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  1. #1
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    Hi!

    Wie sieht das eigentlich aus mit der WB Intensivmedizin. Wenn ich jetzt z.B. meinen internistischen Facharzt mache sind da ja schon 6 Monate Intensivmedizin dabei, evtl sogar 12. Kann ich mir die anrechnen auf die Weiterbildung Intensivmedizin?

    Also dann eben 6 Jahre Innere (inkl 12 Monate Intensiv) + danach 12 Monate Intensiv i.e. 7 Jahre = FA Innere Med + WB internistische Intensivmedizin?

    Wie realistisch ist es an einer Uniklinik während der ganzen Geschichte 6 Monate in die Anästhesie zu rotieren um sich in Richtung Intensivmedizin auszubilden? Oder sollte man sowas lieber ganz am Anfang machen (also erstmal 1 Jahr Anä, dann Innere)?

    Viele Grüße



  2. #2
    the day after
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    Achte darauf, dass der Weiterbildungsermächtigte die Befugnis zu WB spezielle Intensivmedizin hat, nur dann ist es anrechenbar.



  3. #3
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    Im Schichtdienst auf anästhesiologisch geführten Intensivstationen an Unikliniken wirst du mit vorbestehender Intensiverfahrung IMMER eine Stelle finden und dabei mit einer freudestrahlenden Umarmung empfangen.



  4. #4
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    Zitat Zitat von Solara Beitrag anzeigen
    Achte darauf, dass der Weiterbildungsermächtigte die Befugnis zu WB spezielle Intensivmedizin hat, nur dann ist es anrechenbar.
    Klasse, also die vollen 12 Monate?

    Zitat Zitat von Pflaume Beitrag anzeigen
    Im Schichtdienst auf anästhesiologisch geführten Intensivstationen an Unikliniken wirst du mit vorbestehender Intensiverfahrung IMMER eine Stelle finden und dabei mit einer freudestrahlenden Umarmung empfangen.
    Mal ganz naiv gefragt: Wie kommt's? Warum betonst du die anästhesiologische Führung? Auch als Internist ohne Anä-Erfahrung? Ist dies auf internistischen anders? Schichtdienst ist ja wohl in vielen Normalstationen an den Unis auch Gang und Gäbe statt dem Bereitschaftsdienstmodell, daran kanns ja scheinbar nicht leigen.



  5. #5
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    Ich schreibe anästhesiologische Führung, weil du ausdrücklich nach anästhesiologisch geführten Intensivstationen gefragt hast und ich konkret auf diesen Teil deiner Frage antworte. Der Kommentar war auch in keiner Weise böswillig gemeint. Den Schichtdienst habe ich erwähnt, weil fachfremde "Rotierer" auf anästhesiologischen Intensivstationen oft davon ausgehen, nicht im Schichtdienst eingeteilt zu werden. Teilweise arbeiten sie auch tatsächlich nur im Tagdienst bzw. laufen so mit. Ein Internist in Weiterbildung zum Intensivmediziner und entsprechender Vorerfahrung wird aber im Normalfall damit rechnen, voll im Schichtdienst eingesetzt zu werden.

    Die weit überwiegende Zahl der Anästhesisten wird länger als für die Weiterbildung zum Anästhesisten vorgesehen auf anästhesiologischen Intensivstationen eingesetzt, auch bzw. gerade in Unikliniken. Es gibt in großen Häusern viele anästhesiologisch geführte Intensivstationen, die entsprechend von der Abteilung besetzt werden müssen, so dass in allen Unikliniken und anderen sehr großen Kliniken, von denen ich bisher Einblick hatte, Anästhesisten froh sind, wenn jemand Erfahrenes (z.B. von den Internisten) auf die Intensivstation will, der nicht viel lieber im OP wäre, um im OP seine Weiterbildungszahlen zum Anästhesisten vollzukriegen. Ein voraussichtlicher Zeitraum von 6 Monaten dürfte bei entsprechender Vorerfahrung ausreichend sein, um für die Abteilung attraktiv zu sein. Bei uns würde man vermutlich versuchen, mit irgendwelchen halbwahren Begründungen den Zeitraum hochzuhandeln, einfach nur, um dich noch paar Monate länger zu haben, aber würde dich letzten Endes auch für 6 Monate nehmen.

    Bezüglich internistischen Intensivstationen habe ich nur in wenigen großen Kliniken Berührungspunkte mit der Personalsituation gehabt. Aus dem wenigen, das ich gehört und erlebt habe, habe ich den Eindruck, dass es auch da kein ernsthaftes Problem ist, für die Zusatzbezeichnung auf Intensiv zu rotieren.
    Geändert von Pflaume (12.01.2018 um 09:26 Uhr)



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