nachdenken, interessiert es mich, wie es bei euch gelöst ist.



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  2. #2
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
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    26.208
    Ich bin mir ziemlich sie, dass in mindestens 99% der Krankenhäuser ebenfalls keinerlei Planung diesbezüglich vorherrscht und so schöne Phrasen wie "einer muss", "Dienstverpflichtung" oder "das gehört halt dazu" fallen. Ein Dummer findet sich doch immer, da zahlt doch keine Verwaltung der Welt Geld eine Pauschale.



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  3. #3
    Administrator Avatar von Brutus
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    Beiträge
    8.808
    Das kommt halt immer drauf an. Meistens findet sich ja jemand, der doch irgendwie "freiwillig" einspringt.
    Wir haben es auch schon ein paar Mal gehabt, dass dann halt jemand von extern gecastet wurde.
    Honorarkräfte bekommst Du immer, kommt eben auf den Preis an...
    Und das Niveau liegt unter dem Bett und weint.

    Hallo. Ich heiße Ingo und ich werde gemobbt. - Halt die Fresse Ingo!!!

    9 von 10 Menschen finden Mobbing gut!



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  4. #4
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    07.03.2010
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    1.776
    Nachdem demletzt der Chef einen Vordergrud-Sonntagsdienst machen musste, weil keiner einspringen konnte, ging das mit dem Honorararzt doch recht fix dann.



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  5. #5
    unsensibel Avatar von Lava
    Mitglied seit
    20.11.2001
    Ort
    schon wieder woanders
    Semester:
    FA
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    26.727
    Ist halt die Frage, was "es kann keiner" bedeutet. Bisher hat sich immer jemand gefunden.
    If you change yourself, you change the world - Gojira



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