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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #46
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    Zitat Zitat von escitalopram Beitrag anzeigen
    Ehrlich, du willst es einfach nicht lassen, oder? Ein (Fach-)Arzt erklärt hier zum 1000. Mal eindeutigst, warum "Biopsie" nicht richtig sein kann und du hörst einfach nicht auf.

    Übrigens, bevor du das Wissen anderer kommentierst bzw. Empfehlungen aussprichst, schaue dir am besten deine "Leistung" mal an. Direkt nach dem 1. Examenstag jammern, dass du 13 Fragen am Stück raten musstest (was absurd genug an sich ist) und die "Mini-Fälle" hasst, weil man jedes Mal neu denken müsste - keine Ahnung, ob du dann in der Position bist, das Wissen anderer zu kommentieren...
    Hier hat niemand eindeutigst erklärt warum Biopsie nicht richtig sein kann.... wir haben die Frage angefochten und damit ist gut. Eindeutig ist hier aber nichts.



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  2. #47
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    Zitat Zitat von Truz Beitrag anzeigen
    Hier hat niemand eindeutigst erklärt warum Biopsie nicht richtig sein kann.... wir haben die Frage angefochten und damit ist gut. Eindeutig ist hier aber nichts.
    Ich gebe die Diskussion einfach auf. Feuerblick hat alles erklärt. Eindeutig ist, dass keine Antwortmöglichkeit "die beste Vorgehensweise" darstellt. Weder eine Biopsie noch eine Exzision mit einem zu großen Sicherheitsabstand.



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  3. #48
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    nochmal ein kleiner kommentar aus der praxis zu der thematik, unabhängig davon, ob die frage gelöst ist oder nicht.
    wir behandlen relativ viele hauttumore im gesicht, gerade, wenn sie etwas größer werden und wir sehen zu, dass wir vor der vollständigen exzision nach möglichkeit IMMER eine histologie aus einer inzisionsbiopsie vorab haben.

    das hat folgenden grund:
    1) eine klinische verdachts diagnose ist nie so gut, wie ein histologischer befund, ganz egal von wem die diagnose kommt
    2) es gibt mehr als genug basaliome, die klinisch nicht so eindeutig aussehen, wie im lehrbuch beschrieben oder in fotos für die stex prüfung (mit klassischem perlschnurartigem randsaum, zentraler ulzeration und teleangiektasien bei ausgedünnter epidermis...)
    3) es gibt auch andere hauttumore, die ähnlich aussehen können, aber ggf. noch ein staging oder den gang über ein tumorboard nötig machen, bevor eine therapeutische entscheidung getroffen wird (plattenepithelkarzinom, amelanotisches melanom, etc) und besonders lustig wird es, wenn zu allem überfluss in der nähe des befundes noch ein palpabler lymphknoten existiert
    4) nicht jedes loch ist leicht wieder zu verschließen und je nach lokalisation können auch kleine defekte können je nach patient sehr schwer zu decken sein, da will man sicher sein was man hat, ob man es tatsächlich ausschneiden muss oder ob es eine andere sinnvolle therapieoption gibt, etc

    zusammengefasst: es gibt wenig patienten, bei denen es schadet eine biopsie zu nehmen, bevor man ein großes loch schlägt, aber viele patienten, denen es nutzt. bei definitiv primär durch hautnaht zu verschließenden defekten ist das irrelevant, aber spätestens wenn man potentiell größere defekte bekommt (ggf. mit daraus resultierender funktioneller problematik) oder das therapeutische prozedere entscheidend von der tumorentität abhängt, dann sollte man erst biopsieren.



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  4. #49
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Siehste, deshalb schrieb ich ja die ganze Zeit, dass in meinem Fachgebiet die Sache in aller Regel ohne Biopsie abläuft, wenn klar ist, dass der Befund rausmuss. Da wird eher exzidiert und je nach Histologie nachreseziert. Auch wenn ein primärer Wundverschluss durch simple Hautnaht nicht möglich erscheint. Sollten weiterführende Untersuchungen nötig sein, können die auch noch danach erfolgen.
    Nun sind aber gerade Augenlider und die direkte Umgebung auch sehr dankbar, was solche Eingriffe und das Verschließen des Defekts angeht. Deswegen wird bei uns eben selten eine Biopsie vorab gemacht. Es sei denn, der Befund wäre wirklich sehr ausgedehnt (war hier ja nicht der Fall) oder so seltsam, dass man ihn nicht zuordnen kann (hier auch nicht der Fall).
    Dennoch finde ich die Antworten zumindest nicht ganz so präzise, wie man sich wünschen würde.
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  5. #50
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    Alles schön und gut, aber wir sprechen hier über ein eindeutigstes BCC-Bild im Examen. Ich habe Derma-Famulaturen gemacht und da wurde (weder in einer Uniklinik noch in Praxen) bei eindeutigsten Befunden biopsiert. juke5489 schreibt über teilw. uneindeutige Befunde, amelanotisches Melanom, SCC etc. Unser Bild stellt ein eindeutiges BCC an der Nase dar. Welche Konsequenz die Biopsie da haben soll, wobei von Anfang an klar ist, dass eine vollständige Exzision erfolgen muss, erschließt sich mir nicht.

    Und noch einmal: In der Aufgabe wurde nach der besten Vorgehensweise gefragt, nicht danach, was alles möglich ist oder dem Patienten nicht schaden würde. Keine Ahnung, unter bester Vorgehensweise verstehe ich aber bei eindeutigstem BCC-Befund (in typischer Lokalisation, Ausprägung und klinischer Präsentation) NICHT die Biopsie, sondern die Exzision. Und letztendlich geht es hier um eine konstruierte Examenssituation. Sie fragen dort Typisches und Häufiges ab und die Situation war absolut eindeutig...

    Aber warten wir die IMPP-Ergebnisse ab. Ich bin gespannt.
    Geändert von escitalopram (17.04.2018 um 18:29 Uhr)



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