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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Platin Mitglied Avatar von Shizr
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    Zitat Zitat von Dasbeisstsichein Beitrag anzeigen
    Es wird also schon kurzfristig länger, länger konzentriert gelernt/geistig gearbeitet werden können
    Das ist ja eben die große Frage.

    Dass Amphetamine geeignet sind, die Müdigkeit zu unterdrücken, ist wohl relativ unstrittig.
    Aber ist man unter dem Einfluss von Amphetaminen tatsächlich konzentrierter?
    Siehe WackenDocs Beitrag.


    Ich gebe gerne zu, dass ich ein langweiliger Spießer bin und hierzu keine Drogenerfahrungen aus erster Hand beizusteuern habe. Aber ich bezweifle, dass Amphetamine tatsächlich objektiv und messbar die Konzentrationsfähigkeit steigern.
    Wohl eher im Gegenteil. Und ich glaube, nur im optimistischsten Fall wird es netto keinen messbaren Unterschied machen.



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  2. #12
    Registrierter Benutzer
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    Man wird nicht "intelligenter" oder leistungsfähiger. Es ist doch so, dass , wenn man "frisch" ans Werk geht, fokussierter ist und die Konzentration nach -bei mir 1-1 1/2 Stunden- nachlässt, man schneller abschweift und nicht mehr so arbeitet wie zuvor. Eigentlich ist dann Zeit für eine Pause.

    Jedoch wird dir jeder, der schon mal Amphetamine jeglicher Art konsumiert hat, bestätigen können: Es macht -kurzfristig- schon etwas aus. Man bemerkt einen Tunnelblick-Effekt. Man ist also extrem fokussiert auf das was man tut und das ohne die genannte Ermüdung. Die produktive Phase ist einfach länger vorhanden (5-6 Stunden).
    Klar spielt Placebo auch eine Rolle.

    Als Einnahme zur dauerhaften Leistungssteigerung halte ich es weder für hilfreich, schon gar nicht für empfehlenswert.
    Es ist auch so, dass sich erstens eine Toleranz ausbildet, als auch die Ermüdungserscheinungen stärker ausfallen werden.
    Geändert von Dasbeisstsichein (30.04.2018 um 23:27 Uhr)



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  3. #13
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    In Munster ist ein Rekrut gestorben und ein paar andere zusammengebrochen. Amphetamine wurden inzwischen ausgeschlossen. Auch unverhältnismäßige Mengen an Energy und Co.

    Von dem was ich über den Fall weiss, könnten! Elektrolytverschiebungen eine Rolle gespielt haben(es war etwas warm und die Ausbilder haben darauf geachtet, dass die Rekruten viel trinken. War wohl nur normales Leitungswasser- das kann tatsächlich Probleme machen).

    Die Bundeswehr hat nichtmal sowas wie Koffeintabletten. Die Amis haben auch nicht generell was aufputschendes- wobei die nen Energy in der Truppenverpflegung haben (Rip-it, heisst das Zeug. Ist quasi das gleiche wie Red Bull) und in manchen Einsatzländern bekommt man auch einheimisches Energyzeugs was Dosierungen über dem, was bei uns erlaubt ist, drin hat.
    Ja, macht wacher, aber auch hibbeliger, aufgedrehter- so wie ein Kaffee ganz gut ist um morgens ausm Quark zu kommen- 5 Kaffee auf einmal und du fliegst halt über die Station.

    Zusammen mit körperlicher Belastung funktioniert das eh nicht.

    Unseren Kraftfahrern haben wir von übermäßigem Konsum von allem Aufputschenden abgeraten und eher auf die Führung eingewirkt, dass die ausreichend Schlaf bekommen, wenn es irgendwie möglich ist.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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