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  1. #11
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    Hab die Frage beim IMPP eingereicht:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Auflage B ( Fall 8 ) sind auf Seite 57 in der Fallbeschreibung die Laborwerte des Aufnahmebefundes von Franziska R. ( also nicht der weiter oben beschriebene Zustand von vor 5 Jahren ) auszugsweise angegeben.

    Unter anderem findet sich unter „endokrinologischer Diagnostik“:
    TSH (S) 0,13mU/L ( Ref: 0,4 mU/L – 4,0 mU/L- gemäß Referenzwertliste für M2 )
    fT4 (S) 9,29 ng/L ( Ref: 8 ng/L – 18ng/L - gemäß Referenzwertliste für M2 )
    fT3 (S) 1,9 pg/ml ( Ref. 3,5 pg/ml – 8 pg/ml - gemäß Referenzwertliste für M2)

    In den aktuellen Diagnosen der Patientin ( ebenfalls auf Seite 57 ) wird eine latente Hyperthyreose aufgeführt, was jedoch in meinen Augen nicht mit dem oben beschriebenen Laborbefund in Einklang zu bringen ist.

    Laut Herold – Innere Medizin 2017 wird nämlich auf Seite 756 für die Diagnose einer latenten Hyperthyreose ein basal erniedrigtes TSH mit Spiegeln von fT3+fT4 innerhalb des Referenzbereichs gefordert.

    In der beschriebenen Fallvorstellung ist TSH zwar richtigerweise supprimiert, jedoch müssten dann die Hormone fT3 und fT4 mindestens im Normbereich liegen ( fT3 hat diesen jedoch unterschritten! , ft4 normwertig niedrig )

    Dementsprechend sind Frage 98 die sich explizit „auf den gegebenen Fall“ bezieht ( hier aber keine (latente) Hyperthyreose als Stoffwechsel vorliegt ) und Frage 100 ( Senkung von L – Thyroxin bei peripher niedriger fT3 / fT4 Konzentration würde letztlich eine Hypothyreose verursachen ) aus meiner Sicht nicht eindeutig beantwortbar.


    Quelle: Herold – Innere Medizin 2017, ISBN-10: 3981466063 – Seite 756



  2. #12
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    Oh super, vielen Dank für deine Mühe!

    Ja genau, hatte auch in Richtung Hypokalzämie oder daraus folgende Elektrolytentgleisungen gedacht, die Laborwerte bzgl. der SD sind ja nicht plausibel.

    Bin mal gespannt, was dabei rauskommt...



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