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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Diamanten Mitglied
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    Hallo zusammen,

    nachdem bei mir nächsten Monat o.g. Prüfung ansteht würde ich mich über Input zu möglichen Prüfungsfragen freuen...

    Grüße
    Mainzer



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  2. #2
    Diamanten Mitglied
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    Mainz
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    Danke Solara für die PN....sonst keiner hier, der etwas beitragen kann/mag??



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  3. #3
    Blaulichtgurke Avatar von Sebastian1
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    Oh, deine Frage hatte ich übersehen....hier das Protokoll meiner Prüfung (2014, ÄK Nordrhein. Namen der Prüfer hab ich postwendend wieder vergessen...).

    1. Prüfer
    1. Fall: Anruf aus Ambulanz: Dort 51j Pat aus Höhe >3m gestürzt, man hat RöTx gemacht, Rippenserienfraktur 3-9 auf einer Seite, man möchte jetzt den Pat auf ITS bringen. Darüberhinaus bekannt nur: Raucher mit 40 PY, Adipositas.
     Diagnostik nicht vollständig (Trauma-Scan im CT), Ausschluss Pneu/Hämatothorax, ggfs Drainage.
    Was machen Sie auf ITS? -> Basismonitoring, Schmerztherapie (PDK!), Atemtherapie so früh wie möglich.
    SpO2 initial 90%, nach 6h 85%, warum, was jetzt? -> Erneuter Ausschluss Pneu/Hämatothorax (Sono), wollten auf Atelektrauma hinaus -> was machen? NIV-CPAP -> wie? FullFace Mask oder Helm (lieber Helm nach Ansicht des Prüfers). Warum keine ITN? (Nicht indiziert, NIV ausschöpfen, Patient eh gefährdet für Pneumonie.
    2. Fall: Patient mit nekrotisierender Pankreatitis, septisch, Hochdosis-Katecholamine. Übliche Sepsistherapie (Antibiosen, Volumentherapie etc) läuft alles, was gibt es für adjuvante Maßnahmen in der Sepsistherapie?
     Wollte darauf hinaus, dass nicht viel geblieben ist. Frühe enterale Ernährung, ggfs. Als Ultima ratio Hydrocortison, Immunonutrition (Selen, Glutamin, Antioxidanzien etc) nicht mehr empfohlen, Immunglobuline nicht mehr empfohlen etc.

    2. Prüfer (hat etwas sehr konstruierte und auch nicht immer kongruente Beispiele gebracht)

    1. Fall: Patientin mit unklaren abdominellen Beschwerden, vor 10 Tagen aufgenommen in der Inneren. Beschwerden Unter- und Oberbauch fluktuierend, diverses and Diagnostik gelaufen (ÖGD+ERCP, dabei nur Befund einer cholelithiasis ohne –itis), letztlich Diagnose eines stenosierenden Sigmaprozesses bei Divertikulose, Lap-Sigma erhalten (kontinuitätserhaltend), jetzt bei Ihnen zur postop-Überwachung auf ITS. Nach 6h bekommen sie eine BGA: pH 7,1, BE-14, pCO2 30, pO2 90. Auf Nachfrage meinerseits: Hämodynamisch stabil (keine Hypotonie, keine Tachykardie), Laktat normwertig. Was kann das machen?
     Kurz Sepsis und frühe Insuffizienz als unwahrscheinlich erwähnt, Ischämie auch kein Hinweis -> eingehakt: Ischämie wie diagnostizieren? Angio-CT, Endoskopie, OP
    Was noch? Diabetisches Koma (hyperosmolar/ketoazidotisch, was wäre wahrscheinlicher?)
    Was noch? Kommen Sie drauf, wenn sie an die Anamnese denken!
    Fand ich persönlich sehr konstruiert, wollte auf eine Hungerazidose hinaus mit Ketonbildung. Ketone wie nachweisen? -> U-Stix. Naja…. War mit mir zufrieden, ich fand es wie gesagt arg an den Haaren herbeigezogen
    2. Fall: Sie bekommen mitgeteilt, dass auf Ihrer ITS die Rate nosokomialer Pneumonien weit über dem Durchschnitt liegt. Allgemeine Maßnahmen zur Verhinderung nosokomialer Pneumonien? -> Oberkörperhochlagerung >45°, rationale Indikationsstellung Ulkusprophylaxe, Mundpflege mit Chlorhexididin 2x/d, Beatmungsindikation korrekt stellen, Beatmung so kurz wie möglich, NIV bevorzugen, Atemtherapie/Frühmobilisation

    Dauer: knapp 45 Minuten. Faire Fragen, insgesamt freundliche Atmosphäre



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    21.02.2017
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  5. #5
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    hab den Striebel "Operative Intensivmedizin" in 2. Aufl. hier rumliegen und lese quer.
    Ansonsten Leitlinien und ein österreichisches Journal, welches kostenlos online abrufbar ist (https://www.medicom.cc/medicom-de/in...ensiv-news.php)



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