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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #31
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    Zitat Zitat von Coxy-Baby Beitrag anzeigen
    Aber nur wenn man „schwerstes Examen“ über den erreichter Mittelwert definiert , wie sehen denn die Durchfallquoten der letzten 5 Jahre aus? Hat sich da was getan? Man könnten auch sagen Studenten sind dümmer geworden oder die Fakultäten setzen die falschen Schwerpunkte...... oder das IMPP hat die Prüfung darauf angelegt irgendwann bei 75% MW zu liegen mit niedriger Quote und arbeitet darauf hin... so viele Möglichkeiten.

    Coxy ...... der Hammerexamen hatte ....
    Warten wir die offiziellen Daten des IMPP ab. Die Tendenz aber, dass jedes Examen seit H15 um ca. 2 % schlechter ausfällt, ist nicht zu leugnen. Jeder, der die Fragen z.B. von H15 vs. F18 kennt, kann nicht leugnen, dass die Examina schwerer werden. Und sorry, aber wenn im H15 der Durchschnitt (Referenzgruppe) bei ca. 85 % lag und im F18 bei ca. 75 % (voraussichtlich, denn IMPP-Daten noch nicht veröffentlich), kann es nicht an den Studenten liegen. Man kann sich einfach die Fragen der jew. Examina ansehen, da müssen wir nichts diskutieren. Wie gesagt, ich empfand unser Examen als durchaus "fair" und ich finde die Intention des IMPP, den Durchschnitt bei einer 3 zu halten, sinnvoll. Aber dass die Examina schwerer werden, das ist nicht zu leugnen.

    PS: Das Bestehen ist, nach wie vor, keinerlei Problem, wenn man gelernt hat. Das verneint auch niemand.



  2. #32
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    Zitat Zitat von Jozef22 Beitrag anzeigen
    Ich bin der Meinung, es sollte ein Buch von IMPP geben, gerne mit 3000 Seiten oder mehr, wo alles stehen würde, was man für Staatsexamen braucht. Keine Bilder, nur Text. Zu jedem Gebiet. Wenn irgendwas abgefragt werden sollte, was in diesem Buch nicht zu finden wäre, könnte man sofort die Fragen anfechten und sie müssten rausgenommen werden. Und man würde jedes Jahr neue Auflage rausbringen, wie es bei Karow/Rote Liste der Fall ist. Dann hätten alle gleiche Chancen, ne 1 zu kriegen.
    Das kann man in der Schule verlangen aber nicht mehr in der Universität. Eine der wichtigen Dinge an der Uni ist zu erlernen sich auch selbst Dinge beizubringen und selbst zu entscheiden wie ausführlich man Sachen lernen will. Im Gegenstandskatalog steht momentan sicherlich auch z.B. EKG drin. Ob ich jetzt dafür nur ein Basics Buch oder Endspurt lese, oder ob ich ein explizites EKG Buch kaufe bleibt einem selbst überlassen. Man muss halt mit den Konsequenzen leben können. Und Amboss nimmt eben eine Position irgendwo zwischen Endspurt und Fachbuch ein. Wenn man beim Lernen merkt, dass man größere Lücken hat muss man eben ein Fachbuch zur Hand nehmen und nicht sagen "Das stand nicht in Amboss, woher soll ich das wissen?".



  3. #33
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    Zitat Zitat von schnix25 Beitrag anzeigen
    Wenn man beim Lernen merkt, dass man größere Lücken hat muss man eben ein Fachbuch zur Hand nehmen und nicht sagen "Das stand nicht in Amboss, woher soll ich das wissen?".
    Im Prinzip richtig, aber um konkrekt zu sein: Ich bin immer noch der Meinung, dass Amboss völlig ausreichend für eine stabile 2 ist. Da muss man die Inhalte genau gelernt haben, denn die 2 zu knacken ist jetzt leider nicht mehr so selbstverständlich wie bis Ende 2015, aber trotzdem sehr gut machbar. Und Amboss ist an sich auch ganz schön ausführlich und keineswegs knapp. Ich persönlich finde, dass (wenn wir jetzt beim Thema EKG sind) Amboss die wichtigsten Inhalte sehr gut erklärt und veranschaulicht. Keine Ahnung, ob ein ausführliches EKG-Buch fürs Examen eine sinnvolle Idee wäre...



  4. #34
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    Naja, Die Examina sind weiterhin so aufgebaut, dass etwa 60-65% der Fragen gutes Basiswissen abfragen. Um zu bestehen und Arzt werden, reicht es. Vorher war es halt so, dass danach noch 20% Altfragen oder sich wiederholende Altfragen drankamen, weil ohne Amboss und andere neuer Platformen hat das eine ausreichende Trennschärfe garantiert und man musste nicht immer neue Fragen ausdenken - das ist ja (anscheinend) schwierig.
    Jetzt ist es halt anders, und langsam müßen sie neue Fragen und neue Themenbereiche drannehmen, wenn nicht 50% eine Zwei haben soll. Das ist für die betroffenen ätzend, macht aber aus Gesichtspunkten einer staatlichen Prüfungsorganisation Sinn.
    Und die Note wird weiterhin gefühlt maßgeblich dadurch bestimmt, wie viel man aus den drei Jahren mitgenommen hat, und nicht durch die Prüfungsvorbereitung. Wenn man nur durch Altklausuren in jedem Fach nur eine 4 geschafft hat und bei Famulaturen in der Cafeteria gechillt hat wird man auch durch eine intensive und lange Prüfungsvorbereitung nicht die Defizite nachholen können (jetzt überspitzt formuliert)



  5. #35
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    Zitat Zitat von schnix25 Beitrag anzeigen
    Das kann man in der Schule verlangen aber nicht mehr in der Universität. Eine der wichtigen Dinge an der Uni ist zu erlernen sich auch selbst Dinge beizubringen und selbst zu entscheiden wie ausführlich man Sachen lernen will. ".
    Dieses Argument wird oft hervorgeholt aber das trifft m.E. insbesondere für einen Medizinstudiengang nicht zu. Natürlich gibt es Dinge die jede Studentinn/ jeder Student für sich entscheidet zu vertiefen, andere Gebiete werden wohl sehr oft nur oberflächlich verinnerlicht. Die Basics oder das Pflichtwissen sollte aber tatsächlich bei jedem sitzen. In geisteswissenschaftlichen Fächern ist das eine ganz andere Geschichte, diese Fächer leben ja vom aktiven Entdecken und Neudenken der Literatur durch die Studierenden. Da heisst es Sartre oder Adorno oder beides oder keiner.

    Die Entscheidung ob Sobotta oder Prometheus, ob Physio mit diesem oder jenem Lehrbuch oder Stex mit Amboss oder Endspurt kann nun wirklich nicht als "sich Dinge selbst beibringen" bezeichnet werden... Es ist eher eine Form- als eine inhaltliche Frage. Bei den Geisteswissenschaftlern wäre das wie Sarte mit Hardcover in Blau oder Softcover in Grün aber eben der gleiche Inhalt.

    In einer Zeit in der sich medizinisches Wissen Beispielsweise auf dem Gebiet MammaCa innerhalb von 2 Jahren verdoppelt(!) wäre es fahrlässig und gefährlich von den Studierenden zu verlangen sich selbst auszusuchen was sie lernen sollen... daher halte ich die Idee einer ständig aktualisierten von den jeweiligen Fachgebieten in Zusammenarbeit mit dem IMPP herausgegebenen Basisliteratur in welcher Form auch immer für sinnvoll. Patientin, Unis und Studierende dürften davon enorm profitieren... es bliebe einfach mehr Zeit für Inhalte und Vertiefung.



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