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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Diamanten Mitglied
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    Rein interessehalber: Was war das denn für ein Master?



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  2. #17
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    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    @Serotonin:

    Selbstverständlich kann der Dr. med. univ. auf Dokumenten stehen Wäre ja absurd wenn nicht!

    Das österreichische Medizinstudium ist eine seltsame Ausnahme, insofern als es sich heute um ein Diplomstudium handelt, das mit einem Dr. med. univ. abschließt (in Linz ist es noch kurioser: man macht zuerst ein Bachelorstudium ohne Bachelor-Abschluss, gefolgt von einem Masterstudium, das mit einem Dr. med. univ. abschließt), aber davon abgesehen ist der Dr. med. univ. um nichts anders als jeder andere österreichische akademische Grad. Und dank EU kann man ihn selbstverständlich auch in der gesamten EU so führen. "univ." heißt er übrigens deshalb, weil es sich um den Doktor der gesamten Heilkunde handelt - bis zum EU-Beitritt Österreichs gabs in Österreich ja kein eigenes Zahnmedizin-Studium, sondern die zukünftigen Zahnärzte haben zuerst Medizin studiert, und dann nach dem Medizinstudium eine ZMK-FA-Ausbildung gemacht. (2011 hat das z.B. noch auf zwei Drittel aller praktizierenden österreichischen Zahnärzte zugetroffen.) Deshalb das "univ." als historisches Relikt. Das heutige Zahnmedizinstudium schließt nach deutschem Vorbild mit dem Dr. med. dent. ab, aber den Dr. med. univ. hat man nicht germanisiert sondern beibehalten.

    Ich kenne tatsächlich keinen einzigen Arzt, der den Dr. scient. med. gemacht hat - obwohl ich bestimmt ein Dutzend Fach- und Oberärzte aus Österreich kenne, einige davon an Universitätskliniken. Der ist eher ein Kolibri - eine theoretische Option, mehr nicht.

    Die Diplomarbeit ist meines Wissens heute in allen Studienplänen Pflicht - war früher nicht so, ist aber heute so. Und von der Spannweite der Leistungen her bewegen sich die meisten Diplomarbeiten im selben Bereich wie die deutschen Promotionen zum Dr. med. Es ist auch nicht unüblich, für die Diplomarbeit ein, zwei Semester länger zu brauchen. Mit ein Grund, warum die Medianstudienzeit in Österreich gut 14 Semester beträgt.
    Ja, eh klar irgendwie, wer tut sich das dann noch an, ist ja unnötig!

    Aber im Pass darf der öst. Titel nicht stehen, oder? Und auf Flugtickets zB? Oder darf da schon schon "Dr. med. univ." stehen? Wie erkennt man denn dann, ob jemand "promovierter" Doktor ist?

    Und eig ist der deutsche Titel ja dann ziemlich "geschenkt" im Vergleich zu Österreich, oder?
    Was bringt das denn überhaupt, wenn man nicht in die Forschung will oder super Karriere machen will...? Andererseits wärs in D halt ein "leichter" Titel!



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  3. #18
    Registrierter Benutzer
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    @davo

    Der Master "Internationales Projektmanagement im Großanlagenbau":

    https://www.ipm.studium.fau.de/files...r_IPM_0613.pdf

    Es handelt sich um ein Programm, das für gute Bachelorabsolventen mit Liebe zum Organisieren und Managen von Großprojekten geschaffen wurde. Normalerweise muss man eine 40-jährige Karriere hinlegen, um solch große Verantwortung übernehmen zu dürfen und nach ein, zwei Projekten grüßt dann altersbedingt auch schon die Rente.
    Der genannte Master sollte eben zum sofortigen Einstieg in diese Aufgabengebiete verhelfen.

    Leider habe ich die Leistungsbereitschaft für solch "höhere" Ziele erst nach dem Abitur gezeigt, mich also praktisch zu spät an das beschissene deutsche Bildungssystem angepasst, in dem die Note der Schlüssel zum Erfolg ist...



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  4. #19
    Registrierter Benutzer
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    Linz würde ich dir als Studienort aus mehreren Gründen nicht empfehlen. Die Stadt ist bis auf einen kleinen Altstadtkern rund um den Taubenmarkt furchtbar hässlich. Nicht zuletzt dank Vöst. Darüber hinaus gibt es kaum ein studentisches Miteinander geschweige denn eine nette Studi-Kneipe o.ä.
    Zur JKU kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass sie organisatorisch ein Desaster ist. Hinzu kommen die stark sanierungsbedürftigen Gebäude rund um den TNF Turm bei denen teilweise weder Lift noch Toiletten funktionieren und es dir schon mal passieren kann, dass während eines Seminars der Putz von der Decke bröselt.
    Die Bib ist winzig und veraltet.
    War froh, nach einem Semester wieder an meine Heimatuni zu gehen.
    Um zum Schluss doch noch was Gutes aufzuzählen: Salzburg und Wien sind nicht weit.

    Edit: Ich hab dort studiert als Medizin noch nicht angeboten wurde. Vllt hat sich seitdem was geändert. Ist nun auch schon fast 3 Jahre her, dass ich dort war.

    Das ist natürlich alles ziemlich subjektiv. Vllt gefällts dir da auch.



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  5. #20
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Serotonin_97 Beitrag anzeigen
    Aber im Pass darf der öst. Titel nicht stehen, oder? Und auf Flugtickets zB? Oder darf da schon schon "Dr. med. univ." stehen? Wie erkennt man denn dann, ob jemand "promovierter" Doktor ist?
    Hab ich doch schon geschrieben:

    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich kann der Dr. med. univ. auf Dokumenten stehen Wäre ja absurd wenn nicht! (...) ...davon abgesehen ist der Dr. med. univ. um nichts anders als jeder andere österreichische akademische Grad. Und dank EU kann man ihn selbstverständlich auch in der gesamten EU so führen.
    Man erkennt es überhaupt nicht - außer in der Langform, die man aber nicht zwingend verwenden muss. Was aber auch völlig egal ist - denn genau dasselbe gilt ja auch für ungarische, rumänische, kanadische oder amerikanische Ärzte Berufsdoktorate sind keine österreichische Spezialität, sondern in vielen Ländern der Welt Standard. Sie sind akademische Grade so wie alle anderen auch, und deshalb kann man sie auch führen wie alle anderen auch.

    Zitat Zitat von Teilzeitmediziner Beitrag anzeigen
    Normalerweise muss man eine 40-jährige Karriere hinlegen, um solch große Verantwortung übernehmen zu dürfen und nach ein, zwei Projekten grüßt dann altersbedingt auch schon die Rente.
    Der genannte Master sollte eben zum sofortigen Einstieg in diese Aufgabengebiete verhelfen.
    Naja gut. Ob das dann auch tatsächlich so funktioniert hat, ist eine andere Frage Studiengänge versprechen viel, was sie dann nicht halten können



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