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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Platin Mitglied
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    Zitat Zitat von Anne1970 Beitrag anzeigen
    Die PK veranlassen, Telefonanrufe nicht weiterzuleiten sondern Anruf mit Rückruf-Nummer zu notieren (am besten noch Datum und Uhrzeit )
    Davon würde ich persönlich dringend abraten. Das kann nur schief gehen. Mal wird die falsche Nummer aufgeschrieben, mal ist die Rückrufnummer nicht erreichbar etc... es steht dann ewig auf deiner ToDo-Liste und macht einen extrem unzufrieden weils nicht erledigt ist.
    Angehörigen-Telefonate grundsätzlich sehr sehr kurz halten. Wer wirklich was will soll kommen! Und bei uns ist es so, dass die Pflegekräfte erstmal telefonisch rückfragen ob sie durchstellen dürfen. Und wenns grad nicht passt sag ich nein und sag, dass die Angehörigen um die und die Uhrzeit sich wieder melden sollen. Damit ist es nicht auf der eigenen ToDo-Liste, Wenn die es vergessen ist es deren Problem etc.
    Verstehst was ich mein?



  2. #17
    Registrierter Benutzer
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    99
    Das ist eine super Strategie, anignu! Und ja, Telefonate so kurz wie möglich halten, zumal man ja auch rechtlich einen Spagat macht - woher weiß man schon, wer da wirklich am anderen Ende ist und Pat. muss ja mit der Erteilung der Auskunft einverstanden sein. (Ja, schwierig wenn Tochter/Sohn Betreuer ist und am anderen Ende von Deutschland wohnt...) Außerdem: Angehörige sollten stets EINEN Ansprechpartner für dich auswählen, man kann schlichtweg nicht alles fünfmal erzählen!



  3. #18
    Platin Mitglied
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    Zitat Zitat von querfeldein Beitrag anzeigen
    Angehörige sollten stets EINEN Ansprechpartner für dich auswählen, man kann schlichtweg nicht alles fünfmal erzählen!
    Hab ich mal gemacht und draus gelernt. Hab mal mit Ehefrau und Sohn jeweils allein gesprochen. Die haben sich dann untereinander besprochen und ungefähr alles falsch verstanden. Das ist mir dann so um die Ohren geflogen. Die Ehefrau hat behauptet ich hätte dieses gesagt, der Sohn jenes, beides war nicht ganz falsch aber auch nicht richtig und jeder hat nur das verstanden was er/sie hören wollte. Und das dann im Beisein von allen wieder auszuräumen. Diese Stunden. Dieser Ärger...
    Oder dieses "wir wollen das nicht im Zimmer besprechen, der Patient soll das nicht wissen"... kann ich nur abraten.



  4. #19
    Platin Mitglied Avatar von CYP21B
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    Am besten der Pflege generell vermitteln dass telefonische Auskunft eigentlich nicht geht. Dann kriegt man da gar nicht soviele "Anfragen" weil das dann schon durch die Pflege weitergegeben wird. In Ausnahmen, sprich Betreuer oder weit weg ist mir das mit Nummer aufschreiben meist lieber weil es sonst oft während Visite oä ist. Da kann man nicht mal schnell frei telefonieren. Dh lieber ein Punkt auf der Todo-Liste als unpassend. Wichtig ist auch zu vermitteln dass reguläre Angehörigengespräche nicht nach Feierabend oder im Dienst stattfinden. Und so Späße wie die Tochter möchte jeden Tag ein telefonisches Update gibt's nicht. Aja und bei Leuten bei denen absehbar ist dass sie nervig werden lieber mit Stationstelefon statt eigenem Telefon anrufen. Gibt genug die dass sonst als Einladung ansehen da ständig anzurufen.



  5. #20
    Nevergiveup Avatar von Anne1970
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    Zitat Zitat von anignu Beitrag anzeigen
    Davon würde ich persönlich dringend abraten. Das kann nur schief gehen. Mal wird die falsche Nummer aufgeschrieben, mal ist die Rückrufnummer nicht erreichbar etc... es steht dann ewig auf deiner ToDo-Liste und macht einen extrem unzufrieden weils nicht erledigt ist.
    Angehörigen-Telefonate grundsätzlich sehr sehr kurz halten. Wer wirklich was will soll kommen! Und bei uns ist es so, dass die Pflegekräfte erstmal telefonisch rückfragen ob sie durchstellen dürfen. Und wenns grad nicht passt sag ich nein und sag, dass die Angehörigen um die und die Uhrzeit sich wieder melden sollen. Damit ist es nicht auf der eigenen ToDo-Liste, Wenn die es vergessen ist es deren Problem etc.
    Verstehst was ich mein?
    Dann hast du das Problem der Arbeitsunterbrechung. Man darf sich nicht durch Telefonate treiben lassen. Glaub ner Frau die‘s Leben kennt
    Jeder muss seine Systematik finden. Strategisches und strukturelles Arbeiten machen das Leben leichter! ... und by the way: warum sollen die PK die Nummer nicht aufschreiben können?
    Ein ausführliches Angehörigen-Gespräch -wenn nötig- trägt zur Zufriedenheit bei. Auch schon zu Beginn einen Termin kurz vor Entlassung oder nach einem Großteil der Diagnostik auszumachen, hilft sinnlose Anrufe und allgemeine Unzufriedenheit zu vermeiden. Stichwort „proaktiv“ handeln. Agieren statt Reagieren.
    Wissen macht nichts.



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