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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Falsch abgebogen...
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    27.04.2012
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    Kruppstahl und Beton
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    durch.
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    In unserem Inkubator kann man die Kinder nicht wirklich „anschnallen“. In der Regel wird einfach alles drumherum so mit Mullwindeln gepolstert, dass das Kind nirgends hinrutschen kann. Wenn mann vernünftig fährt (und zumindest unsere Pädiater sind da seeehr streng, was die Fahrweise angeht), rutsch das Kind auch nicht.



  2. #12
    Kinder-Fraktion Avatar von THawk
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    da wo die Sonne aufgeht
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    Fach-Kind
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    4.679
    Bei uns gibt es Klettbänder, die quer (kreuzförmig) über das Kind gespannt werden. Befestigt sind die in der Seitenleiste des Transportinkubators, direkt neben der Matratze auf der das Kind liegt. Damit ist das Kind recht gut gesichert. Außerdem steht der Transportinkubator im Neonat quer zur Fahrtrichtung, d.h. das Kind bewegt sich bei Vollbremsung seitwärts und nicht Kopf-/Fuß-wärts. Das vermindert die Gefahren nochmal (den Vorteil haben wir natürlich nicht mehr wenn wir mal mit dem Regel-RTW Vorlieb nehmen müssen).
    "Wir hatten Zeit. Er, weil er alt, ich, weil ich jung war."
    Eric-Emmanuel Schmitt: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran



  3. #13
    Registrierter Benutzer
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    3. WBJ
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    Im letzten Jahr hatten wir drei (!) Hausgeburten, wo der Pädiater mitsamt Inkubator nachgefordert wurde.

    1. Kind war reif, Mutter wusste nicht, dass sie schwanger war. Da war das Kind schon da, als der Rettungsdienst eintraf.
    2. Kind war ein bisschen zu früh, ich meine 34./35. SSW, Beckenendlage, 2. Kind. Als der Notarzt vor Ort war, hatte dir Frau schon Presswehen und das Kind ist raugeflutscht. Die nächste Klinik wäre zwar auch max. 10 Minuten weg gewesen, aber die wollte das Kind nicht mehr warten.
    3. Kind war 36. SSW, Multipara und noch mehr Gravida, da hat das Kind auch alles selber gemacht.

    Die Geburt war also nie das Problem. Was ein Problem war: alle Kinder waren verdammt kalt als sie in der Klinik eingetroffen sind. Unsere Oberärzte haben unter den krassesten Bedingungen Zugänge gelegt (sodass ab sofort eine Stirnlampe zum Equipment gehört). Und in Fall 1 hat das Nachfordern des 2. RTW mit Inku, der erst noch aus der Klinik geholt werden muss mitsamt Personal die Sache extrem verzögert/ >60min (Geburt im Winter in Hintertupfingen). Der hat dann auch ne Transfusion gebraucht (es war auch nicht rauszufinden, wer überhaupt abgenabelt hat).
    Die Kinder haben es jedenfalls alle gut überstanden.

    Achso: vor 2 Jahren hatten wir mal ein FG von 29 SSW, das beim Umlagern der Mutter auf die Transportliege auf die Welt kam. Da war auch die Geburt an sich nicht das Problem.



  4. #14
    Diamanten Mitglied
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    Ich persönlich bin sowieso der Meinung, dass es für Geburten im Normalfall weder Arzt noch Krankenhaus braucht. Und dass es auch normal ist, dass Frau und Kind das „alleine machen können“.
    Vielleicht sollte man bereits bei Alarmierung am Telefon darauf hinweisen, dass die Kinder warm gehalten werden sollen, ist in unvorbereiteten Fällen scheinbar nicht so bekannt.
    Wieso müssen reife Neugeborene überhaupt einen Zugang kriegen? Oder samt Inkubator in die Klinik?
    Gerade bei Fall 1 hätte ich „ins warme Bett legen und stillen“ vorgeschlagen.



  5. #15
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
    Registriert seit
    04.04.2003
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    28.364
    Gerade bei Fall eins wäre das wahrscheinlich das Schlechteste gewesen, was man hätte machen können. Die Frau wusste nicht, dass sie schwanger war, hört sich nach erstem Kind an. Und dann willst du der wahrscheinlich völlig überforderten Frau, die natürlich auch keine Hebamme hat, sagen "legen Sie sich mal ins Bett und stillen"?



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