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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von freak1
    Mitglied seit
    02.10.2010
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    641
    Zitat Zitat von Sebastian1 Beitrag anzeigen
    Wobei ich mich halt Frage - ist ja kein Pflichtfach....wenn man so desinteressiert ist, warum macht man es dann überhaupt?
    Vielleicht unsicher/schüchtern? Vielleicht haben sie sich Anästhesie auch ganz anders vorgestellt?

    Ich hätte echt gerne mal eine Famulatur in der Anästhesie gemacht, bin aber leider nie dazu gekommen. Meine Semesterferien/Famus (die nicht vorgegeben waren) wurden leider alle von der meine Dr. Arbeit eingenommen. Jetzt bin ich Arzt und habe 0 Intubationen, 0 ZVKs und 0 Arterien gelegt bisher, was ich schon doof finde.

    Und noch so ein Grund warum ich Quartale im PJ gar nicht so schlimm gefunden hätte. 3 Monate Anästhesie hätten mir bestimmt richtig gut gefallen.



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  2. #17
    Blaulichtgurke Avatar von Sebastian1
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    Zitat Zitat von freak1 Beitrag anzeigen
    Vielleicht unsicher/schüchtern? .
    DAS finde ich nicht schlimm. Man muss ja nicht überall immer extrovertiert-weitvorne sein. ICh meine wirklich zur Schau gestelltest Desinteresse.



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  3. #18
    Platin Mitglied Avatar von Shizr
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    18.03.2011
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    Dieser Thread war mal sowas von überfällig


    Zitat Zitat von Rettungshase Beitrag anzeigen
    Darf der Famulant bei euch intubieren?
    Selbstverständlich. Mindestens mal reinschauen. Und Maskenbeatmung sowieso.
    Bei mir dürfen auch die Zahnmedizinstudenten im MKG-OP intubieren, die fragen, ob sie mal bei der Einleitung zugucken dürfen. (Spoiler: nur zugucken is nich )
    (Sebastian hat natürlich Recht, es gibt die Studenten, die eine derartige Null-Bock-Einstellung habe, dass ich ihnen nicht mal den Weg zum Pausenraum erklären mag. Aber bislang musste ich glücklicherweise noch mit keinem von denen meine Einleitung teilen.)

    Zitat Zitat von papiertiger Beitrag anzeigen
    Übernahme "ärztlicher" Tätigkeiten aka Arterie, ZVK, Intubation oder auch Pausenablöse durch die Pflege ist hier ein ganz rotes Tuch/absolutes No-go
    Offiziell ist es das bei uns auch.

    Arterie und Intubation werden inoffiziell durchaus delegiert. Je nach Konstellation.
    ZVKs durch Pflegekräfte habe ich noch nie erlebt, aber solange wir Blockpraktikanten ZVKs stechen lassen, sehe ich das prinzipielle Problem eigentlich nicht. (Aber wahrscheinlich traue ich mich das erst als Facharzt.)
    Pausenauslösung durch Pflege ist strengstens verboten. Nur im Notfall nach individueller Abwägung durch einen Facharzt. Findet in Außenbereichen im Einzelfall dennoch mal statt, aber das darf offiziell weder von unserer noch von deren Leitung jemand wissen.


    Zitat Zitat von kartoffelbrei Beitrag anzeigen
    Ich lese immer wieder in PJ-Berichten, dass Studenten die Spinale stechen durften. Wie handhabt ihr das?
    Wenn ich davon überzeugt bin, dass der PJler es mindestens so anständig macht wie der Assistent, der es noch nie gemacht hat... warum nicht?
    Wenn er versteht, was er da tut (einschließlich Anatomie, Technik usw.) und das manuelle Geschick hat und der Patient "kompatibel" ist... ich sehe da irgendwie das grundsätzliche Problem nicht.
    Ist natürlich nicht "Standard" wie die Intubation. Da muss ein PJler mich schon sehr überzeugen.
    (Gut, und ich müsste noch ein paar Dutzend selber stechen. Mein Zähler ist noch einstellig :-/ )



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  4. #19
    wird mal nass und kalt...
    Mitglied seit
    27.04.2012
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    Kruppstahl und Beton
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    XII
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    Zitat Zitat von freak1 Beitrag anzeigen
    Vielleicht unsicher/schüchtern? Vielleicht haben sie sich Anästhesie auch ganz anders vorgestellt?
    Ersteres kann man in der Regel doch ganz gut von Desinteresse differenzieren. Wenn man auf die Leute zugeht und ihnen "die Hand reicht", dann tauen auch Schüchterne meistens auf. Außerdem ist das oft auf Nachfrage durchaus Interesse und Wissen da.

    Dass sich Leute die Sache anders vorgestellt haben und dann schnell das Interesse verlieren, seh ich bei RD-Praktikanten immer mal wieder. Wenn da nicht am ersten Tag mindestens 3 "Medicopter-117" Einsätze passieren und man dann auch noch will, dass sie sich an so "stumpfsinnigen" Sachen wie RTW-Checken, Wochendesi oder Dokumentation beteiligen oder gar mit Theorie langweilt, dann ist es mit der Begeisterung für den Rettungsdienst schnell vorbei.
    Vielleicht erlebt da der ein oder andere Famulant/PJler auch eine Enttäuschung. Oder man hat ihnen gesagt, dass man bei den Anästhesisten entspannt seine Zeit absitzen kann wenn man kein Bock hat.


    Ich freu mich aber schon ein bisschen auf mein Anästhesie-PJ.
    Habe ja in meinen Famulaturen schon vergleichsweise viel Sehen und Machen dürfen aber immer wenn ich dann so halbwegs sicher war und mir nicht mehr ganz so planlos vorkam wars schon wieder vorbei. Hoffe mal, dass ich in 3 Monaten am Stück meine praktischen Fähigkeiten mal bisschen "sichern" kann.



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  5. #20
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
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    12.10.2010
    Beiträge
    1.115
    Ich übernehme mal die Rolle des Advocatus Diaboli und frage: Warum sollte der Famulant (alternativ Zahni-Student u.ä.) überhaupt intubuieren?

    Kurze Meta-Meta-Analyse: "If you accept 90% success rate as acceptable for intubation proficiency (and, to be honest, I don’t), to be sure of your skills you need to make sure you put in at least 75 tubes."
    Quelle: http://openairway.org/how-many-intub...ome-competent/

    Der Famulant wird von den paar Intubationen in der Famulatur kein nachhaltig gutes Intubationsergebnis erzielen können.
    Allerdings sind multiple Intubationsversuche unabhängig mit Zwischenfällen für den Patienten assoziiert (auf die Schnelle nur für die Notaufnahme gefunden: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22542734 ).
    I can't fix stupid but I can sedate it.



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