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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    Diamanten Mitglied Avatar von vanilleeis
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    Zitat Zitat von m4chone Beitrag anzeigen
    Und nochmal: Gibts Leute hier die ernsthaft gesucht haben nach ner Weiterbildung bevor sie ein Jahr in der direkten Patientenversorgung waren und Probleme hatten was zu finden?
    Ja, habe ich aber oben geschrieben. Ernsthaft gesucht, aber örtlich gebunden und daher umorientieren müssen



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  2. #22
    ist aktuell Hamburger
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    Ich bin seit dem 01.01.2018 Weiterbildungsassistent in der Hygiene, absolviere aber gerade ein Jahr in der Mikrobiologie (wird ja voll angerechnet). Vorher war ich 1,5 Jahre in der Inneren. Beim Bewerbungsgespräch wurde vom Chef kommentiert, dass das abgeschlossene klinische Jahr von Vorteil sei. Frisch von der Uni hätten sie mich wohl nicht eingestellt.
    Bei einer Uniklinik sieht das möglicherweise anders aus, da man dort das klinische Jahr alibimäßig im Rahmen einer Rotation erledigt, dabei aber in der Mikrobio (bzw. Labormedizin) angestellt bleibt und auch noch teilweise dort arbeitet.
    Ich war jedenfalls nicht der einzige Bewerber auf diese Stelle, da ich mich mit zwei anderen Mitbewerber noch unterhalten habe (beide mit abgeschlossenem klinischen Jahr), aber wie viele genau es dort gab, kann ich nicht sagen.



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  3. #23
    OP-Sperrer Avatar von Echinococcus
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    16.09.2010
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    Griffinwood
    Semester:
    Ich bin dann mal die Chirurgen ärgern...
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    Was die MiBi angeht sollte man derzeit auch mal bei den privaten Laboren vorbeischauen, da suchen einige und es ist kein Problem, wenn man das klinische Jahr erst noch absolvieren muss. Gibt ja auch in einigen Randgebieten größere Laborkomplexe, wenn man nicht in den absoluten Ballungszentren schaut gibt es einen Batzen ausgeschriebener Stellen. Bei uns gab es auch an der Uniklinik Stellen für MiBi-Assistenten mit SEHR wenigen Bewerbern. Übrigens jetzt auch eine sehr attraktive Fachrichtung, weil Mikrobiologen ja auch als Krankenhaushygieniker einspringen können. Durch die ganze Anrechnerei kann man, wenn ich mich nicht verrechnet habe, auch bei Hygiene und MiBi jeweils 2 Jahre komplett anrechnen, die Kombination aus beidem ist doch recht attraktiv.

    In der Hygiene direkt ist es so eine Sache...es gibt tatsächlich echt wenige Stellen für Assistenten, wobei ich erwarte, dass sich das noch ändern wird. Könnte dich bei Interesse sogar direkt weitervermitteln. Hier muss man aber örtlich flexibel sein, denn da es einfach so wenige FÄ für Hyg/UM gibt, gibt es eben noch weniger Leute mit Weiterbildungserlaubnis. Hier ist ein Flaschenhals entstanden, die fertigen Fachärzte werden gesucht wie Irre, da klingeln die Headhunter sturm, aber für die Weiterbildungsstelle muss man aber etwas suchen. Ich hab damals ohne Probleme die Stelle bekommen, trotz fehlendem klinischen Jahr, hab aber auch einen naturwissenschaftlichen Background, etwas Glück und bin dafür in die relative Pampa gezogen .

    Will aber hier darauf hinweisen, dass gerade die Interdisziplinäre Arbeit super wichtig ist. Wer Krankenhaushygieniker oder Mikrobiologe wird und nicht scharf darauf ist, nur zu forschen, sollte gerade mit den Klinikern gut arbeiten können. Wenn ihr später an ein mittelgroßes Haus geht und die Position des Hygienikers annehmt seid ihr oft auch für Mikrobiologische Probleme der Ansprechpartner, ihr solltet nicht vergessen, dass die allermeisten Häuser keine MiBi haben. Wenn ihr komplett unrealistische Forderungen an die Kollegen auf den Stationen stellt nehmen die euch auch nicht lange ernst. Um die nötigen Kompromisse zu finden (und gerade das muss ein Hygieniker können...) muss man das nötige klinische Knowhow haben.
    Dazu kommen ja noch Dinge wie ABS oder die telefonischen Anfragen nach Isolationsempfehlungen, ich selbst bin für jedes Quentchen klinisches Wissen dankbar, dass ich noch habe, und versuche auch mich da immer weiterzubilden.

    Ich behaupte jetzt sogar mal ganz frech, dass gerade die Hygiene (besonders mit der Umweltmedizin, die man nicht vergessen sollte) ein Hybridfach ist, in der man die Klinik NICHT vergessen darf, denn man ist ja nicht nur für Geschirrspülmaschinen und Reinsträume zuständig sondern auch für Katheterassoziierte Infekte, MRE Managment und Antibioseverbrauch zuständig. Im Bereich UM betreut ihr auch direkt Patienten, das darf auch nicht ignoriert werden.

    In der Hygiene musst du tatsächlich auf mehreren Hochzeiten tanzen, neben den optimalen Brutbedingungen für Pseudomonaden und Legionellen hat man besser auch sauberes Verweilkanülenlegen drauf, kennt sich mit Pneumonien aus und weiß nach einer Weile auch, wie Rückkühlwerke technisch aufgebaut sind ;)
    Wenn ich mir meinen CA anschaue, der bei einem Ausbruch über die Station läuft und mit ein paar Blicken die möglichen Kolonisationsorte für die MREs sieht, und dann am Ende auch noch recht hat, weiß ich auch, wie komplex dieser Job ist und wie weit ich noch davon entfernt bin, halbwegs kompetent zu sein.

    Labormedizin ist nicht mein Fach, da kann übrigens nicht weiterhelfen.
    Monkey see and monkey do...evolution was never true. All the lies they feed to you, monkey me and monkey YOU!



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  4. #24
    Diamanten Mitglied Avatar von Heerestorte
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    31.05.2013
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    Nebel des Grauens
    Semester:
    Kliniker
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    3.644
    Zitat Zitat von Echinococcus Beitrag anzeigen
    , kennt sich mit Pneumonien aus und weiß nach einer Weile auch, wie Rückkühlwerke technisch aufgebaut sind ;)
    Ich erinnere mich an eine Vorlesung im 5. Semester, gehalten von der Leitung der KH-Hygiene hier.
    Da ging es um den größten Legionellen-Fall in Deutschland, ausgelöst durch ein Rückkühlwerk.
    Klang wie ein Krimi Das Rückkühlwerk wurde mit Helis + Wärmebildkamera etc gesucht, richtig spannend war das!



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  5. #25
    wird mal nass und kalt...
    Mitglied seit
    27.04.2012
    Ort
    Kruppstahl und Beton
    Semester:
    XI
    Beiträge
    2.930
    Diese Legionellen-Erstmanifestation beim Legionärstreffen wurde tatsächlich mal in "Medical detectives" erzählt. Scheinen schon ganz schön kriminell zu sein, die Viecher



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