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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Diamanten Mitglied
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    Vielen Dank für deinen Bericht!

    Zitat Zitat von Lena118 Beitrag anzeigen
    Noch mal kurz zu dem "Ruf", da ihr ja sagt es sei völlig irrelevant. Verhält sich das auch so dann bei der Jobsuche, z.B eines beliebten Faches? Wird da nicht wirklich berücksichtig auf welcher Uni man sein Studium absolviert hat?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Rolle spielt. Aber ich bin auch erst im 9. Semester Und es wird sicher vereinzelt Gegenbeispiele geben. Dennoch: Es gibt in den wenigen beliebten Fächern ja auch Assistenzärzte, die in Österreich studiert haben (und das bestimmt nicht freiwillig ) - die dürfte es ja auch nicht geben, wenn die Uni so wichtig wäre.

    Zitat Zitat von Lena118 Beitrag anzeigen
    Dazu kommt das man innerhalb der ersten 3 Jahre im Studium die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert, was auch meines Empfindens nach eine gute Alternative zum Pflegepraktikum ist.
    Interessant. Das bringt für die spätere Tätigkeit bestimmt deutlich mehr als das Pflegepraktikum.

    Zitat Zitat von Lena118 Beitrag anzeigen
    Da man alle Prüfungen am Computer schreibt bekommt man die Ergebnisse dementsprechend auch in 1-2 Tagen.
    Sei froh. Bei uns dauert es stets Wochen, manchmal Monate.

    Zitat Zitat von Lena118 Beitrag anzeigen
    Außerdem sind die negativ aufgeführten Punkte, v.a im Bezug auf die Naturwissenschaftlichen Grundlagen (Präpkurs, Vorklinische Übungen) eventuell ein Punkt weswegen sich der Wechsel nach DE lohnen würde, oder überschätze ich das ?
    Rein vom Inhaltlichen her überschätzt du glaub ich den langfristigen Lerneffekt der deutschen Vorklinik. Ja, wir hatten 2,5 Semester lang Präparierkurs, ja, der war auch wirklich sehr gut gemacht, ja, man hat da auch sehr viel gelernt, ja, hin und wieder hilft es einem dann ein wenig in den chirurgischen Fächern, aber den Großteil vergisst man sehr schnell wieder. Es ist eine tolle Erfahrung gewesen, ja, aber rein vom Inhaltlichen her hält sich der langfristige Nutzen IMHO eher in Grenzen. Unser Biochemie-Praktikum war auch hin und wieder ganz interessant, aber die wirklich wichtigen Dinge hat man erst später in der Klinischen Chemie gelernt. Das Physiologie-Praktikum war sehr gut gemacht, aber der Nutzen für die Arbeit als Arzt hält sich glaube ich in Grenzen. Das was wirklich wichtig ist, wie z.B. die unterschiedlichen Arten von Alkalosen und Azidosen, versteht man sehr schnell, man braucht dafür kein Praktikum, und es wird in der Inneren Medizin sowieso noch oft wiederholt.

    Für die Vorklinik würde ich deshalb nie nochmal von vorne anfangen. Für mich wären die zwei Hauptaspekte der finanzielle Aspekt und der Zeitpunkt des Abschlusses - und bis zu einem gewissen Grad auch der nette Bonus des Dr. med. univ. Aber die Vorklinik - naja.



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  2. #17
    Registrierter Benutzer
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    Vielen Dank für die sehr ausführlich Antwort davo!

    Du hast auf jeden Fall recht, der Zeitpunkt des Abschlusses ist ein auch für mich ausschlaggebender Punkt der mich am meisten "zweifeln" lässt.
    Das muss man sich gut überlegen.

    Weißt du zufällig ob es eine Möglichkeit gibt, sich zB von der Uni in Deutschland hochstufen zu lassen oder einzelne Klausuren wie zB die Naturwissenschaft anerkennen zu lassen ?
    Über das LPA geht es ja nicht aufgrund des ganz anderen Studienaufbaus.



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  3. #18
    Registrierter Benutzer
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    25.11.2017
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    Auf eine privat Universität würde ich mich nur einlassen wenn man das nötige Geld dazu besitzt und die Gebühren keine finanzielle Belastung darstellen. Sicherlich sind die privaten Universitäten super Ausbildungsstellen, doch in das Berufsleben mit Schulden zu starten ist nicht schön. Ich selbst studiere in Sofia. Hier sind die Gesamtkosten ähnlich wie in Deutschland und das Studium ist Nc frei. Mehr über meine Erfahrungen zu meinem Studium im Ausland findet ihr auf: www.marcel-in-Bulgarien.de viel Spaß beim
    Durchstöbern!



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